Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander.

Schülerinnen bei einer Expedition des ozean:labors an den Strand

ozeanlabor
Aktuelle Themen aus der Meeresforschung

Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne sowie den Lehrplan für das Fach Erdkunde, stellt der Besuch im ozean:labor eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar.


Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

Die Ostsee als Lebensraum (Klassenstufe 3 bis 6)
Schülerinnen und Schüler im Angebot Die Ostsee als Lebensraum im ozean:labor

Den Lebensraum Ostsee entdecken

Die Ostsee stellt einen einzigartigen Lebensraum dar. Schwankende abiotische Faktoren, wie z.B. der Salzgehalt erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier beheimateten Lebewesen. Der Untersuchungsschwerpunkt dieses Programms liegt auf den Bewohnern der Ostsee sowie deren eng verflochtene Beziehungen untereinander.

Wie greift der Mensch in dieses Ökosystem ein?

Ausgehend vom Plankton untersuchen die Lerngruppen einzelne Stufen des Nahrungsnetzes und deren Bedeutung für einander. Das Eingreifen des Menschen in das Ökosystem Ostsee und die daraus resultierenden Folgen sollen dabei ebenso beachtet werden.

  • Warum ist Ostseewasser mal süß und mal salzig?
  • Was hat die Miesmuschel mit dem Seestern zu tun?
  • Was ist Plankton und warum ist es so wichtig?
  • Wie gelangt der Plastikmüll ins Meer?
  • Lärmverschmutzung unter Wasser – ein Problem für die Schweinswale?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule auswählt und individuellen Schwerpunkt gesetzt werden.

Das Ökosystem Ozean und die anthropogenen Einflüsse (Klassenstufe 7 bis 10)

Schülerinnen und Schüler erfahren mehr über den Lebensraum Ostsee

Das Ökosystem Ozean stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. Bis heute sind 95 % der Ozeane nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Informationen zum Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Das Angebot bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems Ozean bei der nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt stehen. So beachtet das interdisziplinäre Programm sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen erkunden die Schülerinnen und Schüler die Gefahren für den Lebensraum Ozean genauer. Dabei suchen sie sowohl nach Ursachen als auch nach Veränderungsansätzen. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm finden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Beachtung. Außerdem wird das Thema Eutrophierung aufgegriffen.

Dieses Angebot bietet das ozean:labor außerdem für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 13 an. Alle Informationen hier.

Das Ökosystem Ozean und die anthropogenen Einflüsse (Klassenstufe 10 bis 13)
Eine Schülerin im Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Schulklassen entdecken den Lebensraum Ostsee

Das Ökosystem Ozean stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. Bis heute sind 95 % der Ozeane nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Informationen zum Angebot Das Ökosystem Ostsee und die anthropogenen Einflüsse

Das Angebot bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems Ozean bei der nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt stehen. So beachtet das interdisziplinäre Programm sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen erkunden die Schülerinnen und Schüler die Gefahren für den Lebensraum Ozean genauer. Dabei suchen sie sowohl nach Ursachen als auch nach Veränderungsansätzen. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm finden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Beachtung. Außerdem wird das Thema Eutrophierung aufgegriffen.

Dieses Angebot bietet das ozean:labor außerdem für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 an. Alle Informationen hier.

Expeditionslernen an der Ostseeküste – Küstenschutz, ökologische Veränderungen und Landnutzung an der Ostseeküste (Klassenstufe 10 bis 13)
Schülerinnen und Schüler beim Expeditionslernen an der Ostseeküste

Mehrtägiges Angebot für Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13

Die Ostseeküste bietet eine Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen. Eingriffe wie intensive Flächennutzung und Verschmutzung, aber auch der Klimawandel wirken sich auf diese verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Bei dem mehrtägigen Angebot nehmen Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 Gebiete an der Ostsee genauer unter die Lupe. Das Expeditionslernen schafft bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für ihre Umwelt, fördert ihr Systemverständnis und vermittelt einen realistischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten.

Themen Expeditionslernen

Im Rahmen des Programms „Expeditionslernen an der Ostseeküste“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss

    Hierbei stehen die Lebewesen der Ostsee sowie die menschlichen Einflüsse durch Plastik- und Lärmverschmutzung sowie invasive Arten im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Organismen in der Ostsee sowie am Strand und nehmen Plankton- und Benthosproben. Außerdem führen sie meereschemische und -physikalische Untersuchungen durch und analysieren die Verschmutzung der Ostsee. Ergänzend interviewen die Jugendlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort wie Kioskbesitzende, die Hafenmeisterei, die Wasserwacht oder Fischerinnen und Fischer. Dabei erfragen Sie beispielsweise, welche Fischarten gerade gefangen wurden oder wie die Fangquoten generell aussehen.

  • Küstenschutz – Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste

    Beim diesem Thema beschäftigen sich die Jugendlichen zum Beispiel mit den Ursachen von Küstendynamik. Auch die Auswirkungen sich wandelnder Küsten auf Pflanzen, Tiere und Menschen werden thematisiert. Darüber hinaus lernen sie Küstenschutzmaßnahmen und ihre Funktionen kennen. All diese Fragestellungen werden auch vor den Hintergrund des Meeresspiegelanstiegs betrachtet. Dazu befragen die Schülerinnen und Schüler neben Akteurinnen und Akteuren vor Ort auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger.

  • Landnutzung an der Ostseeküste

    Wenn dieses Thema gewählt wird, führen die Jugendlichen unter anderem Boden- und Gewässeranalysen durch. Auch Vegetationsaufnahmen und die Untersuchung von Blütenbesuchern auf unterschiedlich genutzten Flächen sind Teil der Expedition. Die Expeditionsgebiete sind so ausgewählt, dass unterschiedliche Flächen entlang einiger in die Ostsee mündender Flüsse untersucht werden. So kann beispielsweise der Einfluss von intensiver Düngung sowohl auf den Boden als auch auf Gewässer untersucht werden.

Bei allen Themen findet ein Großteil der Arbeiten direkt im Untersuchungsgebiet statt. Hierdurch erhält das Projekt einen realistischen Expeditionscharakter. Für die ersten beiden Themen bietet ein Abschnitt der Westküste der Kieler Förde optimale Bedingungen. Dort findet man Bereiche mit unterschiedlicher Nutzung wie Kurstrand, Naturstrand oder Hafenbecken. Außerdem trifft man auf eine vielfältige Küstenmorphologie wie Steilküste, Sandstrand, Dünen oder Wald sowie zahlreiche Küstenschutzmaßnahmen. Expeditionen zum Thema Landnutzung wurden bisher an zwei kleinen Flüssen durchgeführt, die in die Ostsee münden.

