Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im geo:labor mit dem Lebensraum Erde

Im geo:labor beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Lebensraum Erde

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Der Lebensraum Erde

Im geo:labor geht es um den Lebensraum Erde. Dabei beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der 5. bis 13. Klasse mit aktuellen Fragestellungen rund um die Themen Boden, Nutzpflanzen, Klimazonen und Standortanpassungen von Pflanzen. Zudem betrachten sie die die Veränderung von Lebensräumen durch den Menschen. So behandeln die Schulklassen fächerübergreifend sowohl geographische und ökologische als auch physikalische, biologische und chemische Aspekte. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen Einblicke in das Thema sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die Fachanforderungen für die Naturwissenschaften sowie für das Fach Geographie stellen unsere Programme eine thematische Ergänzung zum Unterricht dar.


Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

In 80 Tagen um die Welt – Eine Reise durch die Klimazonen der Erde (5. – 7. Klasse)
In 80 Tagen um die Welt: Schulklassen entdecken die verschiedenen Klimazonen der Erde

Im Botanischen Garten erkunden Schulklassen die Klimazonen der Erde

Auf ihrer Reise durch die verschiedenen Klimazonen der Erde entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass es nicht überall auf der Welt gleich aussieht. Angelehnt an das Buch von Jules Verne "In 80 Tagen um die Welt" erforschen sie an ihrem Besuchstag verschiedene Klimazonen. So untersuchen die Jungen und Mädchen beispielsweise die daran angepasste Vegetation. Auch erleben sie, wie warme und kalte Temperaturen, Trockenheit und Nässe das Aussehen der Pflanzen beeinflussen.

Dabei bildet der Botanische Garten mit seinen Gewächshäusern den Rahmen für diese Reise. In einer Rallye durch das Außengelände und die Gewächshäuser erarbeiten sich die Schulklassen Kenntnisse über die Vegetation und die klimatischen Bedingungen. Dabei entdecken sie tropische und subtropische Wüsten sowie Halbwüsten, die winterfeuchten und immerfeuchten Subtropen, die immerfeuchten Tropen sowie das Hochgebirge und die gemäßigten Mittelbreiten.

Auf diese und ähnliche Fragen finden die Schulklassen an ihrem Besuchstag "In 80 Tagen um die Welt" Antworten:

  • Was sind Vegetationszonen?
  • Unter welchen Bedingungen leben Pflanzen und Tiere am Äquator?
  • Wie überleben Pflanzen in der Wüste?
  • Wie sind Pflanzen an das Leben im tropischen Regenwald angepasst?
Licht und Schattenseiten von Nutzpflanzen (9. – 11. Klasse)
Kaffee ist eine der Nutzpflanzen, die wir in diesem Angebot genauer unter die Lupe nehmen

Schulklassen erfahren mehr über die drei Nutzpflanzen Banane, Kaffee und Ölpalme

Die Menschen nutzen Pflanzen seit jeher auf unterschiedliche Weise. Sie kleiden und ernähren uns, dienen als Baumaterial und zur Energiegewinnung. Auch als Medikamente oder auch als Droge verwenden wir sie. Durch den globalen Handel ist es inzwischen selbstverständlich geworden, dass wir auch tropische Pflanzen nutzen. Einige von ihnen sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. So ist in Deutschland mittlerweile Kaffee (noch vor Bier!) das beliebteste Getränk. Die Banane ist nach dem Apfel das am häufigsten gekaufte Obst und Palmöl findet man in jedem zweiten Supermarktprodukt. Genau diese drei Nutzpflanzen – Banane, Kaffee und Ölpalme – nehmen die Schülerinnen und Schüler in dem Angebot genauer unter die Lupe.

Dabei schauen sie sich beispielsweise diese Fragen an:

  • Worin liegt der Nutzen dieser Pflanzen für den Menschen und was macht sie für uns so attraktiv?
  • Woher kommen die Nutzpflanzen und unter welchen Bedingungen werden sie angebaut?
  • Welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen haben Anbau und globaler Handel mit Palmöl, Bananen und Kaffee?

