Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander.

Experimente im Labor

ozeanlabor
Aktuelle Themen aus der Meereforschung

Im ozean:labor setzen sich Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne sowie den Lehrplan für das Fach Erdkunde, stellt der Besuch im ozean:labor eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar.


Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

Die Ostsee als Lebensraum 3. – 6. Klasse

Die Ostsee stellt einen einzigartigen Lebensraum dar. Schwankende abiotische Faktoren, wie z.B. der Salzgehalt erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier beheimateten Lebewesen. Der Untersuchungsschwerpunkt dieses Programms liegt auf den Bewohnern der Ostsee sowie deren  eng verflochtene Beziehungen untereinander.

Ausgehend vom Plankton untersuchen die Lerngruppen einzelne Stufen des Nahrungsnetzes und deren Bedeutung für einander. Das Eingreifen des Menschen in das Ökosystem „Ostsee“ und die daraus resultierenden Folgen soll dabei ebenso beachtet werden.

  • Warum ist Ostseewasser mal süß und mal salzig?
  • Was hat die Miesmuschel mit dem Seestern zu tun?
  • Was ist Plankton und warum ist es so wichtig?
  • Wie gelangt der Plastikmüll ins Meer?
  • Lärmverschmutzung unter Wasser – ein Problem für die Schweinswale?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule  auswählt und individuellen Schwerpunkt gesetzt werden.


Das Ökosystem „Ozean“ und die anthropogenen Einflüsse 7. – 10. Klasse
Das Ökosystem „Ozean“ stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. 95 % der Ozeane sind bis heute nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich. Das Programm bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems „Ozean“. Dabei stehen nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Programm beachtet sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums. Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen werden die Gefahren für diesen Lebensraum genauer erkundet und nach Ursachen sowie Veränderungsansätzen gesucht. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm werden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem beachtet ebenso wie das Thema „Eutrophierung“.
Das Ökosystem „Ozean“ und die anthropogenen Einflüsse 10. – 13. Klasse

Das Ökosystem „Ozean“ stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. 95 % der Ozeane sind bis heute nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Das Programm bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems „Ozean“. Dabei stehen nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Programm beachtet sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen werden die Gefahren für diesen Lebensraum genauer erkundet und nach Ursachen sowie Veränderungsansätzen gesucht. Neben den Gefahren der Überfischung und der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm werden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem beachtet ebenso wie das Thema „Eutrophierung“.

Expeditionslernen an der Ostseeküste – Küstenschutz, ökologische Veränderungen und Landnutzung an der Ostseeküste (10. bis 13. Klasse)

Worum geht es?

Der Ostseeraum mit seiner Vielfalt an Lebensräumen bietet sich an, um Eingriffe des Menschen in die Natur aus unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten. Intensive Flächennutzung, Verschmutzung und Klimawandel wirken sich auf die verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Um sich mit diesem Thema zu intensiver zu beschäftigen führen Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klasse im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes Expeditionslernens an der Ostseeküste mehrtägige Expeditionen an die Ostseeküsten durch.

Wie läuft es ab?

Die Jugendlichen führen ihre Untersuchungen in Expertengruppen mit folgenden Schwerpunkte durch:
  • Ökologische Veränderungen an der Ostsee & anthropogener Einfluss
  • Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste
  • Landnutzung an der Ostseeküste
Sie arbeiten sich in das Thema ein, formulieren ihre Fragestellungen, planen die Untersuchungen und erstellen Materiallisten. Danach geht es auf Expedition! Wie es auch bei wissenschaftlichen Expeditionen üblich ist, transportieren die Schülerinnen und Schüler die Materialen, die sie für ihre Untersuchungen brauchen, selbst zu den Probestellen. Sie führen vor Ort Analysen durch und übernachten dort auch. Die Gruppenergebnisse werden zusammengeführt, um gemeinsam ein Gesamtbild zu erarbeiten. Ziel ist es, die selbst gewonnenen Ergebnisse zu interpretieren, Maßnahmen zum Umwelthandeln zu erarbeiten und, soweit es möglich ist, sie auch umzusetzen.

Wer kann mitmachen?

Das Angebot richtet sich vor allem an die Fachrichtungen Geographie und/oder Biologie der Sek. II und stellt dort eine Ergänzung zum Lehrplan dar. Die Planung der Expedition erfolgt in enger Zusammenarbeit der Kieler Forschungswerkstatt mit den teilnehmenden Schulen. Jeder Expedition wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Forschungswerkstatt ausführlich vor- und nachbereitet sowie eine wissenschaftlich begleitet. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Die Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind jedoch von der Schule zu tragen.
Citizen Science Projekt "Dem Plastikmüll auf der Spur" 5. – 10. Klasse

Dem Plastikmüll auf der Spur – ein Citizen Science-Projekt zur Beteiligung von deutschen und chilenischen Schülerinnen und Schülern an aktueller Forschung

Der weltweit wachsende Konsum hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass eine steigende Menge an Müll eine Vielzahl an Ökosystemen nachhaltig schädigt. Davon betroffen, sind vor allem unsere Ozeane. Mittlerweile findet man jede Art von Müll in den Weltmeeren, ob schwimmend auf der Wasseroberfläche, treibend in der Wassersäule oder abgelagert am Meeresboden. Das Thema „Plastikmüll im Ozean“ hat in den letzten Jahren an trauriger Bekanntheit gewonnen. Die in den Medien präsentierten Bilder von verschmutzten Stränden und in Netzen gefangener Tiere sorgen immer wieder für große Besorgnis und Empörung bei den Bürgern. Vielerorts werden Strandreinigungsaktionen ins Leben gerufen, an denen sich Freiwillige, darunter auch Schülerinnen und Schüler, beteiligen. Jedoch ist dies nur ein kleiner Beitrag zur Reduzierung des Müllproblems. Es bedarf mehr noch einer neuen Kultur des Konsums, des Entsorgens und des Wiederverwertens.

