Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander.

Schülerinnen bei einer Expedition des ozean:labors an den Strand

ozeanlabor
Aktuelle Themen aus der Meeresforschung

Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne sowie den Lehrplan für das Fach Erdkunde, stellt der Besuch im ozean:labor eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar.


Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

Die Ostsee als Lebensraum (Klassenstufe 3 bis 6)

Die Ostsee stellt einen einzigartigen Lebensraum dar. Schwankende abiotische Faktoren, wie z.B. der Salzgehalt erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier beheimateten Lebewesen. Der Untersuchungsschwerpunkt dieses Programms liegt auf den Bewohnern der Ostsee sowie deren eng verflochtene Beziehungen untereinander.

Ausgehend vom Plankton untersuchen die Lerngruppen einzelne Stufen des Nahrungsnetzes und deren Bedeutung für einander. Das Eingreifen des Menschen in das Ökosystem „Ostsee“ und die daraus resultierenden Folgen soll dabei ebenso beachtet werden.

  • Warum ist Ostseewasser mal süß und mal salzig?
  • Was hat die Miesmuschel mit dem Seestern zu tun?
  • Was ist Plankton und warum ist es so wichtig?
  • Wie gelangt der Plastikmüll ins Meer?
  • Lärmverschmutzung unter Wasser – ein Problem für die Schweinswale?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule auswählt und individuellen Schwerpunkt gesetzt werden.

Das Ökosystem Ozean und die anthropogenen Einflüsse (Klassenstufe 7 bis 10)

Das Ökosystem Ozean stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. Bis heute sind 95 % der Ozeane nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Informationen zum Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Das Angebot bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems Ozean bei der nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt stehen. So beachtet das interdisziplinäre Programm sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen erkunden die Schülerinnen und Schüler die Gefahren für den Lebensraum Ozean genauer. Dabei suchen sie sowohl nach Ursachen als auch nach Veränderungsansätzen. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm finden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Beachtung. Außerdem wird das Thema Eutrophierung aufgegriffen.

Dieses Angebot bietet das ozean:labor außerdem für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 13 an. Alle Informationen hier.

Das Ökosystem Ozean und die anthropogenen Einflüsse (Klassenstufe 10 bis 13)
Eine Schülerin im Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Das Ökosystem Ozean stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. Bis heute sind 95 % der Ozeane nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Informationen zum Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Das Angebot bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems Ozean bei der nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt stehen. So beachtet das interdisziplinäre Programm sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen erkunden die Schülerinnen und Schüler die Gefahren für den Lebensraum Ozean genauer. Dabei suchen sie sowohl nach Ursachen als auch nach Veränderungsansätzen. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm finden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Beachtung. Außerdem wird das Thema Eutrophierung aufgegriffen.

Dieses Angebot bietet das ozean:labor außerdem für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 an. Alle Informationen hier.

Expeditionslernen an der Ostseeküste – Küstenschutz, ökologische Veränderungen und Landnutzung an der Ostseeküste (Klassenstufe 10 bis 13)
Schülerinnen und Schüler beim Expeditionslernen an der Ostseeküste

Die Ostseeküste bietet eine Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen. Eingriffe wie intensive Flächennutzung und Verschmutzung, aber auch der Klimawandel wirken sich auf diese verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Bei dem mehrtägigen Angebot nehmen Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 Gebiete an der Ostsee genauer unter die Lupe. Das Expeditionslernen schafft bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für ihre Umwelt, fördert ihr Systemverständnis und vermittelt einen realistischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten.

Themen Expeditionslernen

Im Rahmen des Programms „Expeditionslernen an der Ostseeküste“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss

    Hierbei stehen die Lebewesen der Ostsee sowie die menschlichen Einflüsse durch Plastik- und Lärmverschmutzung sowie invasive Arten im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Organismen in der Ostsee sowie am Strand und nehmen Plankton- und Benthosproben. Außerdem führen sie meereschemische und -physikalische Untersuchungen durch und analysieren die Verschmutzung der Ostsee. Ergänzend interviewen die Jugendlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort wie Kioskbesitzende, die Hafenmeisterei, die Wasserwacht oder Fischerinnen und Fischer. Dabei erfragen Sie beispielsweise, welche Fischarten gerade gefangen wurden oder wie die Fangquoten generell aussehen.

  • Küstenschutz – Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste

    Beim diesem Thema beschäftigen sich die Jugendlichen zum Beispiel mit den Ursachen von Küstendynamik. Auch die Auswirkungen sich wandelnder Küsten auf Pflanzen, Tiere und Menschen werden thematisiert. Darüber hinaus lernen sie Küstenschutzmaßnahmen und ihre Funktionen kennen. All diese Fragestellungen werden auch vor den Hintergrund des Meeresspiegelanstiegs betrachtet. Dazu befragen die Schülerinnen und Schüler neben Akteurinnen und Akteuren vor Ort auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger.

  • Landnutzung an der Ostseeküste

    Wenn dieses Thema gewählt wird, führen die Jugendlichen unter anderem Boden- und Gewässeranalysen durch. Auch Vegetationsaufnahmen und die Untersuchung von Blütenbesuchern auf unterschiedlich genutzten Flächen sind Teil der Expedition. Die Expeditionsgebiete sind so ausgewählt, dass unterschiedliche Flächen entlang einiger in die Ostsee mündender Flüsse untersucht werden. So kann beispielsweise der Einfluss von intensiver Düngung sowohl auf den Boden als auch auf Gewässer untersucht werden.

Bei allen Themen findet ein Großteil der Arbeiten direkt im Untersuchungsgebiet statt. Hierdurch erhält das Projekt einen realistischen Expeditionscharakter. Für die ersten beiden Themen bietet ein Abschnitt der Westküste der Kieler Förde optimale Bedingungen. Dort findet man Bereiche mit unterschiedlicher Nutzung wie Kurstrand, Naturstrand oder Hafenbecken. Außerdem trifft man auf eine vielfältige Küstenmorphologie wie Steilküste, Sandstrand, Dünen oder Wald sowie zahlreiche Küstenschutzmaßnahmen. Expeditionen zum Thema Landnutzung wurden bisher an zwei kleinen Flüssen durchgeführt, die in die Ostsee münden.

Betreuung Expeditionslernen

Während des gesamten Projektes stehen den Schülerinnen und Schülern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Forschungswerkstatt als wissenschaftliche Beratung zur Seite. Auch Lehramtsstudierende sind in die Betreuung eingebunden. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Eventuelle Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind von der Schule zu tragen.