Stationsarbeit in der Kieler Forschungswerkstatt, im Labor und im Tropengewächshaus

Bei Stationsarbeit in der Kieler Forschungswerkstatt, im Labor und im Tropengewächshaus des Botanischen Gartens lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Facetten dieser Nutzpflanzen kennen. Dabei geht es sowohl um die Biologie der Pflanzen als auch um ihre Inhaltsstoffe und ihre Nutzung. Außerdem setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten des Nutzpflanzenanbaus und des globalen Handels kritisch auseinander.

Das Ökosystem Boden und die anthropogenen Einflüsse (9. – 13. Klasse)
In der Sommerakademie im geo:labor machen wir uns auf die Suche nach den verborgenen Welten unserer Stadt

Interdisziplinäres Angebot für Schulklassen

Boden ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen (Agenda 21, Rio de Janeiro, 1992). Im Rahmen dieses interdisziplinären Angebots untersuchen Schülerinnen und Schüler der Klasssenstufen 9 bis 13 sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums. Außerdem setzen sie sich an ihrem Labortag zum Ökosystem Boden mit dem Thema Landnutzung auseinander. Dabei beschäftigen sie sich beispielsweise mit folgenden Fragen:

  • Wie entstehen Böden und woraus bestehen sie?
  • Was macht einen fruchtbaren und was einen unfruchtbaren Boden aus?
  • Welchen Einfluss haben unterschiedliche Nutzungen auf die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Böden und die Bodenlebewesen?
  • Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen biotischen und abiotischen Faktoren?

Praktische Annäherung an das Thema

Um sich diesem Thema praktisch zu nähern, begeben sich die Schülerinnen und Schüler zunächst auf eine virtuelle Reise durch die Landschaftsräume Schleswig-Holsteins und beschäftigen sich mit ihrer Entstehungsgeschichte. Im experimentellen Teil untersuchen sie in Kleingruppen Bodenproben aus den naturräumlichen Einheiten Schleswig Holsteins. Sie ermitteln physikalische, chemische und biologische Bodenparameter wie z.B. die Bodenart oder den Phosphatgehalt, bestimmen Bodenorganismen und führen Pollenanalysen durch. Schließlich präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse, ordnen die Bodenproben den Landschaftsräumen Schleswig-Holsteins zu und ziehen Schlüsse über die jeweilige Bodenqualität und Bodennutzung.

In Absprache mit uns können in dem Angebot zum Ökosystem Boden unterschiedliche Themenmodule auswählt und individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.

Unser Boden in Schleswig-Holstein

Für die Vor- und/oder Nachbereitung des Besuches bei uns im geo:labor hat unsere studentische Mitarbeiterin Katharina Schluck eine Sammlung von kurzen Videos und Texten über unseren Boden in Schleswig-Holstein zusammengestellt.

Expeditionslernen an der Ostseeküste – Küstenschutz, ökologische Veränderungen und Landnutzung an der Ostseeküste (Klassenstufe 10 bis 13)
Schülerinnen und Schüler beim Expeditionslernen an der Ostseeküste

Mehrtägiges Angebot für Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13

Die Ostseeküste bietet eine Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen. Eingriffe wie intensive Flächennutzung und Verschmutzung, aber auch der Klimawandel wirken sich auf diese verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Bei dem mehrtägigen Angebot nehmen Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 Gebiete an der Ostsee genauer unter die Lupe. Das Expeditionslernen schafft bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für ihre Umwelt, fördert ihr Systemverständnis und vermittelt einen realistischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten.

Themen Expeditionslernen

Im Rahmen des Programms „Expeditionslernen an der Ostseeküste“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss

    Hierbei stehen die Lebewesen der Ostsee sowie die menschlichen Einflüsse durch Plastik- und Lärmverschmutzung sowie invasive Arten im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Organismen in der Ostsee sowie am Strand und nehmen Plankton- und Benthosproben. Außerdem führen sie meereschemische und -physikalische Untersuchungen durch und analysieren die Verschmutzung der Ostsee. Ergänzend interviewen die Jugendlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort wie Kioskbesitzende, die Hafenmeisterei, die Wasserwacht oder Fischerinnen und Fischer. Dabei erfragen Sie beispielsweise, welche Fischarten gerade gefangen wurden oder wie die Fangquoten generell aussehen.