Das Citizen Science-Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“, das in Kooperation der Kieler Forschungswerkstatt mit der Arbeitsgruppe Meeresbiologie der chilenischen Universität Catolica del Norte in Coquimbo durchgeführt wird, ermöglicht Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit chilenischen Schulklassen einen Beitrag zu diesem Thema zu leisten, sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen und gleichzeitig an aktueller naturwissenschaftlicher Forschung mitzuarbeiten.

Unter dem Begriff Citizen Science werden Projekte zusammengefasst, bei denen Bürgerinnen und Bürger an aktueller Wissenschaft partizipieren. Bei dem Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ handelt es sich bei den Partizipierenden um Schülerinnen und Schüler sowie den betreuenden Lehrkräften.

Wie kann ich mich mit meiner Lerngruppe beteiligen?

Ab April 2016 werden 40 deutsche und 40 chilenische Lerngruppen den Müll an deutschen und chilenischen Stränden erforschen. Wo an deutschen und chilenischen Küsten befinden sich die größten Plastikmüllvorkommen? Aus welchen Gegenständen besteht der Plastikmüll? Und woher kommt dieser Müll? Diese und weitere Fragen werden in einem internationalen Netzwerk zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beantwortet. Probennehmen am Strand, Präsentieren von Ergebnissen und Kommunizieren in internationalen Teams werden im Laufe des Projektes wichtige Lerngelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler sein. Das Erforschen des marinen Mülls an heimischen Stränden und die Arbeit in internationalen Tandems zu dem Thema sollen bei den Schülerinnen und Schülern ein verändertes Handeln bewirken, Verantwortung schaffen und einen kritischen Umgang mit Plastikprodukten erzeugen.

Neben naturwissenschaftlichen Fachinhalten, lernen die Schülerinnen und Schüler moderne Methodik aus der aktuellen Forschung kennen und wenden diese selber an. Angeleitet durch Unterrichtsmaterial der Kieler Forschungswerkstatt (siehe Abb. 1), kann die Unterrichtseinheit (Umfang ca. 10 Std. plus ein Projekttag) gewinnbringend in den naturwissenschaftlichen oder geografischen Unterricht integriert werden. Es warten spannende Informationen, Versuche sowie Bewertungs- und Gestaltungsaufgaben auf Ihre Lerngruppen.

Als Projektzeitraum sind die Monate April bis Juli angesetzt. Nach einer Präsentationsphase, in der die Lerngruppen sich ihren Tandempartnern vorstellen, findet eine Einarbeitung in die Thematik sowie eine Datenerhebung am Strand statt. Die in Deutschland und Chile gewonnenen Daten werden dann auf der gemeinsamen Webseite www.save-ocean.org (siehe Abb. 2) hochgeladen und miteinander verglichen. Das Projekt endet mit einer von den Schulklassen durchgeführten Präsentation für die Öffentlichkeit. Hierbei wird das Erlernte von den Schülerinnen und Schülern weitergegeben und so das Thema noch stärker in die Öffentlichkeit getragen. Der Austausch mit chilenischen Schulen über die erhobenen Ergebnisse sowie der Vergleich von regionalen Gegebenheiten erfolgt dabei über die Projektwebseite, die den Schülerinnen und Schülern als Kommunikationsplattform dient und neben dem wissenschaftlichen auch den kulturellen Austausch fördern soll.

Als Vorbereitung für das Projekt wird es Ende März eine Lehrerfortbildung angeboten, auf der das Material und die Arbeitsphasen genauer vorgestellt wird. Der genaue Termin und Ort wird noch bekannt gegeben.

Haben Sie Interesse, gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern an deutschen Küsten auf Spurensuche nach Plastikmüll zu gehen und sich mit chilenischen Partnern an einem internationalen Forschungsprojekt zu beteiligen, dann melden Sie sich per Mail unter mail@save-ocean.org für das Citizen Science-Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ an.

 

Das Wichtigste in Kürze:

Projektzeitraum:                                            April bis Juli 2016

Teilnehmer:                                                     Schulklassen, Wahlpflichtkurse, Arbeitsgemeinschaften, Forschergruppen der Sekundarstufe I

Anmeldung:                                                     mail@save-ocean.org

Bei Rückfrage stehen wir Ihnen telefonisch immer mittwochs und donnerstags unter 0431/880-5914 zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen.

Das Team der Kieler Forschungswerkstatt

Finanzielle und materielle Unterstützung für das Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ kommt von der Lighthouse Foundation, dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), der Kieler Forschungswerkstatt sowie dem Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein. Von chilenischer Seite wird das Projekt von der Universidad Catolica del Norte, dem Center for Advanced Studies in Arid Systems (CEAZA) und der chilenischen Wissenschaftsgemeinschaft (Explora-Conicyt) gefördert.

Coastal Cleanup an der Kieler Förde – Freitag, 15. September 2017
Coastal Cleanup an der Kieler Förde

Die Kieler Forschungswerkstatt beteiligt sich erneut am weltweiten Coastal Cleanup Day

Im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler von der Klassenstufe 3 bis 13 mit verschiedenen Aspekten des Themas Ozean. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Thema „Müll im Meer“, das wir in zahlreichen Angeboten und Citizen Science Projekten aufgreifen. Wir wollen jedoch nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch aktiv etwas gegen die zunehmende Verschmutzung der Meere und Ozeane tun – vor allem an den Küsten direkt vor unserer Haustür! Aus diesem Grund beteiligen wir uns auch in 2017 am jährlichen Coastal Cleanup Day, der weltweit am dritten Samstag im September stattfindet. Bereits zum fünften Mal reinigen wir mit der Unterstützung zahlreicher Schulen auch in diesem Jahr wieder die Strände in der Kielregion.