Überblick Expeditionslernen

Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss
  • Küstenschutz
  • Landnutzung

Klassenstufe: 10 bis 13, alle Schularten

Fachrichtungen: Biologie, Chemie, Physik, Geographie

Zeitaufwand: 3 bis 4 Tage

Didaktische Mittel:

  • Projektarbeit mit eigenen und angeleiteten Komponenten
  • Freies Arbeiten - Schülerinnen und Schüler können eigene Fragestellungen entwickeln und erforschen
  • Einblicke in die Berufswelt
  • Erstellung von Zukunftsvisionen
  • Erstellung eines Films

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
Dr. Katrin Schöps (geo:labor)
Dr. Katrin Knickmeier (ozean:labor)
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Detaillierte Informationen zum Download

Die Ostsee der Zukunft (Klassenstufe 10 bis 13)
In dem neuen Programm im ozean:labor beschäftigen sich die Jugendliche mit den Veränderungen im Ökosystem Ostsee

Veränderung der Ostsee durch den anthropogenen Einfluss

Durch den Einfluss des Menschen wird es zukünftig zu großen Veränderungen des Ökosystems Ostsee kommen. An der deutschen Ostseeküste müssen wir beispielsweise in den nächsten 100 Jahren mit einer Erwärmung zwischen 2° und 4 °C rechnen. Außerdem sorgt die durch den anthropogenen Klimawandel hervorgerufene erhöhte CO2-Konzentration für eine Versauerung der Ostsee. Darüber hinaus weisen Forscherinnen und Forscher auf einen erhöhten Niederschlag hin. Durch diesen sinkt der Salzgehalt des Binnenmeeres. Die Eutrophierung sorgt schon seit Jahrzenten für Algenblüten und Sauerstoffmangel.

Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf das Ökosystem Ostsee?

Dieser Frage gehen wir in dem Programm „Die Ostsee der Zukunft“ nach. Die Schülerinnen und Schüler erhalten während ihres Besuches im ozean:labor einen Einblick in aktuelle Forschung zu den zukünftigen Veränderungen der Ostsee. Mit verschiedenen Experimenten untersuchen die Jugendlichen die Auswirkungen der Faktoren Erwärmung, Versauerung, Eutrophierung und Salinität auf unterschiedliche benthische Organismen. Zudem setzen wir eine neu entwickelte Computersimulation ein, um die Interaktionen der Organismen zu verdeutlichen. Auch weitreichendere ökosystematische sowie Veränderungen über die Zeit können so gezeigt werden.

Das neue Angebot "Die Ostsee der Zukunft" kann ab dem Schuljahr 2018/2019 gebucht werden.

Plastikmüll im Ozean – Wer bringt den Müll raus? (ab Klassenstufe 7)
Beim Kurstag in der Ferienakademie dreht sich alles um das Thema Plastikmüll in den Weltmeeren

Neuer Kurstag im ozean:labor

Mit dem Schuljahr 2018/19 startet in der Kieler Forschungswerkstatt ein neues sechstündiges Programm zum Thema Plastikmüll in den Weltmeeren. An ihrem Kurstag setzen sich die Jungen und Mädchen der Klassenstufe 7 bis 13 intensiv mit dieser Problematik auseinander. Darüber hinaus erfahren sie, was jeder Einzelne gegen die Verschmutzung der Ozeane unternehmen kann.

Verschmutzte Strände und in Plastikmüll verfangene Tiere

Das Thema Plastikmüll im Ozean gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Bilder von verschmutzten Stränden und in Plastikmüll verfangene Tiere sind weit verbreitet. Auch bei vielen Kindern und Jugendlichen wächst der Wunsch etwas gegen dieses Problem zu unternehmen. Doch seine Größe und Vielfältigkeit sind zunächst einmal lähmend. Der Kurstag in der Kieler Forschungswerkstatt setzt genau hier an und untersucht Lösungsansätze aus Forschung und Gesellschaft.

Welche Lösungsansätze gibt es bereits und was kann jeder Einzelne tun?

In vielen Bereichen der Gesellschaft gibt es bereits Forschungsprojekte und innovative Ideen zur Lösung des Problems. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Thematik untersuchen. Zudem erfahren sie, welche Lösungsansätze alternative Kunststoffe sowie unsere Abfallwirtschaft liefern. Auch die Frage, was jeder Einzelne hinsichtlich der Problematik tun kann, thematisiert das neue Angebot.

Ablauf Kurstag Plastikmüll im Ozean

In einem Einstiegsvortrag besprechen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ozean:labors zunächst die Grundlagen der marinen Verschmutzung. Hierbei werden auch deren Auswirkungen auf die marinen Lebensgemeinschaften thematisiert. Im Anschluss durchlaufen die Schülerinnen und Schüler aufgeteilt in kleinere Arbeitsgruppen vier verschiedene Stationen. An jeder dieser Stationen untersuchen sie jeweils unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.

  • Mikroplastik – Kleine Partikel großes Problem
    Wo auf der Welt sind die Strände am stärksten mit Mikroplastik belastet? Welche Gründe gibt es dafür und warum ist es eigentlich wichtig dies zu wissen? Diesen Fragen gehen die Jugendlichen mithilfe einer wissenschaftlichen Untersuchung auf den Grund. Neben dem methodischen Vorgehen steht dabei auch die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung solche Untersuchungen zur Bekämpfung von Umweltproblemen haben.
  • Biokunststoffe – Eine Alternative mit Potential?
    Biomüllbeutel und Plastikbesteck aus Biokunststoffen versprechen biologisch abbaubar zu sein. Ob diese Versprechung das Problem lösen kann und was genau unter Biokunststoffen chemisch verstanden wird, erfahren die Schulklassen an dieser Station. Gemeinsam stellen wir Biokunststoffe her und hinterfragen deren Abbaubarkeit.
  • Informieren und Überzeugen durch Stop Motion-Filme
    Soziale Netzwerke dienen der Verbreitung einer Vielzahl von Informationen. Warum die Netzwerke nicht nutzen, um Menschen weltweit oder auch im direkten Umfeld auf globale Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen? An der Social Media-Station erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Stop Motion-Film, der über die Problematik des Meeresmülls informiert. Dabei sollen sie genau hinterfragen, welchen Mehrwert soziale Netzwerke in der Bekämpfung des Müllproblems haben können.
  • Recycling von Kunststoffen – Eine zweite Chance für Rohstoffe
    Deutschland ist Vorreiter, wenn es darum geht Müll zu trennen und zu recyceln. Aber was genau passiert nachdem der Müll unsere Wohnung verlassen hat und welche Formen von Recycling gibt es eigentlich? Experimentell setzen sich die Jungen und Mädchen mit aufwendigen Verfahren auseinander und untersuchen Vor- und Nachteile.