Betreuung Expeditionslernen

Während des gesamten Projektes stehen den Schülerinnen und Schülern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Forschungswerkstatt als wissenschaftliche Beratung zur Seite. Auch Lehramtsstudierende sind in die Betreuung eingebunden. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Eventuelle Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind von der Schule zu tragen.

Überblick Expeditionslernen

Wer? Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13, alle Schularten

Fachrichtungen? Biologie, Chemie, Physik, Geographie

Zeitaufwand? 3 bis 4 Tage

Themen?

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss
  • Küstenschutz
  • Landnutzung

Didaktische Mittel?

  • Projektarbeit mit eigenen und angeleiteten Komponenten
  • Freies Arbeiten - Schülerinnen und Schüler können eigene Fragestellungen entwickeln und erforschen
  • Einblicke in die Berufswelt
  • Erstellung von Zukunftsvisionen
  • Erstellung eines Films

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
Dr. Katrin Schöps (geo:labor)
Dr. Katrin Knickmeier (ozean:labor)
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Detaillierte Informationen zum Download

Die Ostsee der Zukunft (Klassenstufe 10 bis 13)
In dem neuen Programm im ozean:labor beschäftigen sich die Jugendliche mit den Veränderungen im Ökosystem Ostsee

Veränderung der Ostsee durch den anthropogenen Einfluss

Durch den Einfluss des Menschen wird es zukünftig zu großen Veränderungen des Ökosystems Ostsee kommen. An der deutschen Ostseeküste müssen wir beispielsweise in den nächsten 100 Jahren mit einer Erwärmung zwischen 2° und 4 °C rechnen. Außerdem sorgt die durch den anthropogenen Klimawandel hervorgerufene erhöhte CO2-Konzentration für eine Versauerung der Ostsee. Darüber hinaus weisen Forscherinnen und Forscher auf einen erhöhten Niederschlag hin. Durch diesen sinkt der Salzgehalt des Binnenmeeres. Die Eutrophierung sorgt schon seit Jahrzenten für Algenblüten und Sauerstoffmangel.

Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf das Ökosystem Ostsee?

Dieser Frage gehen wir in dem Programm „Die Ostsee der Zukunft“ nach. Die Schülerinnen und Schüler erhalten während ihres Besuches im ozean:labor einen Einblick in aktuelle Forschung zu den zukünftigen Veränderungen der Ostsee. Mit verschiedenen Experimenten untersuchen die Jugendlichen die Auswirkungen der Faktoren Erwärmung, Versauerung, Eutrophierung und Salinität auf unterschiedliche benthische Organismen. Zudem setzen wir eine neu entwickelte Computersimulation ein, um die Interaktionen der Organismen zu verdeutlichen. Auch weitreichendere ökosystematische sowie Veränderungen über die Zeit können so gezeigt werden.

Das neue Angebot "Die Ostsee der Zukunft" kann ab dem Schuljahr 2018/2019 gebucht werden.

Plastikmüll im Ozean – Wer bringt den Müll raus? (ab Klassenstufe 7)
Beim Kurstag in der Ferienakademie dreht sich alles um das Thema Plastikmüll in den Weltmeeren

Kurstag zur Plastikmüllproblematik im ozean:labor

In dem sechstündiges Programm beschäftigen sich Schulklassen mit dem Thema Plastikmüll in den Weltmeeren. An ihrem Kurstag setzen sich die Jungen und Mädchen der Klassenstufe 7 bis 13 intensiv mit dieser Problematik auseinander. Darüber hinaus erfahren sie, was jeder Einzelne gegen die Verschmutzung der Ozeane unternehmen kann.

Verschmutzte Strände und in Plastikmüll verfangene Tiere

Das Thema Plastikmüll im Ozean gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Bilder von verschmutzten Stränden und in Plastikmüll verfangene Tiere sind weit verbreitet. Auch bei vielen Kindern und Jugendlichen wächst der Wunsch etwas gegen dieses Problem zu unternehmen. Doch seine Größe und Vielfältigkeit sind zunächst einmal lähmend. Der Kurstag in der Kieler Forschungswerkstatt setzt genau hier an und untersucht Lösungsansätze aus Forschung und Gesellschaft.

Welche Lösungsansätze gibt es bereits und was kann jeder Einzelne tun?

In vielen Bereichen der Gesellschaft gibt es bereits Forschungsprojekte und innovative Ideen zur Lösung des Problems. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Thematik untersuchen. Zudem erfahren sie, welche Lösungsansätze alternative Kunststoffe sowie unsere Abfallwirtschaft liefern. Auch die Frage, was jeder Einzelne hinsichtlich der Problematik tun kann, thematisiert das neue Angebot.

Ablauf Kurstag Plastikmüll im Ozean

In einem Einstiegsvortrag besprechen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ozean:labors zunächst die Grundlagen der marinen Verschmutzung. Hierbei werden auch deren Auswirkungen auf die marinen Lebensgemeinschaften thematisiert. Im Anschluss durchlaufen die Schülerinnen und Schüler aufgeteilt in kleinere Arbeitsgruppen vier verschiedene Stationen. An jeder dieser Stationen untersuchen sie jeweils unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten.

  • Mikroplastik – Kleine Partikel großes Problem
    Wo auf der Welt sind die Strände am stärksten mit Mikroplastik belastet? Welche Gründe gibt es dafür und warum ist es eigentlich wichtig dies zu wissen? Diesen Fragen gehen die Jugendlichen mithilfe einer wissenschaftlichen Untersuchung auf den Grund. Neben dem methodischen Vorgehen steht dabei auch die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung solche Untersuchungen zur Bekämpfung von Umweltproblemen haben.
  • Biokunststoffe – Eine Alternative mit Potential?
    Biomüllbeutel und Plastikbesteck aus Biokunststoffen versprechen biologisch abbaubar zu sein. Ob diese Versprechung das Problem lösen kann und was genau unter Biokunststoffen chemisch verstanden wird, erfahren die Schulklassen an dieser Station. Gemeinsam stellen wir Biokunststoffe her und hinterfragen deren Abbaubarkeit.
  • Informieren und Überzeugen durch Stop Motion-Filme
    Soziale Netzwerke dienen der Verbreitung einer Vielzahl von Informationen. Warum die Netzwerke nicht nutzen, um Menschen weltweit oder auch im direkten Umfeld auf globale Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen? An der Social Media-Station erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Stop Motion-Film, der über die Problematik des Meeresmülls informiert. Dabei sollen sie genau hinterfragen, welchen Mehrwert soziale Netzwerke in der Bekämpfung des Müllproblems haben können.
  • Recycling von Kunststoffen – Eine zweite Chance für Rohstoffe
    Deutschland ist Vorreiter, wenn es darum geht Müll zu trennen und zu recyceln. Aber was genau passiert nachdem der Müll unsere Wohnung verlassen hat und welche Formen von Recycling gibt es eigentlich? Experimentell setzen sich die Jungen und Mädchen mit aufwendigen Verfahren auseinander und untersuchen Vor- und Nachteile.