Um die Beteiligung von Schulklassen an der Aktion zu erleichtern, findet die Veranstaltung an der Kieler Förde auch dieses Jahr bereits am FREITAG,  15. September 2017, statt.

Die Kieler Forschungswerkstatt koordiniert die Reinigungsaktion.

Coastal Cleanup Day weltweit

Der Costal Cleanup Day wurde von der Ocean Conservancy  ins Leben gerufen, um auf die Vermüllung der Meere aufmerksam zu machen. Weltweit sammeln freiwillige Helferinnen und Helfer Müll an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren, der anschließend nach einem international einheitlichen Schema sortiert, gezählt und gewogen wird. Die Ergebnisse werden an die Ocean Conservancy in Washington (USA) gemeldet und international ausgewertet.

Coastal Cleanup Day in Kiel

Im Jahr 2013 traf sich erstmalig eine Gruppe von etwa 100 Freiwilligen, um am weltweiten Coastal Cleanup Day den Falckensteiner Strand zu reinigen. In den Folgejahren konnte die Säuberungsaktion auf fast alle Strände der Kieler Förde ausgeweitet werden. Berichte zu den jeweiligen Aktionen finden Sie hier: 2015 2014 2013

Zusammenarbeit mit Schulen

Entscheidend für den Erfolg des Coastal Cleanup Days in Kiel ist die Zusammenarbeit mit den Schulen. Diese übernehmen jeweils die Verantwortung für einen oder zwei Strandabschnitte unterschiedlicher Länge, idealerweise in räumlicher Nähe zur Schule. Auch 2017 sind wieder viele Schulen dabei, die sich bereits in den vorherigen Jahren beteiligt haben. Es gibt jedoch auch noch Strandabschnitte, die bislang nicht vergeben sind. Wenn Sie einen der noch verfügbaren Abschnitte mit Ihrer Schule übernehmen möchten, melden Sie sich gerne unter info@forschungs-werkstatt.de.

Sie möchten sich mit Ihrer Schule am Coastal Cleanup Day beteiligen, aber Ihre Schule befindet sich nicht in der Nähe von Kiel? Auch dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Gemeinsam überlegen wir, ob es in Ihrer Nähe ein Gewässer gibt, um das Sie sich kümmern können und wie wir Ihre Aktion einbinden können.

Vorbereitungstreffen in der Kieler Forschungswerkstatt

Im Vorfeld der Veranstaltung  findet im September in der Kieler Forschungswerkstatt ein Vorbereitungstreffen statt. Hier erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur Organisation und Umsetzung der Sammel- und Sortieraktion vor Ort. Außerdem geben wir Ihnen Anregungen zur Vorbereitung des Coastal Cleanup im Schulunterricht sowie Hintergrundinformationen zum Thema „Müll im Ozean“. Auch mit Materialien wie Eimern, Waagen, Sortierplanen und Greifern statten wir Sie an diesen Tag aus.

Wir empfehlen, dass von jeder Kooperationsschule mindestens eine Person an dem Vorbereitungstreffen teilnimmt. Die Anmeldung erfolgt auf der Internetplattform “formix”.

Das Vorbereitungstreffen findet am 6.9. von 15:30 - 17:30 Uhr in der Kieler Forschungswerkstatt statt. Die Anmeldung ist in Kürze über formix unter der Nummer BNE0098 möglich.

Kontakt

Wenn Sie sich mit Ihrer Klasse oder der gesamten Schule an der Aktion beteiligen möchten oder Fragen zum Coastal Cleanup Day haben, wenden Sie sich bitte an:

Henrike Bratz
Kieler Forschungswerkstatt
0431 880-5916
info@forschungs-werkstatt.de

Die Aktion wird von folgenden Partnern und Sponsoren unterstützt:

ABK Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel
Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde mbH
Amt für Abfallwirtschaft Kreis Plön

„Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ Mitmachen, Sammeln, Daten hochladen
Plastikpiraten Probennahme am Falckensteiner Strand an der Kieler Förde

Werdet noch bis zum 30. Juni 2017 Plastikpiraten und sammelt Daten für die Wissenschaft

Am 1. Mai 2017 ist die deutschlandweite Jugendaktion "Plastikpiraten - Das Meer beginnt hier!" im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane in die zweite Runde gestartet. Im Rahmen des Citizen Science Projektes sammlen Jugendliche von 10 bis 16 Jahren erneut im gesamten Bundesgebiet wissenschaftliche Daten an deutschen Fließgewässern.

Ihr wollt selber zu Plastikpiraten werden?
Dann besucht jetzt die Projekt-Website. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr noch bis zum 30. Juni 2017 einen wichtigen Beitrag zur Forschung über die Verbreitung von Makro- und Mikroplastik in und an deutschen Flüssen leisten könnt.

Auf der Website findet Ihr außerdem kostenfreie Materialien (Lehr- und Arbeitsmaterial, Aktionsheft) und Erklärfilme, die Euch Schritt für Schritt zeigen wie die Aktion funktioniert.

Dateneingabe bis zum 15. Juli 2017

Eure innerhalb des Aktionszeitraumes erhobenen Daten könnt Ihr bis zum 15. Juli 2017 über eine Eingabemaske auf der Projekt-Website hochladen. Auf einer digitalen Deutschlandkarte sind die Ergebnisse dann öffentlich einsehbar. So erfahrt Ihr jederzeit, welche Flussabschnitte in Deutschland andere Projektgruppen untersucht haben oder welche Funde sie im Detail gemacht haben. Zudem entsteht mit der Deutschlandkarte eine detaillierte Gesamtübersicht zu den Plastikvorkommen an und in deutschen Flüssen.