  • Küstenschutz – Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste

    Beim diesem Thema beschäftigen sich die Jugendlichen zum Beispiel mit den Ursachen von Küstendynamik. Auch die Auswirkungen sich wandelnder Küsten auf Pflanzen, Tiere und Menschen werden thematisiert. Darüber hinaus lernen sie Küstenschutzmaßnahmen und ihre Funktionen kennen. All diese Fragestellungen werden auch vor den Hintergrund des Meeresspiegelanstiegs betrachtet. Dazu befragen die Schülerinnen und Schüler neben Akteurinnen und Akteuren vor Ort auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger.

  • Landnutzung an der Ostseeküste

    Wenn dieses Thema gewählt wird, führen die Jugendlichen unter anderem Boden- und Gewässeranalysen durch. Auch Vegetationsaufnahmen und die Untersuchung von Blütenbesuchern auf unterschiedlich genutzten Flächen sind Teil der Expedition. Die Expeditionsgebiete sind so ausgewählt, dass unterschiedliche Flächen entlang einiger in die Ostsee mündender Flüsse untersucht werden. So kann beispielsweise der Einfluss von intensiver Düngung sowohl auf den Boden als auch auf Gewässer untersucht werden.

Bei allen Themen findet ein Großteil der Arbeiten direkt im Untersuchungsgebiet statt. Hierdurch erhält das Projekt einen realistischen Expeditionscharakter. Für die ersten beiden Themen bietet ein Abschnitt der Westküste der Kieler Förde optimale Bedingungen. Dort findet man Bereiche mit unterschiedlicher Nutzung wie Kurstrand, Naturstrand oder Hafenbecken. Außerdem trifft man auf eine vielfältige Küstenmorphologie wie Steilküste, Sandstrand, Dünen oder Wald sowie zahlreiche Küstenschutzmaßnahmen. Expeditionen zum Thema Landnutzung wurden bisher an zwei kleinen Flüssen durchgeführt, die in die Ostsee münden.

Betreuung Expeditionslernen

Während des gesamten Projektes stehen den Schülerinnen und Schülern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Forschungswerkstatt als wissenschaftliche Beratung zur Seite. Auch Lehramtsstudierende sind in die Betreuung eingebunden. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Eventuelle Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind von der Schule zu tragen.

Überblick Expeditionslernen

Wer? Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13, alle Schularten

Fachrichtungen? Biologie, Chemie, Physik, Geographie

Zeitaufwand? 3 bis 4 Tage

Themen?

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss
  • Küstenschutz
  • Landnutzung

Didaktische Mittel?

  • Projektarbeit mit eigenen und angeleiteten Komponenten
  • Freies Arbeiten - Schülerinnen und Schüler können eigene Fragestellungen entwickeln und erforschen
  • Einblicke in die Berufswelt
  • Erstellung von Zukunftsvisionen
  • Erstellung eines Films

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
Dr. Katrin Schöps (geo:labor)
Dr. Katrin Knickmeier (ozean:labor)
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Detaillierte Informationen zum Download

Boden ist mehr als Dreck! Ein Angebot zum Lebensraum Boden (5.-8. Klasse)
Im geo:labor wird der Lebensraum Boden untersucht

Einblicke in einen unbekannten Lebensraum

Für die meisten Menschen ist der Boden ein unbekannter Lebensraum. Dabei ist er eine der wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen! An diesem Kurstag lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Boden nicht einfach Dreck ist. Vielmehr gibt es viele verschiedene Bodenarten, die sich teils gravierend voneinander unterscheiden.