Der Kurstag umfasst etwa 6 Zeitstunden.

Kurstag zum Thema Meeressäuger (Klassenstufe 6 bis 10)
Meeressäuger stehen im Fokus des Horizon 2020-Projektes Marine Mammals

Meeressäuger: Wale, Seehunde, Seelöwen, Seekühe, Seeotter und Eisbären

Marine Säuger genießen weltweit besondere Aufmerksamkeit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des marinen Ökosystems und verfügen über viele besondere Fähigkeiten. Gleichzeitig sind diese großen Sympathieträger aber auch stark gefährdet. Hierzu gehören insbesondere von Menschen verursachte Bedrohungen wie Schadstoffbelastungen, Beifang, Lebensraumverlust, Unterwasserlärm oder Müll im Meer. In dem neuen sechsstündigen Programm tauchen Jungen und Mädchen der Klassenstufe6 bis 10 einen Tag lang in die Welt der Meeressäuger ein.

Ablauf des Kurstages zum Thema Meeressäuger

Der Kurstag beginnt mit einem allgemeinen Einführungsvortrag über die Biologie der Meeressäuger, speziell der Nord- und Ostsee-Bewohner. Auch die Gefahren, denen unsere marinen Säuger ausgesetzt sind, thematisiert der Vortrag. Aufgeteilt in Arbeitsgruppen durchlaufen die Schülerinnen und Schüler anschließend fünf verschiedene Stationen:

  • Akustik und Lärmverschmutzung

    An dieser Station widmen wir uns der Frage, wie Meeresäugetiere ihre Umgebung hören und erfassen. Meeressäugetiere leben und kommunizieren in einer aquatischen Umgebung, die oft dunkel und trübe ist. Somit ist die Sicht über die Augen sehr eingeschränkt. Vor allem Wale haben unterschiedliche Kommunikationsstrategien und Orientierungssysteme entwickelt. Diese ermöglichen es ihnen, ihre Beute zu finden und sogar über große Entfernungen miteinander zu kommunizieren. Von Menschen verursachter Unterwasserlärm stresst viele Wale. Anhand eines Modellversuches veranschaulichen wir, wieviel Lärm beispielsweise bei der Errichtung von Windparks entsteht.

  • Plastik im Meer

    Wale und Robben verfangen sich in abgerissenen Netzen, die als Geisternetze bekannt sind. Sie verletzen sich dabei oder können sich nicht aus eigener Kraft befreien, was dazu führt, dass sie nicht mehr weiterschwimmen können. Auch verwechseln Meeressäuger Plastikfragmente mit ihrer Nahrung und fressen sie versehentlich. Immer wieder finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler große Mengen an Plastikmüll in den Mägen gestrandeter Tiere. Im Januar 2016 strandeten beispielsweise 30 Pottwale an den Stränden der Nordsee. Fanggeräte oder eine Plastikabdeckung für den Motor von Fahrzeugen waren nur einige der Inhalte, die bei den in Deutschland gestrandeten Walen in den Mägen entdeckt wurden.

  • Tauchen, Atmen und Leben unter Wasser

    Im Wasser zu leben ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden. Bei den Meeressäugern ist dies insbesondere das Atmen mit Lungen. Daher müssen diese Tiere einige Anpassungen vornehmen, um im Wasser leben zu können. Ein naheliegendes Problem ist sicherlich der drohende Sauerstoffmangel während längerer Tauchgänge. Welche weiteren Herausforderungen die Meeressäuger überwinden müssen, um erfolgreich im Wasser leben zu können, lernen die Schülerinnen und Schüler an dieser Station.

  • Nahrung der Wale

    Um herauszufinden was Wale fressen untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Mageninhalt von gestrandeten Tieren. In den Mägen finden sie dabei oft Knochenreste wie Otholiten von Fischen oder Schnäbel von Tintenfischen. An dieser Station sezieren und untersuchen die Schulklassen Tintenfische. Diese werden beispielsweise von Zahnwalen wie dem Pottwal gefressen.

  • Walfang früher und heute

    In einigen Teilen der Welt begann der Walfang schon mindestens 3.000 Jahre vor Christus. Während der Ära des industriellen Walfangs im 20. Jahrhundert wurden die meisten der größten Walarten gejagt bis sie fast ausgestorben waren. Heutzutage gibt es immer noch einige Länder, die Walfang betreiben. Anhand eines Rollenspiels diskutieren die Mädchen und Jungen, ob der Walfang komplett abgeschafft werden sollte.

Der Kurstag umfasst etwa 6 Zeitstunden.

Freie Termine im 2. Schulhalbjahr

  • Mittwoch, 18.März 2020. Bei Interesse schreiben Sie uns bitte eine Email.
Foto/Copyright: Peter Verhoog, FjordandBælt
Kurstag Fischerei (Klassenstufen 6 bis 8 sowie 9 bis 11)
Beim Kurstag Fischerei erkunden die Schulklassen verschiedene Aspekte

Bestimmungsübungen, Fischsektion und Altersbestimmung

Gemeinsam erkunden wir bei diesem Labortag diverse Aspekte rund um die Themen Fische und Fischerei. Am Vormittag starten wir mit drei Lernstationen, die die Schulklassen aufgeteilt in Kleingruppen durchlaufen. Durch Bestimmungsübungen an einheimischen Fischen und eine Fischsektion erarbeiten sie sich grundlegendes Wissen zu Biodiversität und Physiologie. An einer weiteren Station beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Altersbestimmung von Fischen. Hierzu untersuchen sie Otolithen, die Gehörsteinchen der Fische. Neben dem Alter erfahren die Jungen und Mädchen hierbei auch etwas über die Länge und das Gewicht der Tiere sowie deren Bedeutung für die Fischereibiologie. Um die Ergebnisse zu visualisieren können die Lerngruppen die selbst erhobenen Daten direkt in Datenverarbeitungsprogramme überführen.

Nachhaltiger Fischkonsum und Rollenspiel

Am Nachmittag teilen sich die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen auf und durchlaufen nacheinander zwei weitere Stationen. Dabei lernen sie an der einen Station mehr über nachhaltigen Fischkonsum. Mit Hilfe von Einkaufsführern und Onlineressourcen untersuchen die Jungen und Mädchen den Inhalt eines Einkaufskorbes auf seine Nachhaltigkeit. Die andere Station besteht aus einem Rollenspiel. Hierbei übernimmt jeder Teilnehmende die Rolle eines Stakeholders, der von der Errichtung eines Meeresschutzgebietes betroffen ist. Einige Rollen sind beispielsweise Fischer und Fischerinnen, Sportanglerinnen und Sportangler, Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Ziel des Rollenspiels ist es, die Komplexität und die diversen Interessen bei solchen Entschlüssen zu vermitteln.