Der Kurstag umfasst etwa 6 Zeitstunden.

Kurstag zum Thema Meeressäuger (Klassenstufe 6 bis 10)
Meeressäuger stehen im Fokus des Horizon 2020-Projektes Marine Mammals

Meeressäuger: Wale, Seehunde, Seelöwen, Seekühe, Seeotter und Eisbären

Marine Säuger genießen weltweit besondere Aufmerksamkeit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des marinen Ökosystems und verfügen über viele besondere Fähigkeiten. Gleichzeitig sind diese großen Sympathieträger aber auch stark gefährdet. Hierzu gehören insbesondere von Menschen verursachte Bedrohungen wie Schadstoffbelastungen, Beifang, Lebensraumverlust, Unterwasserlärm oder Müll im Meer. In dem neuen sechsstündigen Programm tauchen Jungen und Mädchen der Klassenstufe 6 bis 10 einen Tag lang in die Welt der Meeressäuger ein.

Ablauf des Kurstages zum Thema Meeressäuger

Der Kurstag beginnt mit einem allgemeinen Einführungsvortrag über die Biologie der Meeressäuger, speziell der Nord- und Ostsee-Bewohner. Auch die Gefahren, denen unsere marinen Säuger ausgesetzt sind, thematisiert der Vortrag. Aufgeteilt in Arbeitsgruppen durchlaufen die Schülerinnen und Schüler anschließend fünf verschiedene Stationen:

  • Akustik und Lärmverschmutzung

    An dieser Station widmen wir uns der Frage, wie Meeresäugetiere ihre Umgebung hören und erfassen. Meeressäugetiere leben und kommunizieren in einer aquatischen Umgebung, die oft dunkel und trübe ist. Somit ist die Sicht über die Augen sehr eingeschränkt. Vor allem Wale haben unterschiedliche Kommunikationsstrategien und Orientierungssysteme entwickelt. Diese ermöglichen es ihnen, ihre Beute zu finden und sogar über große Entfernungen miteinander zu kommunizieren. Von Menschen verursachter Unterwasserlärm stresst viele Wale. Anhand eines Modellversuches veranschaulichen wir, wieviel Lärm beispielsweise bei der Errichtung von Windparks entsteht.

  • Plastik im Meer

    Wale und Robben verfangen sich in abgerissenen Netzen, die als Geisternetze bekannt sind. Sie verletzen sich dabei oder können sich nicht aus eigener Kraft befreien, was dazu führt, dass sie nicht mehr weiterschwimmen können. Auch verwechseln Meeressäuger Plastikfragmente mit ihrer Nahrung und fressen sie versehentlich. Immer wieder finden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler große Mengen an Plastikmüll in den Mägen gestrandeter Tiere. Im Januar 2016 strandeten beispielsweise 30 Pottwale an den Stränden der Nordsee. Fanggeräte oder eine Plastikabdeckung für den Motor von Fahrzeugen waren nur einige der Inhalte, die bei den in Deutschland gestrandeten Walen in den Mägen entdeckt wurden.

  • Tauchen, Atmen und Leben unter Wasser

    Im Wasser zu leben ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden. Bei den Meeressäugern ist dies insbesondere das Atmen mit Lungen. Daher müssen diese Tiere einige Anpassungen vornehmen, um im Wasser leben zu können. Ein naheliegendes Problem ist sicherlich der drohende Sauerstoffmangel während längerer Tauchgänge. Welche weiteren Herausforderungen die Meeressäuger überwinden müssen, um erfolgreich im Wasser leben zu können, lernen die Schülerinnen und Schüler an dieser Station.

  • Nahrung der Wale

    Um herauszufinden was Wale fressen untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Mageninhalt von gestrandeten Tieren. In den Mägen finden sie dabei oft Knochenreste wie Otholiten von Fischen oder Schnäbel von Tintenfischen. An dieser Station sezieren und untersuchen die Schulklassen Tintenfische. Diese werden beispielsweise von Zahnwalen wie dem Pottwal gefressen.

  • Walfang früher und heute

    In einigen Teilen der Welt begann der Walfang schon mindestens 3.000 Jahre vor Christus. Während der Ära des industriellen Walfangs im 20. Jahrhundert wurden die meisten der größten Walarten gejagt bis sie fast ausgestorben waren. Heutzutage gibt es immer noch einige Länder, die Walfang betreiben. Anhand eines Rollenspiels diskutieren die Mädchen und Jungen, ob der Walfang komplett abgeschafft werden sollte.

Der Kurstag umfasst etwa 6 Zeitstunden.

Foto/Copyright: Peter Verhoog, FjordandBælt
Kurstag Fischerei (Klassenstufen 6 bis 8 sowie 9 bis 11)
Beim Kurstag Fischerei erkunden die Schulklassen verschiedene Aspekte

Bestimmungsübungen, Fischsektion und Altersbestimmung

Gemeinsam erkunden wir bei diesem Labortag diverse Aspekte rund um die Themen Fische und Fischerei. Am Vormittag starten wir mit drei Lernstationen, die die Schulklassen aufgeteilt in Kleingruppen durchlaufen. Durch Bestimmungsübungen an einheimischen Fischen und eine Fischsektion erarbeiten sie sich grundlegendes Wissen zu Biodiversität und Physiologie. An einer weiteren Station beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Altersbestimmung von Fischen. Hierzu untersuchen sie Otolithen, die Gehörsteinchen der Fische. Neben dem Alter erfahren die Jungen und Mädchen hierbei auch etwas über die Länge und das Gewicht der Tiere sowie deren Bedeutung für die Fischereibiologie. Um die Ergebnisse zu visualisieren können die Lerngruppen die selbst erhobenen Daten direkt in Datenverarbeitungsprogramme überführen.

Nachhaltiger Fischkonsum und Rollenspiel

Am Nachmittag teilen sich die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen auf und durchlaufen nacheinander zwei weitere Stationen. Dabei lernen sie an der einen Station mehr über nachhaltigen Fischkonsum. Mit Hilfe von Einkaufsführern und Onlineressourcen untersuchen die Jungen und Mädchen den Inhalt eines Einkaufskorbes auf seine Nachhaltigkeit. Die andere Station besteht aus einem Rollenspiel. Hierbei übernimmt jeder Teilnehmende die Rolle eines Stakeholders, der von der Errichtung eines Meeresschutzgebietes betroffen ist. Einige Rollen sind beispielsweise Fischer und Fischerinnen, Sportanglerinnen und Sportangler, Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Ziel des Rollenspiels ist es, die Komplexität und die diversen Interessen bei solchen Entschlüssen zu vermitteln.