Auswertung der Daten in der Kieler Forschungswerkstatt

Die von Euch und den übrigen Plastikpiraten erhobenen Daten werden anschließend in der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet. Die Forscherinnen und Forscher können daraus beispielsweise ablesen wie stark deutsche Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll belastet sind,  welche Arten von Kunststoffen sich besonders häufig in der Umwelt finden lassen und welche Auswirkungen dies auf unsere Meere und Ozeane hat. So helfen die von Euch erhobenen Daten auch dabei, wirksame Schutzmaßnahmen abzuleiten, die den Flüssen, den Meeren und letztlich uns allen zugutekommen.

Termine der Jugendaktion "Plastikpiraten - Das Meer beginnt hier!" im Überblick:

  • 1. Mai bis 30. Juni 2017
    Probennahme am gewählten Flußabschnitt
  • bis zum 15. Juli 2017
    Eingabe der Forschungsdaten über die Projekt-Website

Kontakt:
Dr. Katrin Knickmeier
Katrin Kruse
Tel.: 0431-880-5916
info@forschungs-werkstatt.de

ozean:werkstatt – Ein Nachmittagsangebot für Jugendliche ab der 7. Klassenstufe

Forschungsnachmittage im ozean:labor - Mit eigenen Forschungsprojekten die Meere und Ozeane erkunden

Dienstags von 15:30 bis 18:00 Uhr, Beginn: 28.03.2017

Die ozean:werkstatt ist das neue offene Nachmittagsangebot im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt. Ab dem 28. März kannst du hier wöchentlich dein naturwissenschaftliches Wissen einsetzen und mit eigenen Ideen den Ozean erforschen. Zudem lernst du spannende Citizen Science Projekte kennen, also Projekte, bei denen die von dir erhobenen Daten in echte Wissenschaft einfließen.

Wie klingt die Ostsee für Schweinswale? Wie entstehen Meeresströmungen? Welche Lebensgemeinschaften existieren in der Ostsee und welche Gefahren gibt es für den Ozean?

In der ozean:werkstatt bekommst du zuerst grundlegende Informationen über die Ostsee und den Lebensraum Ozean. Zusätzlich unternehmen wir gemeinsam Exkursionen an Strand und Küste, bei denen Messungen durchgeführt und Proben genommen werden können.

Anschließend kannst du dich für ein eigenes Forschungsprojekt mit anderen zusammenschließen oder alleine ein von dir gewähltes Thema bearbeiten. Dabei kann es um die Verschmutzung der Ozeane, Meeresströmungen, Plankton in der Ostsee, Unterwasserroboter und vieles mehr gehen. Es ist auch möglich, dass Ihr als Gruppe ein gemeinsames Projekt durchführt.

Für die Umsetzung deiner Forschungsarbeit stehen dir Laptops, Literatur und viele Materialien des Schülerlabors leihweise zur Verfügung. Das Team der Kieler Forschungswerkstatt unterstützt Euch zudem jederzeit mit Rat und Tat.

Die ozean:werkstatt findet immer dienstags von 15:30 bis 18:00 Uhr statt. Wir freuen uns auf dich!

Anmeldung zur ozean:werkstatt

Für die Teilnahme an der ozean:werkstatt ist eine Anmeldung per Mail an info@forschungs-werkstatt.de erforderlich. Dafür benötigen wir folgende Daten von dir: Vor- und Nachname, vollständige Adresse, eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen, dein Geburtsdatum, deine Klassenstufe sowie den Namen und Ort deiner Schule.

Bitte bring zum ersten Veranstaltungstermin dieses Formular ausgefüllt und von deinen Eltern unterschrieben mit in die Forschungswerkstatt.

Veranstaltungsankündigung zum Download

Ort:

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel

Kontakt:

Dr. Katrin Knickmeier
Dr. Philipp Bußhardt und Hanna Campen
Tel.: 0431-880-5916
info@forschungs-werkstatt.de

Die ozean:werkstatt wird unterstützt vom Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und BINGO! – die Umweltlotterie.

Kinder- und Schüleruni 2017/2018

10. Durchgang der beliebten Veranstaltungsreihe startet im Herbst 2017

Im Herbst 2017 wird der 10. Durchgang der Kieler Kinder- und Schüleruni an den Start gehen.

Wir nehmen Sie gerne in unseren Mailverteiler auf und informieren Sie, sobald das neue Programm feststeht. So erfahren Sie auch, wann der Vorverkauf beginnt und Ihre Kinder verpassen keinen der spannenden Vorträge.

Um in den Verteiler aufgenommen zu werden schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@forschungs-werkstatt.de mit dem Betreff "Kinderuni-Mailverteiler"

Rückblick Kinder- und Schüleruni

Einen einen Rückblick auf die Themen der  Kinder- und Schüleruni 2016/2017 finden Sie hier. Einen Überblick über alle Vorträge der vergangenen Jahre, Impressionen sowie verschiedene Matrialien zum Download finden Sie auf den Seiten des Kieler Exzellenzclusters Ozean der Zukunft.

Meereswissenschaftliche Sommerakademie für Nachwuchsforscherinnen und -forscher
In der Sommerakademie untersuchen wir täglich von 9 bis 14 Uhr spannende Forschungsfragen rund um das Thema Ozean

Anmeldung zum kostenlosen Ferienangebot im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt ab sofort möglich!

Du hast Lust auf eine naturwissenschaftliche Entdeckungsreise und besuchst nach den Sommerferien die sechste, siebte oder achte Klasse? Dann bist Du bei der Sommerakademie im ozean:labor genau richtig!

Vom 21. bis 25. August 2017 untersuchen wir täglich von 9 bis 14 Uhr spannende Forschungsfragen rund um das Thema Ozean. Wir gehen gemeinsam auf Expeditionen und experimentieren in den Laboren der Kieler Forschungswerkstatt.

