Experimente im Labor

Experimente im Labor

ozeanlabor
Im ozean:labor setzen sich die Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 13. Klasse mit aktuellen Themen aus der Meeresforschung auseinander. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen thematische Einblicke in die Meereswissenschaften sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die naturwissenschaftlichen Lehrpläne sowie den Lehrplan für das Fach Erdkunde, stellen unsere Programme ebenso eine thematische Ergänzung für den Unterricht dar.


Folgende Angebote für Schulklassen können ausgewählt werden:

  • Die Ostsee als Lebensraum 3. – 6. Klasse
  • Das Ökosystem „Ozean“ und die
    anthropogenen Einflüsse 7. – 10. Klasse
  • Das Ökosystem „Ozean“ und die
    anthropogenen Einflüsse 10. – 13. Klasse
  • Expeditionslernen an der Ostseeküste
  • Citizen Science Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ 5. – 10. Klasse

Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

Die Ostsee als Lebensraum 3. – 6. Klasse

Die Ostsee stellt einen einzigartigen Lebensraum dar. Schwankende abiotische Faktoren, wie z.B. der Salzgehalt erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit der hier beheimateten Lebewesen. Der Untersuchungsschwerpunkt dieses Programms liegt auf den Bewohnern der Ostsee sowie deren  eng verflochtene Beziehungen untereinander.

Ausgehend vom Plankton untersuchen die Lerngruppen einzelne Stufen des Nahrungsnetzes und deren Bedeutung für einander. Das Eingreifen des Menschen in das Ökosystem „Ostsee“ und die daraus resultierenden Folgen soll dabei ebenso beachtet werden.

  • Warum ist Ostseewasser mal süß und mal salzig?
  • Was hat die Miesmuschel mit dem Seestern zu tun?
  • Was ist Plankton und warum ist es so wichtig?
  • Wie gelangt der Plastikmüll ins Meer?
  • Lärmverschmutzung unter Wasser – ein Problem für die Schweinswale?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule  auswählt und individuellen Schwerpunkt gesetzt werden.

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Das Ökosystem „Ozean“ und die anthropogenen Einflüsse 7. – 10. Klasse

Das Ökosystem „Ozean“ stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. 95 % der Ozeane sind bis heute nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Das Programm bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems „Ozean“. Dabei stehen nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Programm beachtet sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen werden die Gefahren für diesen Lebensraum genauer erkundet und nach Ursachen sowie Veränderungsansätzen gesucht. Neben der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm werden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem beachtet ebenso wie das Thema „Eutrophierung“.

Das Ökosystem „Ozean“ und die anthropogenen Einflüsse 10. – 13. Klasse

Das Ökosystem „Ozean“ stellt einen komplexen und hoch spannenden Lebensraum dar. 95 % der Ozeane sind bis heute nicht erforscht und eröffnen den Wissenschaftlern immer wieder neue Forschungsfragen. Auch die wirtschaftliche Nutzung der ozeanischen Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt gleichzeitig Gefahren für diesen Lebensraum mit sich.

Das Programm bietet eine ganzheitliche Untersuchung des Ökosystems „Ozean“. Dabei stehen nicht nur biologische Aspekte im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Programm beachtet sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des Lebensraums.

Aufbauend auf den fachlichen Grundlagen werden die Gefahren für diesen Lebensraum genauer erkundet und nach Ursachen sowie Veränderungsansätzen gesucht. Neben den Gefahren der Überfischung und der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und Lärm werden auch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem beachtet ebenso wie das Thema „Eutrophierung“.

Expeditionslernen an der Ostseeküste

10. - 13. Klasse

Der Ostseeraum mit seiner Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen bietet sich an, um Eingriffe des Menschen in die Natur aus unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten. Intensive Flächennutzung, Verschmutzung und Klimawandel wirken sich auf die verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Für Schülerinnen und Schüler (SuS) bietet der Ostseeraum somit die Möglichkeit ein Verständnis über komplexe ökosystemare Zusammenhänge zu erlangen und insbesondere auch den Einfluss des wirtschaftenden Menschen auf natürliche Umweltsysteme zu bewerten.

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes „Expeditionslernens an der Ostseeküste“ führen SuS der Sekundarstufe II unter Freilandbedingungen mehrtägige Expeditionen durch, denen eine ausführliche Vor- und Nachbereitung sowie eine wissenschaftliche Begleitung zu Grunde liegt. Der inhaltliche Schwerpunkt des Programms liegt dabei jeweils auf einem der folgenden forschungsaktuellen Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostsee und anthropogener Einfluss
  • Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste
  • Landnutzung an der Ostseeküste.