Der Kurstag Fischerei ist geeignet für die Klassenstufen 6 bis 8 sowie 9 bis 11. Die maximale Teilnehmendenzahl beträgt 28 Schülerinnen und Schüler.

Plastic Pirates: Citizen Science für Schüler- und Jugendgruppen
Logo Plastic Pirates - Go Europe!

Daten sammeln für die Forschung

Seit Herbst 2016 begleitet die Kieler Forschungswerkstatt die deutschlandweite Citizen-Science-Aktion Plastikpiraten für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren. Die Aktion war urspünglich Bestandteil des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Seit 2018 wird sie im Rahmen des BMBF-Forschungsschwerpunktes Plastik in der Umwelt fortgeführt. Dieser Forschungsschwerpunkt verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Verfahren, Methoden, Instrumente und Begriffe zur Untersuchung von Plastik in Ökosystemen zu entwickeln und umzusetzen.

Als Plastikpiraten sammeln die Jungen und Mädchen Daten zu Plastikmüllvorkommen an und in deutschen Flüssen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Kieler Forschungswerkstatt werten sie anschließend aus. So analysieren sie beispielsweise, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind oder wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses entwickelt. Daraus wiederum lassen sich wirksame Schutzmaßnahmen ableiten, die den Gewässern und letztlich uns allen zugutekommen. Die Ergebnisse aus den vergangenen Aktionszeiträumen sind hier einsehbar.

Jetzt selbst Plastikpirat werden!

Im Zeitraum 2020-2021 findet das Citizen Science Projekt erstmals in drei europäischen Ländern zeitgleich statt. Als Plastic Pirates erobern die Kinder und Jugendlichen dann nicht nur die deutschen Flussufer, sondern beteiligen sich auch in Portugal und Slowenien an dem Gemeinschaftsprojekt.

Alle Informationen zu aktuellen Aktionszeiträumen gibt es auf der Projekt-Webseite. Hier finden alle Interessierten außerdem Materialien wie Infoflyer, das Aktionheft oder Kopiervorlagen für den Unterricht zum Download.

Die Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf zahlreiche Plastikpiraten, die auch in den kommenden Aktionszeiträumen wieder Daten für die Wissenschaft sammeln!

Die Plastikpiraten sind auch bei Facebook

Leinen los, Matrosen! Wir hissen unsere Segel nun auch in Portugal und Slowenien! Die Plastikpiraten werden zur Aktion "Plastic Pirates – Go Europe!". Gemeinsam mit euch wollen wir europäische Flüsse und Meere erforschen und die Verschmutzung unserer Fließgewässer durch Plastik untersuchen. Macht auch in diesem Jahr wieder mit.

Rückblick: Sieben Jahre Coastal Cleanup an der Kieler Förde
Beim der Reinigungsaktion zum Coastal Cleanup an der Kieler Förde sammeln zahlreiche Freiwillige auf vielen Kilometern Strandlinie Müll

Kieler Forschungswerkstatt gibt Reinigungsaktion zum weltweiten Coastal Cleanup an Umweltorganisation ab

Im Jahr 2013 traf sich erstmalig eine Gruppe von etwa 100 Freiwilligen, um am weltweiten Coastal Cleanup Day gemeinsam den Falckensteiner Strand zu reinigen. In den Folgejahren konnten wir die Reinigungsaktion auf fast alle Strände der Kieler Förde ausweiten. Darüber hinaus erreichten wir auch immer mehr Gruppen in ganz Schleswig-Holstein. So ist der Coastal Cleanup jährlich gewachsen und hat sich nicht nur bei uns, sondern auch an vielen Schulen zu einem festen Bestandteil des Schuljahres entwickelt.

Nach sieben erfolgreichen Jahren und um die 150 Kilometer gereinigter Strandline geben wir den Coastal Cleanup nun an One Earth – OneOcean e.V. (OEOO) ab. Bei der Umweltorganisation sind die Fachkompetenz und die Ressourcen vorhanden, um den Coastal Cleanup nicht nur in unserem Sinne fortzuführen, sondern die Aktion auch weiter zu entwickeln.

Wir freuen uns, wenn alle alten und neuen, großen und kleinen Freiwilligen, den Coastal Cleanup Day an der Kieler Förde auch zukünftig mit ihrem Engagement unterstützen. Als Organisatorin und Ansprechpartnerin von OEOO steht ab sofort Frau Melissa Behrendt zur Verfügung:

Melissa Behrendt
Telefon: 0431-128 436 22
E-Mail: melissa.behrendt@oneearth-oneocean.de

Ergebnisse der vergangenen Jahre

Seit 2014 haben wir die Ergebnisse der Reinigungsaktion an der Kieler Förde jedes Jahr in einem Übersichtsposter dokumentiert. Die Top 5 der gefundenen Gegenstände führten dabei stets achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen an. Ebenfalls häufig gefunden wurden alljährlich Plastik-, Glas- und Styroporteile sowie Lebensmittelverpackungen. Aber auch kuriose Funde wie Gartenstühle, Autoreifen oder eine Chemietoilette haben die Freiwilligen in der Vergangeheit gemacht.

Alle Ergebnisposter stehen zum Download bereit:

Eindrücke aus sieben Jahren Coastal Cleanup mit der Kieler Forschungswerkstatt

Zu den Ergebnisberichten der einzelnen Jahre geht es hier:

Wir freuen uns auf viele weitere Jahre Coastal Cleanup an der Kieler Förde und halten der Reinigungsaktion auch in Zukunft als Teilnehmende die Treue.

International Coastal Cleanup Day

Um auf die Verschmutzung der Gewässer durch unachtsam weggeworfenen Müll hinzuweisen, organisiert die Organisation Ocean Conservancy seit mehr als 30 Jahren jährlich am dritten Samstag im September den International Coastal Cleanup Day. Weltweit treffen sich dann Menschen, um an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gemeinsam Müll zu sammeln. Alle Funde werden sortiert, gezählt und nach einem international einheitlichen Schema erfasst und gemeldet. 2018 haben beim International Coastal Cleaunup Day mehr als 1 Millionen Menschen 97.457.984 Müllteile mit einem Gesamtgewicht von über 10.500 Tonnen gesammelt.

Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt
Im Schülerforschungszentrum besuchen Kinder und Jugendliche tolle Nachmittags- und Ferienangebote

Nachmittagsangebote im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt

Im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit alleine oder mit ihren Freundinnen und Freunden an eigenen Projekten frei forschen. Allen, die noch keine Forschungsidee mitbringen, bieten wir außerdem an, gemeinsam angeleitet zu forschen und sie beim Finden von Forschungsprojekten zu unterstützen. Unser Schülerforschungszentrum steht als Nachmittagsangebot allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 4 offen, unabhängig vom Wohnort oder der Schulform. Der Besuch und die Teilahme sind kostenfrei.

Weitere Informationen zu den Angeboten im Schülerforschungszentrum.

Die Kinder- und Schüleruni zuhause erleben
Mit tollen Video.Mitschnitten Wissenschaft vom Sofa aus erleben

Video-Mitschnitte der Veranstaltungsreihe online verfügbar

Leider kann auch die Kinder- und Schüleruni aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht im großen Hörsaal der Kieler Universität stattfinden. Wir haben aber eine tolle Alternative für Euch: alle Vorträge der vergangenen Jahre findet Ihr nämlich auch online auf den Webseiten des Future Ocean Netzwerkes. Hier könnt Ihr Euch unter dem Menüpunkt entdecken durch die verschiedenen Semester, Vorträge und Video-Mitschnitte klicken.

Warum kommt ein Bumerang zurück? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Döner in der Steinzeit? Zu diesen und vielen weiteren Fragen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Kinder- und Schüleruni bereits spannende Vorträge gehalten. Nun könnt Ihr Euch die Forschung direkt in Eure Wohnzimmer holen und es Euch dabei mit der ganzen Familie auf dem Sofa gemütlich machen.

Übersicht Vorträge und Video-Mitschnitte der Kinder- und Schüleruni 2018/2019

Warum kommt ein Bumerang zurück?
Prof. Dr. Dietmar Block
Institut für Experimentelle und Angewandte Physik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

Der Flug des Bumerangs ist einfach faszinierend. Kaum geworfen zieht er die Blicke magisch auf sich, während er seine Runde dreht und alle Fragen sich, ob er zurückkommt. Ist das Zauberei oder kann die Wissenschaft das erklären? In seinem Vortrag geht der Physikprofessor Dietmar Block dem Rätsel des Bumerangfluges auf den Grund.

Gibt es Leben auf anderen Planeten?
Prof. Dr. Wolfgang Duschl
Institut für Theoretische Physik und Astrophysik
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

In den letzten 20 Jahren wurden fast 5.000 neue Planeten entdeckt, die nicht die Sonne, sondern andere Sterne umkreisen. Gibt es welche, auf denen einfaches Leben möglich ist? Der Astrophysiker Prof. Dr. Wolfgang J. Duschl zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese fernen Planeten gefunden haben und wie man sie auf Leben untersuchen kann.

Mit Rennyachten den Ozean erforschen
Dr. Toste Tanhua, Boris Herrmann, Birte Lorenz
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Film-Mitschnitt

Rennyachten segeln in abgelegenen Gebieten der Weltmeere, in denen andere Boote selten zu sehen sind. Dieses Potenzial will die Wissenschaft für sich nutzen: Daher wurden bereits mehrere Hochseeyachten mit Sensoren ausgestattet, die nun entlang der Regattastrecken rund um die Welt Daten für die Forschung sammeln. Der Meereswissenschaftler Dr. Toste Tanhua berichtet mit zwei aktiven Segelnden von der neuartigen Kooperation zwischen Extrem-Segelsport und Meeresforschung.

Inseln, Felsen und Riffe – Warum streiten Staaten, wann eine Insel eine Insel ist?
Prof. Dr. Nele Matz-Lück
Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

In vielen Meeresteilen der Welt streiten die Menschen darüber, wer hier fischen oder Erdöl fördern darf. Oftmals kommt es sogar zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Bei diesen Streitigkeiten spielen insbesondere Inseln eine wichtige Rolle. Die Seerechtsexpertin Prof. Dr. Nele Matz-Lück erklärt in ihrem Vortrag wann ein Stück Land, das aus dem Meer ragt, ein Fels oder eine Insel ist und welche Bedeutung das für die beteiligten Staaten hat.

Döner in der Steinzeit
Prof. Dr. Wiebke Kirleis
Institut für Ur- und Frühgeschichte
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Film-Mitschnitt

Heute essen wir Lebensmittel aus aller Welt. Doch ist das schon immer so? Wovon haben sich die Leute in der Steinzeit ernährt, und woher stammen eigentlich unsere Kulturpflanzen und Haustiere? Die Archäobotanikerin Prof. Dr. Wiebke Kirleis berichtet, wie 6.000 Jahre alte Getreidekörner und Wildäpfel auf archäologischen Ausgrabungen in Schleswig-Holstein entdeckt werden. Außerdem zeigt sie, welche Verbindung diese Funde zum Nahen Osten, in den Irak und die Südosttürkei haben.

Weitere Video-Mitschnitte auf den Seiten des Future Ocean entdecken

Über die Kinder- und Schüleruni

Der Exzellenzcluster „Future Ocean“ hat die Kinder- und Schüleruni vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den Forschungsalltag zu gewähren. Deutschlands bekanntester Klimaforscher Professor Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel eröffnete im Oktober 2008 die erste Vorlesungsreihe der Kinder- und Schüleruni „Ozean der Zukunft“ mit seinem Vortrag „Warum ist es auf der Erde so schön warm?“. Seitdem haben rund 20.000 Schülerinnen und Schüler die bisher mehr als 50 Vorlesungen besucht.

Die Kieler Forschungswerkstatt organisiert die Kinder- und Schüleruni zukünftig gemeinsam mit dem Future Ocean Netzwerk.

Über das Future Ocean Netzwerk

Das Future Ocean Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Kieler Forschenden, die in der Nachfolge des Exzellenzclusters „Future Ocean" gemeinsam, interdisziplinär und über Institutsgrenzen hinweg Forschungsprojekte umsetzen, die zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aus dem Ozean beitragen. Dazu zählen insbesondere auch Aktivitäten zum gezielten Transfer von Forschungsergebnissen mit Stakeholdern unterschiedlicher Anspruchsgruppen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie gemeinsame Konzepte zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Organisatorisch ist das Future Ocean Netzwerk ein Teil des universitären Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science (KMS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Informationen unter: www.futureocean.org

Aufnahme in den Mailverteiler Kinder- und Schüleruni

Gerne nehmen wir Sie in unseren Mailverteiler auf und informieren Sie, sobald es Neuigkeiten gibt. So erfahren Sie als erste, wann es weitergeht und Ihre Kinder verpassen keinen der spannenden Vorträge. Auch Informationen zum Kartenvorverkauf sowie zu den Themen der einzelnen Vorträge erhalten sie hier.

Um in den Verteiler aufgenommen zu werden schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@forschungs-werkstatt.de mit dem Betreff "Kinderuni-Mailverteiler".