Der Kurstag Fischerei ist geeignet für die Klassenstufen 6 bis 8 sowie 9 bis 11. Die maximale Teilnehmendenzahl beträgt 28 Schülerinnen und Schüler.

Plastikpiraten: Citizen Science für Schüler- und Jugendgruppen
Die Plastikpiraten sind eine Citizen Science Aktion für Jungen und Mädchen von 10 bis 16 Jahre

Daten sammeln für die Forschung

Seit Herbst 2016 begleitet die Kieler Forschungswerkstatt die deutschlandweite Citizen-Science-Aktion Plastikpiraten für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Die Aktion war urspünglich Bestandteil des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Seit 2018 wird sie im Rahmen des BMBF-Forschungsschwerpunktes Plastik in der Umwelt fortgeführt. Dieser Forschungsschwerpunkt verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Verfahren, Methoden, Instrumente und Begriffe zur Untersuchung von Plastik in Ökosystemen zu entwickeln und umzusetzen.

Als Plastikpiraten sammeln die Jungen und Mädchen Daten zu Plastikmüllvorkommen an und in deutschen Flüssen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Kieler Forschungswerkstatt werten sie anschließend aus. So analysieren sie beispielsweise, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind oder wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses entwickelt. Daraus wiederum lassen sich wirksame Schutzmaßnahmen ableiten, die den Gewässern und letztlich uns allen zugutekommen. Die Ergebnisse aus den vergangenen Aktionszeiträumen sind hier einsehbar.

Jetzt selbst Plastipirat werden!

Alle Informationen zu aktuellen Aktionszeiträumen gibt es auf der Projekt-Webseite. Hier finden alle Interessierten außerdem Materialien wie Infoflyer, das Aktionheft oder Kopiervorlagen für den Unterricht zum Download.

Die Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf zahlreiche Plastikpiraten, die auch in den kommenden Aktionszeiträumen wieder Daten für die Wissenschaft sammeln!

Die Plastikpiraten sind auch bei Facebook

Wir suchen "Plastikpiraten", Schüler*innen zwischen 10 und 16 Jahren, die Daten zu Plastik in Fließgewässern sammeln....

Rückblick: Sieben Jahre Coastal Cleanup an der Kieler Förde
Beim Coastal Cleanup an der Kieler Förde reinigen zahlreiche Freiwillige viele Kilometer Strandlinie

Kieler Forschungswerkstatt gibt Reinigungsaktion zum weltweiten Coastal Cleanup an Umweltorganisation ab

Im Jahr 2013 traf sich erstmalig eine Gruppe von etwa 100 Freiwilligen, um am weltweiten Coastal Cleanup Day gemeinsam den Falckensteiner Strand zu reinigen. In den Folgejahren konnten wir die Säuberungsaktion auf fast alle Strände der Kieler Förde ausweiten. Darüber hinaus erreichten wir auch immer mehr Gruppen in ganz Schleswig-Holstein. So ist der Coastal Cleanup jährlich gewachsen und hat sich nicht nur bei uns, sondern auch an vielen Schulen zu einem festen Bestandteil des Schuljahres entwickelt.

Nach sieben erfolgreichen Jahren und um die 150 Kilometer gereinigter Strandline geben wir den Coastal Cleanup nun an One Earth – OneOcean e.V. (OEOO) ab. Bei der Umweltorganisation sind die Fachkompetenz und die Ressourcen vorhanden, um den Coastal Cleanup nicht nur in unserem Sinne fortzuführen, sondern die Aktion auch weiter zu entwickeln.

Wir freuen uns, wenn alle alten und neuen, großen und kleinen Freiwilligen, den Coastal Cleanup Day an der Kieler Förde auch zukünftig mit ihrem Engagement unterstützen. Als Organisatorin und Ansprechpartnerin von OEOO steht ab sofort Frau Melissa Behrendt zur Verfügung:

Melissa Behrendt
Telefon: 0431-128 436 22
E-Mail: melissa.behrendt@oneearth-oneocean.de

Ergebnisse der vergangenen Jahre

Seit 2014 haben wir die Ergebnisse der Reinigungsaktion an der Kieler Förde jedes Jahr in einem Übersichtsposter dokumentiert. Die Top 5 der gefundenen Gegenstände führten dabei stets achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen an. Ebenfalls häufig gefunden wurden alljährlich Plastik-, Glas- und Styroporteile sowie Lebensmittelverpackungen. Aber auch kuriose Funde wie Gartenstühle, Autoreifen oder eine Chemietoilette haben die Freiwilligen in der Vergangeheit gemacht.

Alle Ergebnisposter stehen zum Download bereit:

Eindrücke aus sieben Jahren Coastal Cleanup mit der Kieler Forschungswerkstatt

Zu den Ergebnisberichten der einzelnen Jahre geht es hier:

Wir freuen uns auf viele weitere Jahre Coastal Cleanup an der Kieler Förde und halten der Reinigungsaktion auch in Zukunft als Teilnehmende die Treue.

International Coastal Cleanup Day

Um auf die Verschmutzung der Gewässer durch unachtsam weggeworfenen Müll hinzuweisen, organisiert die Organisation Ocean Conservancy seit mehr als 30 Jahren jährlich am dritten Samstag im September den International Coastal Cleanup Day. Weltweit treffen sich dann Menschen, um an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gemeinsam Müll zu sammeln. Alle Funde werden sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst und gemeldet. 2018 haben beim International Coastal Cleaunup Day mehr als 1 Millionen Menschen 97.457.984 Müllteile mit einem Gesamtgewicht von über 10.500 Tonnen gesammelt.

Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt
Im Schülerforschungszentrum besuchen Kinder und Jugendliche tolle Nachmittags- und Ferienangebote

Nachmittagsangebote im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt

Im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit alleine oder mit ihren Freundinnen und Freunden an eigenen Projekten frei forschen. Allen, die noch keine Forschungsidee mitbringen, bieten wir außerdem an, gemeinsam angeleitet zu forschen und sie beim Finden von Forschungsprojekten zu unterstützen. Unser Schülerforschungszentrum steht als Nachmittagsangebot allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 4 offen, unabhängig vom Wohnort oder der Schulform. Der Besuch und die Teilahme sind kostenfrei.

