Im demokratie:werk lernen Schülerinnen und Schüler auf experimentelle Weise verschiedene Aspekte von Demokratie und demokratischem Handeln kennen.

In den Angeboten des demokratie:werks erhalten Schülerinnen und Schüler Einblick in verschiedene Aspekte von Demokratie

demokratie:werk

Was ist Demokratie?

Im demokratie:werk lernen Schülerinnen und Schüler auf experimentelle Weise verschiedene Aspekte von Demokratie und demokratischem Handeln kennen. Neben einem Besuchstag zum Thema Klimawandel und Demokratie bietet das Team auch drei Satellitenlabore an. Diese sind an bestehende natur- und gesellschaftswissenschaftliche Labore angedockt. Die Angebote fokussieren jeweils unterschiedliche thematische Schwerpunkte wie beispielsweise demokratische Partizipation, Problemlösung oder Entscheidungsprozesse. Dabei ergänzen sich die fächerübergreifenden Ansätze sowohl inhaltlich als auch methodisch.

Kontakt zum demokratie:werk

Kieler Forschungswerkstatt
Meike Witte
Tel: 0431-988 2289 oder 0431-880 5907
E-Mail: mwitte@politik.uni-kiel.de

Oke Horstmann
Tel: 0431-880 5797
E-Mail: ohorstmann@politik.uni-kiel.de

Das demokratie:werk ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Sozialwissenschaften-Politikwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Kieler Forschungswerkstatt mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Angebote demokratie:werk

Reformbemühungen aufgrund weltweiter Proteste

Der Klimawandel bedroht die natürlichen Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und Menschen auf der ganzen Welt. Aber erst allmählich beginnen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik konkrete Maßnahmen gegen die globale Gefährdung zu ergreifen. Ansporn für diese Reformbemühungen sind auch die weltweiten Proteste jugendlicher Aktivistinnen und Aktivisten, die auf den Straßen eine umweltfreundlichere Politik fordern. Die CO2-Emissionen gehen dennoch kaum zurück.

Fragen rund um das Thema Klimawandel und Demokratie

Aber warum dauern diese Prozesse so lange? Und was kann ein einzelner Mensch eigentlich tun, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken? Welche Hindernisse stehen dem auf verschiedenen demokratischen Ebenen entgegen? In Stationenarbeit beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 mit diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Demokratie und Klimawandel. In unterschiedlichen Rollen überzeugen, diskutieren und verhandeln sie auf privater wie auf politischer Ebene. Dabei entdecken die Jugendlichen unterschiedliche Facetten demokratischen Handelns.

Jedes Jahr gelangen mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll in unsere Ozeane. Dort kosten sie hunderttausende Meeressäuger und Millionen von Meeresvögeln das Leben. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung hält die Konsumentinnen und Konsumenten, also sich selbst, für die Hauptverantwortlichen dieses Problems. Doch neben Verhaltensänderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher sind auch Anstrengungen der Industrie und Politik notwendig, um die Meeresverschmutzung durch Kunststoffe effektiv zu bekämpfen.

Im Rahmen des Kurstags zum Thema Plastikmüll im ozean:labor befassen sich die Schulklassen daher mit der Frage, inwieweit der oder die Einzelne in der demokratischen Gesellschaft mithilfe partizipativer Verfahren einen Beitrag zur Lösung des globalen Problems der Meeresverschmutzung leisten kann.

Der ökologische Wert des Regenwalds ist unbestritten hoch. Dennoch nimmt die Geschwindigkeit, mit der er weltweit unwiederbringlich zerstört wird, stetig zu. Wie ist das zu erklären?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, übernehmen die Jungen und Mädchen in diesem Angebot im geo:labor die Rolle von Plantagenbesitzerinnen und -besitzern. Dabei erfahren sie, dass deren wirtschaftliche Entscheidungen immer auch direkte ökologische Folgen nach sich ziehen. Durch den Einsatz von demokratischen Verfahren erproben die Schulklassen Lösungsstrategien für das ökologische Problem der Regenwaldrodungen.

Der Boden unter unseren Füßen ist neben Wasser und Luft eine der zentralen Lebensgrundlagen der Menschheit. Wir nutzen ihn für die Landwirtschaft, für Mobilität und Verkehr sowie als Wohn- und Erholungsfläche. Während Teile der Gesellschaft aus wirtschaftlicher Sicht auf eine intensive Bodennutzung angewiesen sind, argumentieren andere, dass wir das Ökosystem Boden dadurch nachhaltig schädigen. Wie aber ist ein Kompromiss zu erreichen, der den Bedürfnissen von Gesellschaft und Natur gerecht wird?

Das diskutieren die Schülerinnen und Schüler in diesem Angebot im geo:labor. Dazu setzen sie sich mit den Anliegen verschiedener Interessengruppen auseinander. Auch beschäftigen sie sich mit Chancen und Herausforderungen von Strategien zum Ausgleich von Interessen sowie demokratischer Entscheidungsfindung.