Plastic Pirates – Go Europe!
Logo Plastic Pirates - Go Europe!

Das Citizen Science Projekt des BMBF und der Kieler Forschungswerkstatt erobert Europa

Heute fiel der Startschuss für das Projekt „Plastic Pirates – Go Europe!“. In dem Folgeprojekt der Plastikpiraten erforschen Kinder und Jugendliche in Deutschland, Portugal und Slowenien ab September die Müllverschmutzung von Flüssen. Die wissenschaftliche Koordination des großangelegten Projektes liegt bei der Kieler Forschungswerkstatt, die die Jugendaktion 2016 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen hat. Unterstützt wird sie seit 2018 außerdem vom Ecologic Institut in Berlin.

Bundesministerin Anja Karliczek eröffnete Projekt gemeinsam mit der slowenischen Kollegin Dr. Simona Kustec Lipicer und dem portugiesischen Kollegen Manuel Heitor

Anlässlich der Trio-Präsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien über die kommenden 18 Monate im Rat der Europäischen Union findet das Citizen Science Projekt nun im Zeitraum 2020-2021 erstmals in drei europäischen Ländern zeitgleich statt. Förderer sind das BMBF sowie das portugiesische Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung und das slowenische Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, der portugiesische Minister für Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung Manuel Heitor und die slowenische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Sport Dr. Simona Kustec Lipicer eröffneten das Projekt im Rahmen des informellen Treffens der EU-Forschungsministerinnen und -minister, das bedingt durch die aktuelle Situation als Videokonferenz stattfand.

Erster gemeinsamer Aktionszeitraum der Plastic Pirates startet am 15. September

Im ersten gemeinsamen Aktionszeitraum vom 15. September bis 15. November 2020 erobern die „Plastic Pirates“ in den teilnehmenden Ländern die Flussufer. Wie viel Plastikmüll findet sich an und in europäischen Flüssen? Woher stammt der Müll? Und werden auch kleine Plastikpartikel in europäischen Flüssen Richtung Meer transportiert? Diese Fragen erforschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den drei Ländern mit wissenschaftlichen Methoden und laden ihre Daten anschließend auf einer gemeinsamen Aktionswebseite hoch. Hier sind sie dann für die Öffentlichkeit einsehbar. Die Auswertung der Daten erfolgt in der Kieler Forschungswerkstatt sowie in Einrichtungen aus dem Wissenschafts- und Bildungsbereich in den Partnerländern.

Plastikteile und Zigarettenkippen machen in Deutschland einen Großteil des Mülls an Flussufern aus

Seit 2016 wurden in der Kieler Forschungswerkstatt die Daten von 749 Schulen und Organisationen sowie insgesamt mehr als 14.000 Teilnehmenden zusammengetragen. Einen Teil der Daten der Kinder und Jugendlichen aus bisher insgesamt sechs Aktionszeiträumen konnten die Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits auswerten. Dabei zeigt sich, dass Plastikteile und Zigarettenkippen einen Großteil des Mülls an deutschen Flussufern ausmachen. Die Flussbesucherinnen und -besucher sind hauptsächlich für diesen Müll verantwortlich. Außerdem hat sich gezeigt, dass auch in Deutschland Mikroplastik in vielen Flüssen ein Problem ist.

Engagement der Jungen und Mädchen unterstützt die Forschung zu Plastikmüllvorkommen

Meereswissenschaftler Tim Kiessling, der für die Datenauswertung in der Kieler Forschungswerkstatt verantwortlich ist, erklärt, warum das Engagement der Jungen und Mädchen als Plastikpiraten so bedeutend ist. „Besonders wertvoll für die Wissenschaft ist die große Anzahl an Datenpunkten und Proben. Ohne die engagierten Lehrkräfte und die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler wäre eine solche Untersuchung nicht möglich. Mit den Plastikpiraten gelingt uns etwas, was es in der Forschung zu Plastikmüllvorkommen an und in Flüssen so bislang nicht gibt: Wir können eine große Fläche über einen fortgeführten Zeitpunkt abdecken und erhalten so sehr zuverlässige Daten.“

Vermittlung von Fachwissen und Einblick in die Wissenschaft

Der Fokus der „Plastic Pirates – Go Europe!“ liegt jedoch nicht nur auf der Erhebung von wissenschaftlichen Daten. „Citizen-Science-Projekte vermitteln auch Fachwissen und ermöglichen einen Einblick, wie Wissenschaft funktioniert“, sagt die Leiterin der Kieler Forschungswerkstatt Dr. Katrin Knickmeier, die seit 2016 auch Projektleiterin der Plastikpiraten ist. „Wir können mit unseren Bildungsmaterialien für nachhaltige Entwicklung und den praktischen Arbeiten draußen am Fluss für den Umweltschutz begeistern – und wir zeigen, dass Wissenschaft für alle zugänglich ist.“

Gesellschaftspolitische Bedeutung der Aktion Plastic Pirates

Linda Mederake, Ecologic Institut, hebt die gesellschaftspolitische Bedeutung der Aktion hervor: „Die Teilnahme an der Aktion ‚Plastic Pirates – Go Europe!‛ führt dazu, dass Schülerinnen und Schüler das eigene Konsumverhalten überdenken. Außerdem können mit Hilfe der Ergebnisse, beispielsweise der Menge von Einwegplastikfunden, politische Handlungsempfehlungen formuliert werden.“ Und Doris Knoblauch, ebenfalls vom Ecologic Institut, ergänzt: „Gerade Einweg-Plastik bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie eine große Herausforderung, unbenommen der vielen Vorteile, die Einwegprodukte gerade in der Gesundheitsbranche mit sich bringen. Wie die veränderten Bedingungen sich auf Plastikmüllfunde an europäischen Flussufern auswirken ist dabei eine der Fragestellungen des Citizen-Science-Projekts und wir sind sehr auf die Ergebnisse gespannt.“

Erfahre jetzt mehr über Plastic Pirates – Go Europe! und sei ab September dabei

Ab dem 15. September ist es in Deutschland möglich bei den „Plastic Pirates – Go Europe!“ mitzumachen – dieses Mal erhofft sich das Projekt-Team einen spannenden Vergleich mit den Mülldaten aus Portugal und Slowenien. Weitere Informationen gibt es hier.

Wissenschaftlicher Kontakt:
Tim Kiessling
Kieler Forschungswerkstatt
plastikpiraten@forschungs-werkstatt.de

Zum Hintergrund der Plastic Pirates – Go Europe!