Weitere Informationen zu den Angeboten im Schülerforschungszentrum.

Die Kinder- und Schüleruni zuhause erleben
Mit tollen Video.Mitschnitten Wissenschaft vom Sofa aus erleben

Video-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe online verfügbar

Leider kann auch die Kinder- und Schüleruni aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht im großen Hörsaal der Kieler Universität stattfinden. Wir haben aber eine tolle Alternative für Euch: alle Vorträge der vergangenen Jahre findet Ihr nämlich auch online auf den Webseiten des Future Ocean Netzwerkes. Hier könnt Ihr Euch unter dem Menüpunkt entdecken durch die verschiedenen Semester, Vorträge und Video-Mitschnitte klicken.

Warum kommt ein Bumerang zurück? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Döner in der Steinzeit? Zu diesen und vielen weiteren Fragen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Kinder- und Schüleruni bereits spannende Vorträge gehalten. Nun könnt Ihr Euch die Forschung direkt in Eure Wohnzimmer holen und es Euch dabei mit der ganzen Familie auf dem Sofa gemütlich machen.

Übersicht Vorträge und Video-Mitschnitte der Kinder- und Schüleruni 2018/2019

Warum kommt ein Bumerang zurück?
Prof. Dr. Dietmar Block
Institut für Experimentelle und Angewandte Physik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

Der Flug des Bumerangs ist einfach faszinierend. Kaum geworfen zieht er die Blicke magisch auf sich, während er seine Runde dreht und alle Fragen sich, ob er zurückkommt. Ist das Zauberei oder kann die Wissenschaft das erklären? In seinem Vortrag geht der Physikprofessor Dietmar Block dem Rätsel des Bumerangfluges auf den Grund.

Gibt es Leben auf anderen Planeten?
Prof. Dr. Wolfgang Duschl
Institut für Theoretische Physik und Astrophysik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

In den letzten 20 Jahren wurden fast 5.000 neue Planeten entdeckt, die nicht die Sonne, sondern andere Sterne umkreisen. Gibt es welche, auf denen einfaches Leben möglich ist? Der Astrophysiker Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese fernen Planeten gefunden haben und wie man sie auf Leben untersuchen kann.

Mit Rennyachten den Ozean erforschen
Dr. Toste Tanhua, Boris Herrmann, Birte Lorenz
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Film-Mitschnitt

Rennyachten segeln in abgelegenen Gebieten der Weltmeere, in denen andere Boote selten zu sehen sind. Dieses Potenzial will die Wissenschaft für sich nutzen: Daher wurden bereits mehrere Hochseeyachten mit Sensoren ausgestattet, die nun entlang der Regattastrecken rund um die Welt Daten für die Forschung sammeln. Der Meereswissenschaftler Dr. Toste Tanhua berichtet mit zwei aktiven Segelnden von der neuartigen Kooperation zwischen Extrem-Segelsport und Meeresforschung.

Inseln, Felsen und Riffe – Warum streiten Staaten, wann eine Insel eine Insel ist?
Prof. Dr. Nele Matz-Lück
Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

In vielen Meeresteilen der Welt streiten die Menschen darüber, wer hier fischen oder Erdöl fördern darf. Oftmals kommt es sogar zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Bei diesen Streitigkeiten spielen insbesondere Inseln eine wichtige Rolle. Die Seerechtsexpertin Prof. Dr. Nele Matz-Lück erklärt in ihrem Vortrag wann ein Stück Land, das aus dem Meer ragt, ein Fels oder eine Insel ist und welche Bedeutung das für die beteiligten Staaten hat.

Döner in der Steinzeit
Prof. Dr. Wiebke Kirleis
Institut für Ur- und Frühgeschichte
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

Heute essen wir Lebensmittel aus aller Welt. Doch ist das schon immer so? Wovon haben sich die Leute in der Steinzeit ernährt, und woher stammen eigentlich unsere Kulturpflanzen und Haustiere? Die Archäobotanikerin Prof. Dr. Wiebke Kirleis berichtet, wie 6.000 Jahre alte Getreidekörner und Wildäpfel auf archäologischen Ausgrabungen in Schleswig-Holstein entdeckt werden. Außerdem zeigt sie, welche Verbindung diese Funde zum Nahen Osten, in den Irak und die Südosttürkei haben.

Weitere Video-Mitschnitte auf den Seiten des Future Ocean entdecken

Über die Kinder- und Schüleruni

Der Exzellenzcluster „Future Ocean“ hat die Kinder- und Schüleruni vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den Forschungsalltag zu gewähren. Deutschlands bekanntester Klimaforscher Professor Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel eröffnete im Oktober 2008 die erste Vorlesungsreihe der Kinder- und Schüleruni „Ozean der Zukunft“ mit seinem Vortrag „Warum ist es auf der Erde so schön warm?“. Seitdem haben rund 20.000 Schülerinnen und Schüler die bisher mehr als 50 Vorlesungen besucht.

Die Kieler Forschungswerkstatt organisiert die Kinder- und Schüleruni zukünftig gemeinsam mit dem Future Ocean Netzwerk.

Über das Future Ocean Netzwerk

Das Future Ocean Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kieler Forschenden, die in der Nachfolge des Exzellenzclusters „Future Ocean" gemeinsam, interdisziplinär und über Institutsgrenzen hinweg Forschungsprojekte umsetzen, die zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aus dem Ozean beitragen. Dazu zählen insbesondere auch Aktivitäten zum gezielten Transfer von Forschungsergebnissen mit Stakeholdern unterschiedlicher Anspruchsgruppen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie gemeinsame Konzepte zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Organisatorisch ist das Future Ocean Netzwerk ein Teil des universitären Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science (KMS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Informationen unter: www.futureocean.org

Aufnahme in den Mailverteiler Kinder- und Schüleruni

Gerne nehmen wir Sie in unseren Mailverteiler auf und informieren Sie, sobald es Neuigkeiten gibt. So erfahren Sie als erste, wann es weitergeht und Ihre Kinder verpassen keinen der spannenden Vorträge. Auch Informationen zum Kartenvorverkauf sowie zu den Themen der einzelnen Vorträge erhalten sie hier.

Um in den Verteiler aufgenommen zu werden schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@forschungs-werkstatt.de mit dem Betreff "Kinderuni-Mailverteiler".

SFZ@Home – Forschen von zu Hause
Im SFZ@Home Angebot Science Research Club erforschen die Teilnemenden beispielsweise, wo auf dem Balkon die Pflanzen am besten wachsen.

