Start des Verbundprojektes BlütenBunt-InsektenReich

Um blütenbestäubende Insekten geht es in dem Projekt BlütenBunt-InsektenReich

Erhalt und Förderung blütenbesuchender Insekten und ihrer Lebensräume

Viele Menschen möchten sich aktuell dafür einsetzen, dem drastischen Rückgang der Insekten entgegenzuwirken und selbst aktiv werden. Die Frage wie genau jeder und jede Einzelne helfen kann, ist jedoch nicht immer so einfach zu beantworten, da oftmals das Fachwissen oder geeignete Umsetzungsmöglichkeiten fehlen. Hier setzt das vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte Verbundprojekt „BütenBunt-InsektenReich“ an.

Die drei Partner – die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein (SN SH), der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) – kombinieren im Projekt ihr Fachwissen. So verbinden sie Maßnahmen zur Schaffung insektenfreundlicher Lebensräume in städtischen und ländlichen Räumen mit Bildung und Bürgerwissenschaften (Citizen Science).

Insekten in der Bildung – Artenkennerinnen und -kenner von morgen ausbilden

Im Vordergrund der Arbeiten des IPN und der Kieler Forschungswerkstatt stehen dabei die Bildung und Ausbildung junger Menschen an den Sekundarschulen. Hierzu entwickelt ein Team aus wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer abgeordneten Lehrkraft beispielsweise Unterrichtsmaterialien für den Einsatz an Partnerschulen. Außerdem stellt die Kieler Forschungswerkstatt Exkursionskisten für die Feldarbeit bereit und führt Bildungsangebote für Schulen durch.

Um Lehrkräften Anregungen und erweiterte Artenkenntnisse zu vermitteln werden entsprechende Fortbildungen konzipiert und durchgeführt. Auch in die Ausbildung der Lehramtsstudierenden sollen die erarbeiteten Materialien Eingang finden. So soll es gelingen, die Artenkennerinnen und -kenner von morgen auszubilden und bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse für Insekten sowie ihren Schutz zu wecken und nachhaltig zu fördern.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
Katrin Schöps
Telefon: 0431-880 5912
E-Mail: schoeps@leibniz-ipn.de