Das Projekt „Plastic Pirates – Go Europe!“ ist ein Citizen-Science-Projekt des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Hochschulbildung und dem slowenischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Sport. Die Aktion wird anlässlich der Trio-Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union in allen drei Ländern im Zeitraum 2020-2021 gemeinsam durchgeführt. Ziele der Aktion sind die Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in Europa, die Förderung des bürgerwissenschaftlichen Engagements und die Sensibilisierung für einen bewussten und schonenden Umgang mit der Umwelt.

Die Aktion wurde als Plastikpiraten erstmals 2016 in Deutschland von der Kieler Forschungswerkstatt und Partnern mit Förderung des BMBF für das Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane entwickelt und von 2018 bis jetzt zusammen mit dem Ecologic Institut in Berlin im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Plastik in der Umwelt fortgeführt. In Portugal und Slowenien betreuen Partnerinnen und Partner aus der Wissenschaft und dem Bildungsbereich das Projekt.

Weitere meereswissenschaftliche Angebote gibt es in unserem ozean:labor.

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

Derzeit stehen im ozean:labor leider keine Angebote für Lehrkräfte zur Verfügung.

Materialien zum Citizen Science Projekt „Plastikpiraten“
Laden Sie jetzt die Materialien herunter und werden Sie mit Ihrer Schulklasse oder Jugendgruppe zu Plastikpiraten

Ein europaweites Citizen Science Projekt zur Beteiligung von Jugendlichen an aktueller Forschung

Wie stark sind unsere Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll belastet? Welche Arten von Kunststoffen lassen sich besonders häufig in der Umwelt finden und welche Auswirkungen hat das auf unsere Meere und Ozeane? In dem Citizen Science-Projekt "Plastic Pirates – Go Europe!" leisten Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Forschungsfragen. Nach erfolgreichen Aktionszeiträumen mit Probennahmen im gesamten Bundesgebiet, erobern die Plastikpiraten ab September 2020 erstmals auch die Flussufer in Slowenien und Portugal. Weitere Infos finden Sie hier.

Materialien für Lehrkräfte

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen der Kieler Forschungswerkstatt und der Universidad Católica del Norte in Antofagasta (Chile) gemeinsam mit dem Ecologic Institut in Berlin unterrichtsbegleitende Materialien konzipiert. Diese stehen allen interessierten Lehrkräften als Ausgangspunkt für handlungsorientierte Unterrichtseinheiten in den Fächern Biologie, Geografie, Chemie, Sozialkunde und für Projektwochen zur Verfügung. Nutzen Sie das Bestellformular auf der Projektwebseite oder laden Sie die Materialien gleich hier herunter.

Folgende Materialien stehen zum kostenfreien Download bereit:

Flyer zur Herbstaktion 2020
Der Flyer zur Aktion „Plastic Pirates – Go Europe!“ gibt eine kompakte Übersicht zu den Zielen des Projekts und einführende Hinweise für interessierte Lehrkräfte, Gruppenanleitungen und Jugendliche.

Leitfaden für Lehrkräfte und Gruppenleitungen
Im Leitfaden finden Lehrkräfte und Gruppenleitungen alle Infos zur Aktion, Probennahme und die wichtigsten Fristen übersichtlich zusammengefasst.

Plastic Pirates – Go Europe! Das Aktionsheft
Das Aktionsheft dient den Jugendlichen als Schritt-für-Schritt-Anleitung zur wissenschaftlichen Datenerhebung auf ihrer Exkursion.

Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte
Mit diesen Materialien können sich Lehrkräfte und Gruppenleitungen außerschulischer Jugendgruppen inhaltlich auf die Aktion Plastic Pirates – Go Europe! vorbereiten. Das Dokument enthält Hintergrundinformationen und Kopiervorlagen und bietet alle relevanten Informationen zur Begleitung und Nachbereitung.

Das Material kann unabhängig von einer Flussbeprobung und über den Aktionszeitraum hinaus genutzt werden.

Bauanleitung Probenahme-Sieb
Um größeres Mikroplastik an einem sandigen Flussufer zu finden, ist ein Sieb nötig. Die Anleitung zeigt, wie dieses gebaut wird.

Erklärvideo zur Nutzung des Mikroplastiknetzes

Um den Fluss auf Mikroplastik zu untersuchen, können Sie bei der Kieler Forschungswerkstatt geeignete Netze ausleihen. Diese senden wir Ihnen für das Sampling kostenfrei zu. Zum Bestellformular geht es hier.

Im Video zeigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ozean:labors, wie Sie das Probenahme-Netz für das Mikroplastik-Sampling benutzen.

Expeditionskisten und Stop-Motion für Lehrerinnen und Lehrer
Schülerinnen mit den Expeditionskisten

Vielfältige Möglichkeiten für Lehrkräfte zur Gestaltung von Projekttagen und -arbeiten

Als Lehrkraft haben Sie die Möglichkeit, kostenfrei Expeditionskisten bei uns auszuleihen. Je nach Bedarf stellen wir Ihnen die Kisten für einige Tage oder bis zu maximal vier Wochen zur Verfügung.

Neben zahlreichen meereswissenschaftlichen Themenkisten wie beispielsweise Plankton, Bentos, Plastik oder Meeressäuger haben wir Expeditionskisten zu den Themen Boden, Gewässer und Insekten. Mit den Stop-Motion-Boxen des kunst:werks können Schulklassen außerdem tolle Trickfilme gestalten.

Expeditionskisten zu naturwissenschaftlichen Themen:

  • Plankton (1x)
    Mithilfe der Materialien in der Planktonkiste können die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Bestimmungsübungen von Phyto- und Zooplankton durchführen. Auch Planktondichtemessung sind mit dieser Kiste möglich.
  • Benthos (2x)
    Die Benthoskiste bietet den Lernenden unter anderem zoologische Bestimmungsübungen. Darüberhinaus können die Jungen und Mädchen Experimente zum Filtrierverhalten von Miesmuscheln, zum Tarnverhalten von Ostseegarnelen oder mit Seesternen durchführen. Hierfür steht ihnen ein kleines Aquarium mit Luftfilter sowie ein Siebsatz zur Verfügung. Ergänzend zur Kiste können zwei verschiedene Bodengreifer für Bodenproben (Ekman-Birge-Greifer und van-Veen-Greifer) sowie Pfahlkratzer und Schiebekescher für das Sammeln von Benthosorganismen ausgeliehen werden. Auch Wathosen stellen wir gerne leihweise zur Verfügung.
  • Meereschemie (2x)
    Der Inhalt der Meereschemiekiste ermöglicht beispielsweise Messungen von Sauerstoff, Stickstoff, Nitrat oder Phosphor. Außerdem können die Kinder und Jugendlichen mit dieser Kiste Experimente zur Ozeanversauerung durchführen.
  • Meeresphysik (1x)
    Mit dieser Expeditionskiste können die Schülerinnen und Schüler Osteemodelle betrachten. Ergänzend sind verschiedene Geräte zur Durchführung von Messungen enthalten.
  • Plastik (2x)
    Die Plastikkiste hilft den Jungen und Mädchen bei der Untersuchung von Mikro- und Makroplastik.
  • Fisch (1x)
    In dieser Kiste finden die Lernenden Materialien für die Fischsektion. Hierzu zählen Wachsschalen, Präparierbesteck, Kittel und Handschuhe.
  • Meeressäuger (1x)
    Mit der Meeresäugerkiste können die Kinder und Jugendliche zum Beispiel spannende Versuche zur Tauchphysiologie, zur Plastikverschmutzung oder zur Unterwasserakustik durchführen.
  • Schweinswalskelett (1x)
    Hier steht den Jungen und Mädchen ein echtes Skelett eines Schweinswales als „Bausatz“ zur Verfügung. Eine Computeranimation hilft dabei, dass der Bau des Schweinswales gelingt.
  • Bodenchemie & -physik (1x)
  • Bodenverdichtungsmesser(1x)
  • Bodenbiologie (1x)
  • Gewässerchemie Süßwasser (1x)
  • Gewässerbiologie Süßwasser (1x)
  • Blütenbesuchende Insekten (1x)