Findet gemeinsam mit dem Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt Euer Projekt für zu Hause

Auch die Schülerforschungszentren des schleswig-holsteinischen Netzwerks sind aktuell geschlossen. Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich für Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (MINT) begeistern, hat das SFZ Kieler Forschungswerkstatt deshalb zwei Angebote für zu Hause entwickelt. Hier können eigene Forschungsideen umgesetzt werden. Alle erforderlichen Materialien werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorab kostenfrei zu Verfügung gestellt. Außerdem unterstützt das Kieler SFZ-Team die Kinder und Jugendlichen bei ihren eigenen Projekten per Videokonferenz, Telefon, Mail oder auf Instagram. Die Anmeldung zu den SFZ@Home-Programmen „Code Your Day“ und „Science Research Club“ ist ab sofort möglich.

SFZ@Home: Angebot Code Your Day

Hat die Regenwassertonne noch genug Wasser zum Blumen gießen? Ist mein Schreibtisch ausreichend beleuchtet? Oder wie kann ich verhindern, dass ständig jemand in mein Zimmer hereinplatzt? In dem Angebot „Code Your Day“ suchen die Jungen und Mädchen nach eigenen technischen Lösungen für ihren Alltag zu Hause. Dazu erlernen 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 11 und 15 Jahren zuerst die Grundlagen der Programmierung und Elektronik. Los geht es am 16. Juni mit einem vierwöchigen Fernkurs. Dieser findet immer dienstags von 14:00 bis 15:30 Uhr per Videokonferenz statt.

Im Anschluss arbeiten die Jugendlichen an ihren eigenen Projekten. Unterstützung erhalten sie dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SFZ Kieler Forschungswerkstatt. Wöchentlich, bis mindestens zum Ende der Sommerferien, geben sie Hilfestellung per Videokonferenz, Telefon, Mail oder auf Instagram – und danach je nach Möglichkeit auch wieder vor Ort in den Räumlichkeiten im Botanischen Garten Kiel. Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Angebot sind ein Computer mit USB-Anschluss und Zugang zum Internet. Vorkenntnisse im Programmieren sind nicht notwendig, der geübte Umgang mit einem Computer ist aber wünschenswert.

SFZ@Home: Angebot Science Research Club

Im Angebot „Science Research Club“ stellt das das SFZ-Team den maximal 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmerinnen regelmäßig kleine Forschungsaufträge. Hierbei kann es um die Qualität eines nahegelegenen Gewässers gehen oder auch darum, an welcher Stelle auf dem Balkon die Tomaten am besten wachsen. Die Aufgaben werden gemeinsam besprochen und zu einem eigenen Forschungsprojekt entwickelt. Zu Beginn findet am 19. Juni von 14:00 bis 15:00 Uhr ein Auftakttreffen per Videokonferenz statt. Die weitere Unterstützung erfolgt auch in diesem Angebot digital. Voraussetzung für das Angebot ist ein Zugang zum Internet. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren.

Jetzt anmelden!

Für beide SFZ@Home-Angebote ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich. Im Text sollten die Kinder und Jugendlichen kurz verdeutlichen, warum sie bei dem entsprechenden Kurs mitmachen möchten. Als Betreff bitte den jeweiligen Angebotsnamen, also „Code Your Day“ oder „Science Research Club“, angeben. Wenn mehr Anmeldungen eingehen, als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los. Organisatorische Details zum Ablauf erhalten die Teilnehmenden mit ihrer Teilnahmebestätigung. Anmeldeschluss ist der 10. Juni. Die Teilnahme ist kostenlos, erforderliche Materialien werden zur Verfügung gestellt.

Die Angebote im Überblick

SFZ@Home Code Your Day
Was: Angebot für zu Hause im Bereich Programmierung und Elektronik
Wann: vierwöchiger digitaler Fernkurs ab 16. Juni, immer dienstags von 14:00 bis 15:30 Uhr; anschließend wöchentliche Unterstützung bei eigenen Projekten per Videokonferenz, Telefon, Mail oder auf Instagram
Wer: Jungen und Mädchen von 11 bis 15 Jahre
technische Voraussetzung: Computer mit USB-Anschluss und Zugang zum Internet

Anmeldung erforderlich per E-Mail an info@sfz-sh.de (Betreff: Code Your Day)

SFZ@Home Science Research Club
Was: Forschungsaufträge für zu Hause und Finden eines eigenen Forschungsprojektes
Wann: Auftakttreffen (Videokonferenz) am Freitag,19. Juni, von 14:00 bis 15:00 Uhr; anschließend wöchentliche Unterstützung bei eigenen Projekten per Videokonferenz, Telefon, Mail oder auf Instagram
Wer: Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
technische Voraussetzung: Zugang zum Internet

Anmeldung erforderlich per E-Mail an info@sfz-sh.de (Betreff: Science Research Club)

Weitere Informationen zum Netzwerk Schülerforschungszentrum Schleswig-Holstein sowie zu den Angeboten an den einzelnen Standorten gibt es hier.

Foto/Copyright: Julius Demant, Lichtbildnerei

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

ABGESAGT: Meereswissenschaftliche Fortbildung auf der Lotseninsel Schleimünde vom 5. bis 7. Juni 2020
Teilnehmende bei der Fortbildung auf der Lotseninsel Schleimünde

HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Situation kann die Fortbildung auf der Lotseninsel leider nicht wie geplant stattfinden!

Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Die Ostsee stellt einen einzigartigen Lebensraum dar. Schwankende abiotische Faktoren, wie beispielsweise der Salzgehalt, erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier beheimateten Lebewesen. Das Ökosystem Ostsee steht daher im Fokus der dreitägigen meereswissenschaftlichen Fortbildung für Lehrkräfte auf der Lotseninsel Schleimünde.

Die Fortbildung beginnt mit einer allgemeinen Einführung zum Ökosystem Ozean. Anschließend liegt der Schwerpunkt auf den Lebewesen der Ostsee und deren eng verflochtenen Beziehungen miteinander sowie auf den Gefahren für diesen Lebensraum. Beispielhaft greift die Veranstaltung die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll oder Lärm auf und betrachtet diese näher. Auch stellen die Referierenden Forschungsfelder der Meereswissenschaften vor. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie neuste Erkenntnisse aus der Meeresforschung mit Themen des Fachunterrichts verknüpft werden können, um so aktuelle Wissenschaft in den Unterricht zu integrieren.

Die Referentinnen und Referenten stellen Ihnen Expeditionsmaterial vor, das Sie von der Kieler Forschungswerkstatt kostenlos für den Einsatz im Schulunterricht ausleihen können. Ergänzend erhalten Sie eine Einführung in Citizen Science Projekte zum Thema Meere und Ozeane.