Wie sieht das Nahrungsnetz der Ostsee aus? Wie hören Schweinswale? Und was ist ein Plastikwirbel? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir in der Sommerakademie im ozean:labor mit wissenschaftlichen Methoden auf den Grund.

Die Teilnahme am Sommerferienprogramm ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Das Wichtigste in Kürze

Was: Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler im ozean:labor
Wann: 21. bis 25. August 2017, täglich von 9 bis 14 Uhr
Wo: Kieler Forschungswerkstatt, Am Botanischen Garten 14f, 24118 Kiel
Wer: Mädchen und Jungen aller Schulformen, die im Schuljahr 2017/2018 die 6./7./8. Klasse besuchen.

Anmeldung zur Sommerakademie

Für die kostenlose Sommerakademie ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular finden Sie hier zum Download.

Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte Formular bis zum 11. Juli 2017 (Eingang bei uns) per Post oder E-Mail an die Kieler Forschungswerkstatt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Falls mehr Anmeldungen eingehen als Plätze verfügbar sind, entscheidet das Los . Eine Bestätigung unsererseits erhalten Sie bis zum 14. Juli 2017.

Kontakt

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel
Tel.: 0431 880-5916
Fax: 0431 880-5909
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Die Sommerakademie im ozean:labor wird unterstützt von "BINGO! Die Umweltlotterie".

„Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ Mitmachen, Sammeln, Daten hochladen
Plastikpiraten Probennahme am Falckensteiner Strand an der Kieler Förde

Werdet noch bis zum 30. Juni 2017 Plastikpiraten und sammelt Daten für die Wissenschaft

Am 1. Mai 2017 ist die deutschlandweite Jugendaktion "Plastikpiraten - Das Meer beginnt hier!" im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane in die zweite Runde gestartet. Im Rahmen des Citizen Science Projektes sammlen Jugendliche von 10 bis 16 Jahren erneut im gesamten Bundesgebiet wissenschaftliche Daten an deutschen Fließgewässern.

Ihr wollt selber zu Plastikpiraten werden?
Dann besucht jetzt die Projekt-Website. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr noch bis zum 30. Juni 2017 einen wichtigen Beitrag zur Forschung über die Verbreitung von Makro- und Mikroplastik in und an deutschen Flüssen leisten könnt.

Auf der Website findet Ihr außerdem kostenfreie Materialien (Lehr- und Arbeitsmaterial, Aktionsheft) und Erklärfilme, die Euch Schritt für Schritt zeigen wie die Aktion funktioniert.

Dateneingabe bis zum 15. Juli 2017

Eure innerhalb des Aktionszeitraumes erhobenen Daten könnt Ihr bis zum 15. Juli 2017 über eine Eingabemaske auf der Projekt-Website hochladen. Auf einer digitalen Deutschlandkarte sind die Ergebnisse dann öffentlich einsehbar. So erfahrt Ihr jederzeit, welche Flussabschnitte in Deutschland andere Projektgruppen untersucht haben oder welche Funde sie im Detail gemacht haben. Zudem entsteht mit der Deutschlandkarte eine detaillierte Gesamtübersicht zu den Plastikvorkommen an und in deutschen Flüssen.

Auswertung der Daten in der Kieler Forschungswerkstatt

Die von Euch und den übrigen Plastikpiraten erhobenen Daten werden anschließend in der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet. Die Forscherinnen und Forscher können daraus beispielsweise ablesen wie stark deutsche Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll belastet sind,  welche Arten von Kunststoffen sich besonders häufig in der Umwelt finden lassen und welche Auswirkungen dies auf unsere Meere und Ozeane hat. So helfen die von Euch erhobenen Daten auch dabei, wirksame Schutzmaßnahmen abzuleiten, die den Flüssen, den Meeren und letztlich uns allen zugutekommen.

Termine der Jugendaktion "Plastikpiraten - Das Meer beginnt hier!" im Überblick:

  • 1. Mai bis 30. Juni 2017
    Probennahme am gewählten Flußabschnitt
  • bis zum 15. Juli 2017
    Eingabe der Forschungsdaten über die Projekt-Website

Kontakt:
Dr. Katrin Knickmeier
Katrin Kruse
Tel.: 0431-880-5916
info@forschungs-werkstatt.de

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

Meeressäuger und anthropogene Einflüsse – Eine meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung am ITAW in Büsum am 23. und 24. September 2017
Meeressäuger stehen im Fokus des Horizon 2020-Projektes Marine Mammals

Zweitägige Lehrerfortbildung zum Thema Meeressäuger am 23. und 24. September 2017

Meeressäuger genießen weltweit besondere Aufmerksamkeit, da sie ein wichtiger Bestandteil des marinen Ökosystems sind und über zahlreiche besondere Fähigkeiten verfügen. Gleichzeitig sind diese großen Sympathieträger durch eine Vielzahl von Menschen verursachten Bedrohungen wie Schadstoffbelastungen, Störungen, Beifang, Lebensraumverlust, Unterwasserlärm und Meeresmüll gefährdet.

Die zweitägige Fortbildung in Büsum beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Biologie von Meeressäugern. Anschließend liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf den Meeressäugern der Nord- und Ostsee und ihrer derzeitigen Situation sowie auf den Gefahren denen unsere marinen Säuger ausgesetzt sind.

Forschungsfelder der Meereswissenschaften und Integration aktueller Wissenschaft im Unterricht

Beispielhaft greifen die Referierenden die Effekte der Fischerei und die Verschmutzung der Ozeane durch Lärm und Umweltchemikalien auf.  Ausgehend von diesen Themen stellen sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Forschungsfelder der Meereswissenschaften vor. Zudem werden Möglichkeiten zur Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus der Meeresforschung mit Themen des Fachunterrichts aufgezeigt. Aktuelle Wissenschaft wird so in den Unterricht integriert und das Interesse der Schülerinnen und Schüler für wissenschaftliche Arbeitsbereiche geweckt. Ergänzend stellen die Referentinnen und Referenten Expeditionskisten und Materialien für den Einsatz im Unterricht vor.