Ausstattung der Expeditionskisten

Alle Expeditionskisten sind mit ausreichend Material für umfangreiche Schülerprojekte ausgestattet. Ergänzend zu den Kisten können auch einige Mikroskope oder Binokulare ausgeliehen werden. Gerne stellen wir zudem verschiedene Skripte mit zahlreichen Experimentiervorschlägen und Versuchen zu den jeweiligen Themengebieten zur Verfügung. Auch Fachbücher, teilweise in kompletten Klassensätzen, können Sie von uns für die Projektarbeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler erhalten.

Stop-Motion-Boxen

Neben den naturwissenschaftlichen Expeditionskisten stehen im kunst:werk fünf Stop-Motion-Boxen zum Ausleihen zur Verfügung. Diese enthalten alle benötigten Materialien zu Erstellung einfacher Trickfilme. Hierzu gehören beispielsweise ein Tablet mit der entsprechenden Software/App, eine extra Kiste mit Bastelmaterialien, Verlängerungskabel und Netzteile sowie Skripte und Papier zum Vorbereiten weiterer Vorlagen.

Kontakt/Anfrage Expeditionskisten:

Kieler Forschungswerkstatt
Karen Stange
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: stange@ipn.uni-kiel.de

Begleitmaterial zur Kinderuni

Begleithefte und Film-Material zu den Vorträgen der Kinderuni

Dir hat ein Thema bei der Kinderuni besonders gut gefallen? Du möchtest dich informieren, worüber an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gerade geforscht wird? Sie suchen kindgerechte Informationen zu aktuellen Forschungsthemen oder Materialien für den Schulunterricht? Dann sind die Begleitmaterialien zur Kinderuni genau das Richtige.

Alle Begleithefte zu den Beiträgen der Kinderuni aus den Jahren 2008 bis 2013 als PDF zum Herunterladen, Stöbern, Lesen, Staunen oder Einsetzen im Unterricht sind hier kostenfrei erhältlich.

Ein Rückblick über alle Vorträge der vergangenen Jahre inklusive Film-Mitschnitte ist hier zu finden.

Schulbuch „Abenteuer Weltmeere“

Schulbuch mit spannenden Experimenten und leicht verständlichen Texten

Wie verändern sich die Ozeane und welche Ursachen haben die Veränderungen? Was treibt die Meeresströmungen an? Warum ist das Meer der größte Kohlenstoffspeicher? – Das sind nur einige der Fragen, denen Meeresforscherinnen und -forscher sowie Lehrkräfte in dem Schulbuch "Abenteuer Weltmeere" auf den Grund gehen. Gemeinsam haben sie spannende Experimente sowie leicht verständliche Texte für den Unterricht entwickelt, die in dem neuen Buch präsentiert werden.

„Physikalische Gesetze lassen sich sehr anschaulich am Beispiel der Meeresströmungen erklären, das Nahrungsnetz gibt es auch im Meer. Es gibt so viele faszinierende Themen in den Meereswissenschaften, die wir im Schulbuch aufgreifen“, sagt Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Initiatorin von Abenteuer Weltmeere. „Mit dem Schulbuch wollen wir die Ozeane in die Klassen bringen und jungen Menschen einen neuen Blick auf die Naturwissenschaften bieten.“

Vielfältige Themenbereiche

Das Schulbuch behandelt die Themenbereiche Geografie und Geologie der Weltmeere, Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz sowie physikalische, chemische und biologische Ozeanografie. Es geht um Plattentektonik, den globalen Kohlenstoffkreislauf genauso wie um moderne Messmethoden in der Ozeanografie oder invasive Arten.

„Das Schulbuch füllt eine Lücke im naturwissenschaftlichen Unterricht“, sagt Dr. Reimert Neuhaus, Erdkunde- und Biologielehrer an der Integrierten Gesamtschule Friedrichsort (IGF) und Mitautor des Kapitels über Geografie und Geologie der Weltmeere. „Es liefert nicht nur fächerübergreifende Ansatzpunkte aus der aktuellen Forschung für die Schule, sondern wird sicher mehr Schülerinnen und Schüler als gewöhnlich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern.“

Alle Informationen zum Schulbuch

Abenteuer Weltmeere, ein fächerübergreifendes Schulbuch für die 9. und 10. Klasse. Aus der Reihe Naturwissenschaften – Biologie, Chemie und Physik des Cornelsen Verlages. 64 Seiten.

Der Vertrieb ist bundesweit.
Preis: 11,75 Euro, im 10er Pack 95,00 Euro.

Die Autoren des Schulbuchs „Abenteuer Weltmeere“

  • Geographie und Geologie der Weltmeere
    Prof. Sebastian Krastel (GEOMAR), Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Lorenz Schwark (Institut für Geowissenschaften /CAU Kiel), Stefan Tiemann (Freie Waldorfschule Kiel)
  • Physikalische Ozeanographie
    Dr. Stefan Theisen (Freie Waldorfschule, Kiel), Prof. Martin Visbeck (GEOMAR)
  • Chemische Ozeanographie
    Bernd Blume (Isarnho Schule, Gettorf ), Professor Arne Körtzinger (GEOMAR)
  • Biologische Ozeanographie
    Dr. Katrin Knickmeier (Ozean der Zukunft), Charlotte Lohse (Heisenberg-Gymnasium, Hamburg ), Prof. Ulrich Sommer (GEOMAR)
  • Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg, Küstenschutz
    Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Horst Sterr (Geographisches Institut)