Über die Lotseninsel Schleimünde

Die Lotseninsel Schleimünde zwischen Ostsee und Schlei ist der ideale Veranstaltungsort für unsere Lehrerfortbildung. Die vielfältige Kultur- und Naturlandschaft auf der Insel bietet eine Fülle an unterschiedlichen Ökosystemen (Strandwall, Hafenbecken, Windwatt sowie die angrenzenden Salzwiesen).

Die Kosten für die Veranstaltung belaufen sich auf 179,00 Euro und umfassen den Fährtransport ab Maasholm, Vollverpflegung sowie die Unterkunft in Mehrbettzimmern. Die Übernachtung ist obligatorisch, da keine geeignete Linienschiffahrt verkehrt, um die Insel zwischenzeitlich zu verlassen.

Bei Unverträglichkeiten bzw. speziellen Anforderungen an die Verpflegung, sprechen Sie uns bitte rechtzeitig an.

Die Veranstaltung im Überblick:

Ort: Lotseninsel Schleimünde
Termin: 5. Juni (Beginn 15 Uhr) bis 7. Juni 2020 (Ende 14 Uhr)
Referierende: Dr. Katrin Knickmeier, Dennis Brennecke, Johanna Krüger, Tim Kießling

Buchung der Lehrerfortbildung auf der Lotseninsel Schleimünde:

Buchen können Sie die Fortbildung auf der Lotseninsel mit der Veranstaltungsnummer BIO0285 über das Online-Buchungssystem formix des IQSH Schleswig-Holstein. Die Veranstaltungen stehen ausdrücklich auch Lehrkräften aus anderen Bundesländern offen. Wenn Sie nicht aus Schleswig-Holstein kommen, wählen Sie bei Ihrer Anmeldung im entsprechenden Feld bitte "andere Teilnehmer/Personen" aus. Sie erhalten nach der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung des IQSH. Um die Anerkennung der Fortbildung in Ihrem Bundesland müssten Sie sich jeweils selbst bemühen.

Das Team der Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf Ihre Anmeldung!

Kontakt:

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Materialien „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“
Laden Sie jetzt die Materialien herunter und werden Sie mit Ihrer Schulklasse oder Jugendgruppe zu Plastikpiraten

Ein bundesweites Citizen Science-Projekt zur Beteiligung von Jugendlichen an aktueller Forschung

Wie stark sind deutsche Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll belastet? Welche Arten von Kunststoffen lassen sich besonders häufig in der Umwelt finden und welche Auswirkungen hat das auf unsere Meere und Ozeane? In dem  bundesweiten Citizen Science-Projekt "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" leisten für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Forschungsfragen.

Materialien für Lehrkräfte

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen der Kieler Forschungswerkstatt und der Universidad Católica del Norte in Antofagasta (Chile) unterrichtsbegleitende Materialien konzipiert. Diese stehen allen interessierten Lehrkräften als Ausgangspunkt für handlungsorientierte Unterrichtseinheiten in den Fächern Biologie, Geografie, Chemie, Sozialkunde und für Projektwochen auf der Projekt-Website zur Verfügung.

Folgende Materialien stehen zum kostenfreien Download bereit:

Aktionsheft
Das Aktionsheft dient den Jugendlichen als Hilfestellung und als wissenschaftliche Anleitung zur Datenerhebung auf ihren Exkursion zwischen dem 1. Mai und 30. Juni 2017.

Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte
Das Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte enthält Hintergrundinformationen zum Thema Meere und Ozeane sowie Lernaufgaben als Kopiervorlagen. Diese Material kann auch unabhängig von einer Flussbeprobung und über den Aktionszeitraum hinaus genutzt werden.

Bauanleitung Mikroplastiksieb
Um Mikroplastik an einem sandigen Flussufer zu finden, benötigen die Projektgruppen ein Mikroplastiksieb.

Leitfaden für Lehrkräfte und Gruppenleitungen

Weitere Informationen zur Jugendaktion "Plastikpiraten"

Alle Informationen zum Citizen Science-Projekt "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" finden Sie hier.

Expeditionskisten und Stop-Motion für Lehrerinnen und Lehrer
Schülerinnen mit den Expeditionskisten

Vielfältige Möglichkeiten für Lehrkräfte zur Gestaltung von Projekttagen und -arbeiten

Als Lehrkraft haben Sie die Möglichkeit, kostenfrei Expeditionskisten bei uns auszuleihen. Je nach Bedarf stellen wir Ihnen die Kisten für einige Tage oder bis zu maximal vier Wochen zur Verfügung.

Neben zahlreichen meereswissenschaftlichen Themenkisten wie beispielsweise Plankton, Bentos, Plastik oder Meeressäuger haben wir Expeditionskisten zu den Themen Boden, Gewässer und Insekten. Mit den Stop-Motion-Boxen des kunst:werks können Schulklassen außerdem tolle Trickfilme gestalten.

Expeditionskisten zu naturwissenschaftlichen Themen:

  • Plankton (1x)
    Mithilfe der Materialien in der Planktonkiste können die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Bestimmungsübungen von Phyto- und Zooplankton durchführen. Auch Planktondichtemessung sind mit dieser Kiste möglich.
  • Benthos (2x)
    Die Benthoskiste bietet den Lernenden unter anderem zoologische Bestimmungsübungen. Darüberhinaus können die Jungen und Mädchen Experimente zum Filtrierverhalten von Miesmuscheln, zum Tarnverhalten von Ostseegarnelen oder mit Seesternen durchführen. Hierfür steht ihnen ein kleines Aquarium mit Luftfilter sowie ein Siebsatz zur Verfügung. Ergänzend zur Kiste können zwei verschiedene Bodengreifer für Bodenproben (Ekman-Birge-Greifer und van-Veen-Greifer) sowie Pfahlkratzer und Schiebekescher für das Sammeln von Benthosorganismen ausgeliehen werden. Auch Wathosen stellen wir gerne leihweise zur Verfügung.
  • Meereschemie (2x)
    Der Inhalt der Meereschemiekiste ermöglicht beispielsweise Messungen von Sauerstoff, Stickstoff, Nitrat oder Phosphor. Außerdem können die Kinder und Jugendlichen mit dieser Kiste Experimente zur Ozeanversauerung durchführen.
  • Meeresphysik (1x)
    Mit dieser Expeditionskiste können die Schülerinnen und Schüler Osteemodelle betrachten. Ergänzend sind verschiedene Geräte zur Durchführung von Messungen enthalten.
  • Plastik (2x)
    Die Plastikkiste hilft den Jungen und Mädchen bei der Untersuchung von Mikro- und Makroplastik.
  • Fisch (1x)
    In dieser Kiste finden die Lernenden Materialien für die Fischsektion. Hierzu zählen Wachsschalen, Präparierbesteck, Kittel und Handschuhe.
  • Meeressäuger (1x)
    Mit der Meeresäugerkiste können die Kinder und Jugendliche zum Beispiel spannende Versuche zur Tauchphysiologie, zur Plastikverschmutzung oder zur Unterwasserakustik durchführen.
  • Schweinswalskelett (1x)
    Hier steht den Jungen und Mädchen ein echtes Skelett eines Schweinswales als „Bausatz“ zur Verfügung. Eine Computeranimation hilft dabei, dass der Bau des Schweinswales gelingt.
  • Bodenchemie & -physik (1x)
  • Bodenverdichtungsmesser(1x)
  • Bodenbiologie (1x)
  • Gewässerchemie Süßwasser (1x)
  • Gewässerbiologie Süßwasser (1x)
  • Blütenbesuchende Insekten (1x)