Über das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Das ITAW in Büsum an der Nordsee ist der ideale Veranstaltungsort für diese meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung. Am Standort arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an aktuellen und internationalen Fragestellungen zu marinen Säugern, wie beispielsweise Seehunden, Kegelrobben, Schweinswalen, Delfinen und Zwergwalen.

Weiterführende Informationen über das ITAW finden Sie hier.

Die Veranstaltung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse im Überblick

Was:
Meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse

Wann:
Freitag, 22.09. 2017, bis zum Abend: Anreise
Samstag, 23.09.2017, 9 bis 17 Uhr: Veranstaltung Teil 1
Sonntag, 24.09.2017, 9 bis 15 Uhr: Veranstaltung Teil 2

ACHTUNG! Weiterer Termin am 18./19. November 2017

Veranstalter:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt

Referentinnen und Referenten:
Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert, Anja Reckendorf, Dr. Katrin Knickmeier, Dennis Brennecke, Katrin Kruse, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ITAW

Adresse:
Institut für Terrestrische
und Aquatische Wildtierforschung
Werftstr. 6
25761 Büsum

Kosten:
Die Kosten für die An-/Abreise werden bis zu einer Höhe von 100 € pro Person vom EU-Projekt Marine Mammals übernommen.

Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft (Freitag bis Sonntag) in Mehrbettzimmern der Jugendherberge in Büsum werden komplett vom EU-Projekt Marine Mammals übernommen.

Übersichtsflyer zum Download

Buchung der Lehrerfortbildung:

Buchen können Sie die Veranstaltung mit der Veranstaltungsnummer BNE0183 über das Online-Buchungssystem formix des IQSH Schleswig-Holstein. Anmeldeschluss ist der 16. September 2017, 9 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.

Das Team des ozean:labors der Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf Ihre Anmeldung!

Kontakt:

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Meeressäuger und anthropogene Einflüsse – Eine meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung am ITAW in Büsum am 18. und 19. November 2017
Meeressäuger stehen im Fokus des Horizon 2020-Projektes Marine Mammals

Zweitägige Lehrerfortbildung zum Thema Meeressäuger am 18. und 19. November 2017

Meeressäuger genießen weltweit besondere Aufmerksamkeit, da sie ein wichtiger Bestandteil des marinen Ökosystems sind und über zahlreiche besondere Fähigkeiten verfügen. Gleichzeitig sind diese großen Sympathieträger durch eine Vielzahl von Menschen verursachten Bedrohungen wie Schadstoffbelastungen, Störungen, Beifang, Lebensraumverlust, Unterwasserlärm und Meeresmüll gefährdet.

Die zweitägige Fortbildung in Büsum beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Biologie von Meeressäugern. Anschließend liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf den Meeressäugern der Nord- und Ostsee und ihrer derzeitigen Situation sowie auf den Gefahren denen unsere marinen Säuger ausgesetzt sind.

Forschungsfelder der Meereswissenschaften und Integration aktueller Wissenschaft im Unterricht

Beispielhaft greifen die Referierenden die Effekte der Fischerei und die Verschmutzung der Ozeane durch Lärm und Umweltchemikalien auf.  Ausgehend von diesen Themen stellen sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Forschungsfelder der Meereswissenschaften vor. Zudem werden Möglichkeiten zur Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus der Meeresforschung mit Themen des Fachunterrichts aufgezeigt. Aktuelle Wissenschaft wird so in den Unterricht integriert und das Interesse der Schülerinnen und Schüler für wissenschaftliche Arbeitsbereiche geweckt. Ergänzend stellen die Referentinnen und Referenten Expeditionskisten und Materialien für den Einsatz im Unterricht vor.

Über das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)

Das ITAW in Büsum an der Nordsee ist der ideale Veranstaltungsort für diese meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung. Am Standort arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an aktuellen und internationalen Fragestellungen zu marinen Säugern, wie beispielsweise Seehunden, Kegelrobben, Schweinswalen, Delfinen und Zwergwalen.

Weiterführende Informationen über das ITAW finden Sie hier.

Die Veranstaltung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse im Überblick

Was:
Meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse

Wann:
Freitag, 17.11. 2017, bis zum Abend: Anreise
Samstag, 18.11.2017, 9 bis 17 Uhr: Veranstaltung Teil 1
Sonntag, 19.11.2017, 9 bis 15 Uhr: Veranstaltung Teil 2

ACHTUNG! Weiterer Termin am 23./24. September 2017

Veranstalter:
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt

Referentinnen und Referenten:
Prof. Prof. h. c. Dr. Ursula Siebert, Anja Reckendorf, Dr. Katrin Knickmeier, Dennis Brennecke, Katrin Kruse, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ITAW

Adresse:
Institut für Terrestrische
und Aquatische Wildtierforschung
Werftstr. 6
25761 Büsum

Kosten:
Die Kosten für die An-/Abreise werden bis zu einer Höhe von 100 € pro Person vom EU-Projekt Marine Mammals übernommen.

Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft (Freitag bis Sonntag) in Mehrbettzimmern der Jugendherberge in Büsum werden komplett vom EU-Projekt Marine Mammals übernommen.

Übersichtsflyer zum Download

Buchung der Lehrerfortbildung:

Buchen können Sie die Veranstaltung mit der Veranstaltungsnummer BNE0183 über das Online-Buchungssystem formix des IQSH Schleswig-Holstein. Anmeldeschluss ist der 11. November 2017, 9 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.

Das Team des ozean:labors der Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf Ihre Anmeldung!