Alles rund um das Thema Boden - Entstehung, Arten, Eigenschaften

Zunächst beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Bodenentstehung und machen dabei auch einen Abstecher in die Landschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins. Dann tauchen sie in das komplexe Ökosystem Boden ein. In Kleingruppen werden Gesteine und Bodenarten sowie Bodenparameter wie pH-Wert und Wasserleitfähigkeit bestimmt.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Fähigkeit von Böden, Wasser zu reinigen und untersuchen Bodenproben hinsichtlich ihres Aufwuchses und ihrer Lebewesen. Sie lernen, dass chemische und physikalische Eigenschaften die Grundlage dieses Lebensraumes bilden und miteinander, aber auch mit den Bodenlebewesen in Wechselwirkung stehen.

Während des Kurstages gehen wir gemeinsam beispielsweise folgenden Fragen nach:

  • Wie entstehen Böden?
  • Wie gut können unterschiedliche Böden Wasser leiten?
  • Was lebt in den Böden?
  • Welchen Einfluss hat die Nutzung eines Bodens auf seine Eigenschaften?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule ausgewählt und individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.

Unser Boden in Schleswig-Holstein

Für die Vor- und/oder Nachbereitung des Besuches bei uns im geo:labor hat unsere studentische Mitarbeiterin Katharina Schluck eine Sammlung von kurzen Videos und Texten über unseren Boden in Schleswig-Holstein zusammengestellt.

Biologie und Kunst – Anpassung von Organismen an Lebensräume (Sekundarstufe I)
In dem Angebot Bio und Kunst beschäftigen sich Schulklassen mit dem Tiefdruckverfahren

Für Schulklassen der Sekundarstufe I

Was macht denn Kunst in den Naturwissenschaften? Eine Antwort auf diese Frage gibt das neue Angebot „Biologie und Kunst“. Es nutzt die außergewöhnliche Fächerkombination, um den Schulklassen zu vermitteln, wie sich verschiedene Organismen an Lebensräume anpassen.

Gemeinsam mit dem Team der Kieler Forschungswerkstatt durchlaufen die Jugendlichen einen Vormittag lang verschiedene Stationen. Dabei lernen sie neben naturwissenschaftlichen Inhalten auch unterschiedliche künstlerische Techniken kennen.

Bodenorganismen bestimmen und Bilder im Tiefdruckverfahren herstellen

Mit naturwissenschaftlichen Methoden wie dem Mikroskopieren bestimmen die Schülerinnen und Schüler zu Beginn ihres Labortages Bodenorganismen. Anschließend wählen sie besonders schöne oder interessante Artengruppen aus. Diese stellen die Jungen und Mädchen dann im Mini-Tiefdruckverfahren dar.

Naturwissenschaftliche Zeichnungen und ein Skizzenheft anfertigen

Im zweiten Teil des Angebotes rekapitulieren die Jugendlichen anhand von Pollenproben die Landschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins. Dabei erstellen sie Fachzeichnungen der oft wunderschön sowie bizarr geformten Pollenkörner. Alle künstlerischen und naturwissenschaftlichen Ergebnisse sammeln die Schülerinnen und Schüler in einem selbstgebundenem Skizzenheft.

Das Programm "Biologie und Kunst" ist ein gemeinsames Angebot von geo:labor und kunst:werk

Zauberreise durch den Botanischen Garten
Schülerinnen und Schüler begeben sich mit dem geo:labor auf eine Zauberreise durch den Botanischen Garten Kiel

Angebot für Schulklassen der Stufen 6 bis 8

In dem neuen Angebot des geo:labors begeben sich Schulklassen auf eine dreistündige Zauberreise durch den Botanischen Garten Kiel. Während ihres Besuchstages nehmen die Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klasse an einem Quiz durch die verschiedenen Gartenbereiche teil. Zudem setzen sie ihr theoretisches Wissen zu den Themen "Giftküche der Pflanzenwelt" und "Apotheke der Natur" praktisch um.

Begegnung mit bekannten und fremden Pflanzen

Auf ihrer Zauberreise begegnen den Jungen und Mädchen bekannte aber auch fremde Pflanzen. Sie lernen, welche Pflanzenteile was für Gifte oder Wirkstoffe enthalten. Darüberhinaus erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie man diese verwenden kann und welche Rolle die Dosierung spielt.