Ausstattung der Expeditionskisten

Alle Expeditionskisten sind mit ausreichend Material für umfangreiche Schülerprojekte ausgestattet. Ergänzend zu den Kisten können auch einige Mikroskope oder Binokulare ausgeliehen werden. Gerne stellen wir zudem verschiedene Skripte mit zahlreichen Experimentiervorschlägen und Versuchen zu den jeweiligen Themengebieten zur Verfügung. Auch Fachbücher, teilweise in kompletten Klassensätzen, können Sie von uns für die Projektarbeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler erhalten.

Stop-Motion-Boxen

Neben den naturwissenschaftlichen Expeditionskisten stehen im kunst:werk fünf Stop-Motion-Boxen zum Ausleihen zur Verfügung. Diese enthalten alle benötigten Materialien zu Erstellung einfacher Trickfilme. Hierzu gehören beispielsweise ein Tablet mit der entsprechenden Software/App, eine extra Kiste mit Bastelmaterialien, Verlängerungskabel und Netzteile sowie Skripte und Papier zum Vorbereiten weiterer Vorlagen.

Kontakt/Anfrage Expeditionskisten:

Kieler Forschungswerkstatt
Karen Stange
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: stange@ipn.uni-kiel.de

Begleitmaterial zur Kinderuni

Begleithefte und Film-Material zu den Vorträgen der Kinderuni

Dir hat ein Thema bei der Kinderuni besonders gut gefallen? Du möchtest dich informieren, worüber an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gerade geforscht wird? Sie suchen kindgerechte Informationen zu aktuellen Forschungsthemen oder Materialien für den Schulunterricht? Dann sind die Begleitmaterialien zur Kinderuni genau das Richtige.

Alle Begleithefte zu den Beiträgen der Kinderuni aus den Jahren 2008 bis 2013 als PDF zum Herunterladen, Stöbern, Lesen, Staunen oder Einsetzen im Unterricht sind hier kostenfrei erhältlich.

Ein Rückblick über alle Vorträge der vergangenen Jahre inklusive Film-Mitschnitte ist hier zu finden.

Schulbuch „Abenteuer Weltmeere“

Schulbuch mit spannenden Experimenten und leicht verständlichen Texten

Wie verändern sich die Ozeane und welche Ursachen haben die Veränderungen? Was treibt die Meeresströmungen an? Warum ist das Meer der größte Kohlenstoffspeicher? – Das sind nur einige der Fragen, denen Meeresforscherinnen und -forscher sowie Lehrkräfte in dem Schulbuch "Abenteuer Weltmeere" auf den Grund gehen. Gemeinsam haben sie spannende Experimente sowie leicht verständliche Texte für den Unterricht entwickelt, die in dem neuen Buch präsentiert werden.

„Physikalische Gesetze lassen sich sehr anschaulich am Beispiel der Meeresströmungen erklären, das Nahrungsnetz gibt es auch im Meer. Es gibt so viele faszinierende Themen in den Meereswissenschaften, die wir im Schulbuch aufgreifen“, sagt Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Initiatorin von Abenteuer Weltmeere. „Mit dem Schulbuch wollen wir die Ozeane in die Klassen bringen und jungen Menschen einen neuen Blick auf die Naturwissenschaften bieten.“

Vielfältige Themenbereiche

Das Schulbuch behandelt die Themenbereiche Geografie und Geologie der Weltmeere, Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz sowie physikalische, chemische und biologische Ozeanografie. Es geht um Plattentektonik, den globalen Kohlenstoffkreislauf genauso wie um moderne Messmethoden in der Ozeanografie oder invasive Arten.

„Das Schulbuch füllt eine Lücke im naturwissenschaftlichen Unterricht“, sagt Dr. Reimert Neuhaus, Erdkunde- und Biologielehrer an der Integrierten Gesamtschule Friedrichsort (IGF) und Mitautor des Kapitels über Geografie und Geologie der Weltmeere. „Es liefert nicht nur fächerübergreifende Ansatzpunkte aus der aktuellen Forschung für die Schule, sondern wird sicher mehr Schülerinnen und Schüler als gewöhnlich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern.“

Alle Informationen zum Schulbuch

Abenteuer Weltmeere, ein fächerübergreifendes Schulbuch für die 9. und 10. Klasse. Aus der Reihe Naturwissenschaften – Biologie, Chemie und Physik des Cornelsen Verlages. 64 Seiten.

Der Vertrieb ist bundesweit.
Preis: 11,75 Euro, im 10er Pack 95,00 Euro.

Die Autoren des Schulbuchs „Abenteuer Weltmeere“

  • Geographie und Geologie der Weltmeere
    Prof. Sebastian Krastel (GEOMAR), Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Lorenz Schwark (Institut für Geowissenschaften /CAU Kiel), Stefan Tiemann (Freie Waldorfschule Kiel)
  • Physikalische Ozeanographie
    Dr. Stefan Theisen (Freie Waldorfschule, Kiel), Prof. Martin Visbeck (GEOMAR)
  • Chemische Ozeanographie
    Bernd Blume (Isarnho Schule, Gettorf ), Professor Arne Körtzinger (GEOMAR)
  • Biologische Ozeanographie
    Dr. Katrin Knickmeier (Ozean der Zukunft), Charlotte Lohse (Heisenberg-Gymnasium, Hamburg ), Prof. Ulrich Sommer (GEOMAR)
  • Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg, Küstenschutz
    Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Horst Sterr (Geographisches Institut)