Kontakt:

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Meeressäuger und anthropogene Einflüsse – Eine meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung in der Kieler Forschungswerkstatt am 15. November 2017
Meeressäuger stehen im Fokus des Horizon 2020-Projektes Marine Mammals

Eintägige Lehrerfortbildung zum Thema Meeressäuger am 15. November 2017

Meeressäuger genießen weltweit besondere Aufmerksamkeit, da sie ein wichtiger Bestandteil des marinen Ökosystems sind und über zahlreiche besondere Fähigkeiten verfügen. Gleichzeitig sind diese großen Sympathieträger durch eine Vielzahl von Menschen verursachten Bedrohungen wie Schadstoffbelastungen, Störungen, Beifang, Lebensraumverlust, Unterwasserlärm und Meeresmüll gefährdet.

Die Fortbildung in der Kieler Forschungswerkstatt beginnt mit einer allgemeinen Einführung in die Biologie von Meeressäugern. Anschließend liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf den Meeressäugern der Nord- und Ostsee und ihrer derzeitigen Situation sowie auf den Gefahren denen unsere marinen Säuger ausgesetzt sind.

Forschungsfelder der Meereswissenschaften und Integration aktueller Wissenschaft im Unterricht

Beispielhaft greifen die Referierenden die Effekte der Fischerei und die Verschmutzung der Ozeane durch Lärm und Umweltchemikalien auf.  Ausgehend von diesen Themen stellen sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Forschungsfelder der Meereswissenschaften vor. Zudem werden Möglichkeiten zur Verknüpfung neuester Erkenntnisse aus der Meeresforschung mit Themen des Fachunterrichts aufgezeigt. Aktuelle Wissenschaft wird so in den Unterricht integriert und das Interesse der Schülerinnen und Schüler für wissenschaftliche Arbeitsbereiche geweckt. Ergänzend stellen die Referentinnen und Referenten Expeditionskisten und Materialien für den Einsatz im Unterricht vor.

Die Veranstaltung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse im Überblick

Was:
Meereswissenschaftliche Lehrerfortbildung Meeressäuger und anthropogene Einflüsse

Wann:
Mittwoch, 15.11.2017, 15 bis 18 Uhr

Veranstalter:
Ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo).

Referentinnen und Referenten:
Dr. Katrin Knickmeier, Dennis Brennecke, Katrin Kruse, Anja Reckendorf

Adresse:
Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel

Kosten:
Die Kosten für die An-/Abreise werden bis zu einer Höhe von 100 € pro Person vom EU-Projekt Marine Mammals übernommen.

Übersichtsflyer zum Download

Buchung der Lehrerfortbildung:

Buchen können Sie die Veranstaltung mit der Veranstaltungsnummer BNE0187 über das Online-Buchungssystem formix des IQSH Schleswig-Holstein. Anmeldeschluss ist der 8. November 2017, 15 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt.

Das Team des ozean:labors der Kieler Forschungswerkstatt freut sich auf Ihre Anmeldung!

Kontakt:

Kieler Forschungswerkstatt
Am Botanischen Garten 14f
24118 Kiel
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Materialien „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“

Ein bundesweites Citizen Science-Projekt zur Beteiligung von Jugendlichen an aktueller Forschung

Wie stark sind deutsche Fließgewässer und Meere mit Plastikmüll belastet? Welche Arten von Kunststoffen lassen sich besonders häufig in der Umwelt finden und welche Auswirkungen hat das auf unsere Meere und Ozeane? In dem  bundesweiten Citizen Science-Projekt "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" leisten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung dieser Forschungsfragen.

Materialien für Lehrkräfte

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen der Kieler Forschungswerkstatt und der Universidad Católica del Norte in Antofagasta (Chile) unterrichtsbegleitende Materialien konzipiert. Diese stehen allen interessierten Lehrkräften als Ausgangspunkt für handlungsorientierte Unterrichtseinheiten in den Fächern Biologie, Geografie, Chemie, Sozialkunde und für Projektwochen auf der Projekt-Website zur Verfügung.

Folgende Materialien stehen zum kostenfreien Download bereit:

Aktionsheft
Das Aktionsheft dient den Jugendlichen als Hilfestellung und als wissenschaftliche Anleitung zur Datenerhebung auf ihren Exkursion zwischen dem 1. Mai und 30. Juni 2017.

Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte
Das Lehr- und Arbeitsmaterial für Lehrkräfte enthält Hintergrundinformationen zum Thema Meere und Ozeane sowie Lernaufgaben als Kopiervorlagen. Diese Material kann auch unabhängig von einer Flussbeprobung und über den Aktionszeitraum hinaus genutzt werden.

Bauanleitung Mikroplastiksieb
Um Mikroplastik an einem sandigen Flussufer zu finden, benötigen die Projektgruppen ein Mikroplastiksieb.

Weitere Informationen zur Jugendaktion "Plastikpiraten"

Alle Informationen zum Citizen Science-Projekt "Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane finden Sie unter www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion.

Expeditionskisten für Lehrerinnen und Lehrer

Expeditionskisten - Vielfältige Möglichkeiten für Lehrkräfte zur Gestaltung von Projekttagen und Projektarbeiten

Die folgenden Expeditionskisten können bei uns kostenfrei ausgeliehen werden:

  • Planktonkiste: Mit der Planktonkiste können beispielsweise Bestimmungsübungen von Phyto- und Zooplankton oder Planktondichtemessung durchgeführt werden.
  • Benthoskiste: Die Benthoskiste bietet unter anderem zoologische Bestimmungsübungen, Experimente zum Filtrierverhalten von Miesmuscheln oder dem Tarnverhalten von Ostseegarnelen sowie Experimente mit Seesternen.
  • Meereschemiekiste: Die Meereschemiekiste ermöglicht Messungen von Sauerstoff, Stickstoff, Nitrat, Phosphor oder anderen Stoffen sowie Experimente zur Ozeanversauerung.
  • Hydrologiekiste: Mit der Hydrologiekiste können Osteemodelle betrachtet werden und Messungen mit dem Multimeter durchgeführt werden.
  • Akustikkiste: Die Akustikkiste beinhaltet ein Hydrophon mit Verstärker, ein Laptop mit Akustik-Software, Boxen mit Subwoover sowie Kopfhörer.
  • Fischsektionskiste: In der Fischsektionskiste befinden sich Wachsschalen, Präparierbesteck, Kittel und Handschuhe.