Die Zauberreise durch den Botanischen Garten findet nur an ausgewählten Terminen statt. Wenn Sie Interesse an dem Angebot haben, können Sie sich gerne auf eine Vormerk-Liste setzen lassen. Wir informieren Sie dann, sobald wieder konkrete Termine buchbar sind.

Anfragen bitte per E-Mail an info@forschungs-werkstatt.de.

Artenvielfalt von Insekten und Blütenpflanzen im Unterricht erkunden
Im Projekt Blütenbunt-Insektenreich geht es um dden Schutz und die Förderung der Insekten-Vielfalt

Unterrichtsprojekte zum Thema Blütenpflanzen und Insekten

Der Frühling rückt näher und die Temperaturen steigen. Ein idealer Zeitpunkt, um im Unterricht mit der Erkundung der ersten Blütenpflanzen und Insekten zu starten! Das Team des Projektes Blütenbunt – Insektenreich lädt Schulklassen ein, gemeinsam die Artenvielfalt in der Umgebung zu untersuchen. Die folgenden Unterrichtsprojekte sind zum Teil auch im Homeschooling durchführbar.

  • Mit der App Flora incognita können Schülerinnen und Schüler die Blütenpflanzen (zum Teil auch im blütenlosen Zustand) in der näheren Umgebung erkunden und bestimmen. Dabei dokumentieren sie beispielsweise, welche Pflanzen es rund um die Schule oder auch im eigenen Garten gibt und welche davon bereits blühen. So können die Jungen und Mädchen erste Artenkenntnisse im Bereich der Pflanzen aufgebauen und vielleicht sogar einen Blühkalender erstellen.
  • Die ersten Schmetterlinge fliegen schon und auch die ersten Wildbienen wurden bereits gesichtet! Die gesamte Schulklasse kann gemeinsam nach diesen ersten Frühlingsboten Ausschau halten. Ihre Funde können die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Fotos und diesem Datenblatt zum Download dokumentieren. Eine Übersicht über die zu erwartenden Falter im Frühling steht hier zum Download bereit.
    Das Projekt-Team freut sich, über eine Zusendung der ausgefüllten Datenblätter mit allen Funden möglichst am Ende eines jeden Monats an insekten@forschungs-werkstatt.de. Alle Daten werden dann gesammelt und später in ein Meldeportal überführt.
  • Auch der Bau von Nisthilfen zur Ansiedlung von Wildbienen kann ein spannendes Projekt sein, das dem Schutz der Insekten dient. Gleichzeitig bietet sich so die Möglichkeit, im Laufe der Jahre Wildbienen zu beobachten und zu untersuchen. Eine Anleitung mit Tipps für die Ansiedlung von Wildbienen kann hier heruntergeladen werden.

Online-Insektensprechstunde für Lehrkräfte oder Schulklassen

Falls bei der Bestimmung der Insekten Schwierigkeiten auftauchen, dann hilft die Insektensprechstunde weiter. Hier gibt es beispielsweise fachliche Unterstützung bei Bestimmungsschwierigkeiten oder nützliche Tipps und weiterführende Informationen.

Für Schulklassen findet die Insektensprechstunde nach individueller Absprache als Videokonferenz statt. Lehrkräfte der weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein sind herzlich zur digitalen Insektensprechstunde mit Lennart Bendixen (Insektenexperte) und Michael Scheer (abgeordnete Lehrkraft und Experte für Tagfalter) am 26. Mai um 16:30 Uhr eingeladen. Bei Interesse genügt eine kurze, formlose Anmeldung per E-Mail.

Überblick digitale Insektensprechstunde

  • Wann: 26.05.2021, 16:30 Uhr (Lehrkräfte) bzw. nach individueller Rücksprache für Schulklassen
  • Wer: Lehrkräfte und Schulklassen

Kontakt und Buchung:
Lennart Bendixen
bendixen@leibniz-ipn.de

Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt
Im Schülerforschungszentrum besuchen Kinder und Jugendliche tolle Nachmittags- und Ferienangebote

Nachmittagsangebote im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt

Im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit alleine oder mit ihren Freundinnen und Freunden an eigenen Projekten frei forschen. Allen, die noch keine Forschungsidee mitbringen, bieten wir außerdem an, gemeinsam angeleitet zu forschen und sie beim Finden von Forschungsprojekten zu unterstützen. Unser Schülerforschungszentrum steht als Nachmittagsangebot allen Schülerinnen und Schülern ab Klasse 4 offen, unabhängig vom Wohnort oder der Schulform. Der Besuch und die Teilahme sind kostenfrei.

Weitere Informationen zu den Angeboten im Schülerforschungszentrum.

Ferienangebot rund um das Thema Insekten
Ferienangebot rund um das Thema Insekten

Gemeinsam die vielfältige Welt von Schmetterling, Biene und Co erforschen

Ihr rennt beim Anblick einer Wespe nicht schreiend weg, sondern beobachtet lieber, wie sie mit ihren messerscharfen Mundwerkzeugen kleine Stücke vom Pflaumenkuchen abschneidet? Ihr findet Insekten eher cool als abschreckend und möchtet mehr über sie erfahren? Dann ist unser Ferienangebot rund ums Thema Insekten genau das Richtige für Euch! Drei Tage lang forschen die Teilnehmenden hier wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. So gibt es reichlich Spannendes, Witziges und auch Gruseliges zu entdecken.

Experimente und Exkursionen in die nähere Umgebung

Mit dem Team des Projektes Blütenbunt-Insektenreich gehen die Jungen und Mädchen ab der 7. Klasse vom 28. bis 30. Juli auf Exkursion. Drei Tage lang tauchen sie dabei ein in die faszinierende Welt der Schmetterlinge, Bienen und Käfer sowie alles, was sonst noch so herumfliegt. Täglich von 10 bis 15 Uhr beobachten, fangen und bestimmen die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung Insekten. Außerdem stehen spannende Experimente auf dem Programm. Dabei wird nicht nur in den Laboren der Kieler Forschungswerkstatt geforscht, sondern vor allem die Natur mit Exkursionen in die nähere Umgebung erkundet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen weiteren Anfahrtsweg haben, können bei Bedarf finanzielle Unterstützung bei den Fahrtkosten erhalten.

Anmeldung zum Ferienangebot Insekten

Pandemiebedingt ist die Gruppengröße auf 10 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist erforderlich. Bitte senden Sie das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular an insekten@forschungs-werkstatt.de

Achtung: Aktuell sind alle Plätze im Ferienangebot Insekten belegt!

Anmeldeformular zum Download

Überblick Ferienangebot Insekten

  • Wann? Mittwoch, 28. Juli, bis Freitag, 30. Juli, jeweils von 10 bis 15 Uhr
  • Wo? Kieler Forschungswerkstat, Am Botanischen Garten 14f (von dort Exkursionen in die nähere Umgebung)
  • Wer? Interessierte ab Klassenstufe 7

Kontakt und Rückfragen:

Projektteam Blütenbunt-Insektenreich in der Kieler Forschungswerkstatt
Telefon: 0431 880-4627 oder -5912
E-Mail: insekten@forschungs-werkstatt.de

Über das Projekt Blütenbunt-Insektenreich

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und das Leibnz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) haben gemeinsam die Initiative für ein großes Naturschutzprojekt in Schleswig-Holstein übernommen. Im Fokus stehen dabei der Schutz und die Förderung der Insekten-Vielfalt.

So sollen mit dem Projekt „Blütenbunt-Insektenreich“ vielfältige Schutzmaßnahmen sowohl im städtischen als auch im ländlichen Raum umgesetzt werden. Auch möchten die Projektpartnerinnen und -partner Bildungsinitiativen an Schulen, Universitäten und im privaten Umfeld realisieren.

Weitere Infos gibt es hier.

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

Für die Vor- und/oder Nachbereitung des Besuches bei uns im geo:labor hat unsere studentische Mitarbeiterin Katharina Schluck eine Sammlung von kurzen Videos und Texten über unseren Boden in Schleswig-Holstein zusammengestellt. Diese finden Sie hier.