Ausstattung der Expeditionskisten

Alle Kisten sind mit ausreichend Material für umfangreiche Schülerprojekte ausgestattet. Ergänzend können beispielsweise Bodengreifer für Bodenproben, Pfahlkratzer für das Sammeln von Benthosorganismen, Mikroskope oder Binokulare ausgeliehen werden. Gerne stellen wir zudem verschiedene Skripte mit zahlreichen Experimentiervorschlägen und Versuchen zu den Themengebieten zur Verfügung.

Mit diesen Schulen waren unsere Expeditionskisten bereits unterwegs:

  • Freie Waldorfschule, Kiel
  • Hebbel-Schule, Kiel
  • IGS Friedrichsort, Kiel
  • Lernwerft, Kiel
  • Gymnasium Kronwerk, Rendsburg
  • Luisenlund, Schleswig
  • Thomas-Mann-Schule, Lübeck

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
ozean:labor
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Begleitmaterial zur Kinderuni

Begleithefte und Film-Material zu den Vorträgen der Kinderuni

Dir hat ein Thema bei der Kinderuni besonders gut gefallen? Du möchtest dich informieren, worüber an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gerade geforscht wird? Sie suchen kindgerechte Informationen zu aktuellen Forschungsthemen oder Materialien für den Schulunterricht? Dann sind die Begleitmaterialien zur Kinderuni genau das Richtige.

Alle Begleithefte zu den Beiträgen der Kinderuni aus den Jahren 2008 bis 2013 als PDF zum Herunterladen, Stöbern, Lesen, Staunen oder Einsetzen im Unterricht sind hier kostenfrei erhältlich.

Ein Rückblick über alle Vorträge der vergangenen Jahre inklusive Film-Mitschnitte ist hier zu finden.

Schulbuch „Abenteuer Weltmeere“

Schulbuch mit spannenden Experimenten und leicht verständlichen Texten

Wie verändern sich die Ozeane und welche Ursachen haben die Veränderungen? Was treibt die Meeresströmungen an? Warum ist das Meer der größte Kohlenstoffspeicher? – Das sind nur einige der Fragen, denen Meeresforscherinnen und -forscher sowie Lehrkräfte in dem Schulbuch "Abenteuer Weltmeere" auf den Grund gehen. Gemeinsam haben sie spannende Experimente sowie leicht verständliche Texte für den Unterricht entwickelt, die in dem neuen Buch präsentiert werden.

„Physikalische Gesetze lassen sich sehr anschaulich am Beispiel der Meeresströmungen erklären, das Nahrungsnetz gibt es auch im Meer. Es gibt so viele faszinierende Themen in den Meereswissenschaften, die wir im Schulbuch aufgreifen“, sagt Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Initiatorin von Abenteuer Weltmeere. „Mit dem Schulbuch wollen wir die Ozeane in die Klassen bringen und jungen Menschen einen neuen Blick auf die Naturwissenschaften bieten.“

Vielfältige Themenbereiche

Das Schulbuch behandelt die Themenbereiche Geografie und Geologie der Weltmeere, Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz sowie physikalische, chemische und biologische Ozeanografie. Es geht um Plattentektonik, den globalen Kohlenstoffkreislauf genauso wie um moderne Messmethoden in der Ozeanografie oder invasive Arten.

„Das Schulbuch füllt eine Lücke im naturwissenschaftlichen Unterricht“, sagt Dr. Reimert Neuhaus, Erdkunde- und Biologielehrer an der Integrierten Gesamtschule Friedrichsort (IGF) und Mitautor des Kapitels über Geografie und Geologie der Weltmeere. „Es liefert nicht nur fächerübergreifende Ansatzpunkte aus der aktuellen Forschung für die Schule, sondern wird sicher mehr Schülerinnen und Schüler als gewöhnlich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern.“

Alle Informationen zum Schulbuch

Abenteuer Weltmeere, ein fächerübergreifendes Schulbuch für die 9. und 10. Klasse. Aus der Reihe Naturwissenschaften – Biologie, Chemie und Physik des Cornelsen Verlages. 64 Seiten.

Der Vertrieb ist bundesweit.
Preis: 11,75 Euro, im 10er Pack 95,00 Euro.

Die Autoren des Schulbuchs „Abenteuer Weltmeere“

  • Geographie und Geologie der Weltmeere
    Prof. Sebastian Krastel (GEOMAR), Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Lorenz Schwark (Institut für Geowissenschaften /CAU Kiel), Stefan Tiemann (Freie Waldorfschule Kiel)
  • Physikalische Ozeanographie
    Dr. Stefan Theisen (Freie Waldorfschule, Kiel), Prof. Martin Visbeck (GEOMAR)
  • Chemische Ozeanographie
    Bernd Blume (Isarnho Schule, Gettorf ), Professor Arne Körtzinger (GEOMAR)
  • Biologische Ozeanographie
    Dr. Katrin Knickmeier (Ozean der Zukunft), Charlotte Lohse (Heisenberg-Gymnasium, Hamburg ), Prof. Ulrich Sommer (GEOMAR)
  • Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg, Küstenschutz
    Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Horst Sterr (Geographisches Institut)