Im Rahmen der Expedition arbeiten SuS in Expertengruppen zusammen und tauschen sich über ihre Ergebnisse aus. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen, einen tieferen Einblick in die eigene Umwelt zu gewinnen, miteinander und voneinander zu lernen und sich intensiv mit Umweltschutzmaßnahmen und Umwelthandeln zu beschäftigen.

Das Angebot richtet sich vor allem an die Fachrichtungen Geographie und/oder Biologie und stellt dort eine Ergänzung zum Lehrplan dar. Die Planung der Expedition erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Kieler Forschungswerkstatt und der teilnehmenden Schule. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Die Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind jedoch von der Schule zu tragen.

Ansprechpartner für dieses Programm ist:

André Kirchner
0431 880-5914
akirchner@ipn.uni-kiel.de

 

Citizen Science Projekt "Dem Plastikmüll auf der Spur" 5. – 10. Klasse

Dem Plastikmüll auf der Spur – ein Citizen Science-Projekt zur Beteiligung von deutschen und chilenischen Schülerinnen und Schülern an aktueller Forschung

Der weltweit wachsende Konsum hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass eine steigende Menge an Müll eine Vielzahl an Ökosystemen nachhaltig schädigt. Davon betroffen, sind vor allem unsere Ozeane. Mittlerweile findet man jede Art von Müll in den Weltmeeren, ob schwimmend auf der Wasseroberfläche, treibend in der Wassersäule oder abgelagert am Meeresboden. Das Thema „Plastikmüll im Ozean“ hat in den letzten Jahren an trauriger Bekanntheit gewonnen. Die in den Medien präsentierten Bilder von verschmutzten Stränden und in Netzen gefangener Tiere sorgen immer wieder für große Besorgnis und Empörung bei den Bürgern. Vielerorts werden Strandreinigungsaktionen ins Leben gerufen, an denen sich Freiwillige, darunter auch Schülerinnen und Schüler, beteiligen. Jedoch ist dies nur ein kleiner Beitrag zur Reduzierung des Müllproblems. Es bedarf mehr noch einer neuen Kultur des Konsums, des Entsorgens und des Wiederverwertens.

Das Citizen Science-Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“, das in Kooperation der Kieler Forschungswerkstatt mit der Arbeitsgruppe Meeresbiologie der chilenischen Universität Catolica del Norte in Coquimbo durchgeführt wird, ermöglicht Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit chilenischen Schulklassen einen Beitrag zu diesem Thema zu leisten, sich an der öffentlichen Diskussion zu beteiligen und gleichzeitig an aktueller naturwissenschaftlicher Forschung mitzuarbeiten.

Unter dem Begriff Citizen Science werden Projekte zusammengefasst, bei denen Bürgerinnen und Bürger an aktueller Wissenschaft partizipieren. Bei dem Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ handelt es sich bei den Partizipierenden um Schülerinnen und Schüler sowie den betreuenden Lehrkräften.

Wie kann ich mich mit meiner Lerngruppe beteiligen?

Ab April 2016 werden 40 deutsche und 40 chilenische Lerngruppen den Müll an deutschen und chilenischen Stränden erforschen. Wo an deutschen und chilenischen Küsten befinden sich die größten Plastikmüllvorkommen? Aus welchen Gegenständen besteht der Plastikmüll? Und woher kommt dieser Müll? Diese und weitere Fragen werden in einem internationalen Netzwerk zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beantwortet. Probennehmen am Strand, Präsentieren von Ergebnissen und Kommunizieren in internationalen Teams werden im Laufe des Projektes wichtige Lerngelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler sein. Das Erforschen des marinen Mülls an heimischen Stränden und die Arbeit in internationalen Tandems zu dem Thema sollen bei den Schülerinnen und Schülern ein verändertes Handeln bewirken, Verantwortung schaffen und einen kritischen Umgang mit Plastikprodukten erzeugen.

Neben naturwissenschaftlichen Fachinhalten, lernen die Schülerinnen und Schüler moderne Methodik aus der aktuellen Forschung kennen und wenden diese selber an. Angeleitet durch Unterrichtsmaterial der Kieler Forschungswerkstatt (siehe Abb. 1), kann die Unterrichtseinheit (Umfang ca. 10 Std. plus ein Projekttag) gewinnbringend in den naturwissenschaftlichen oder geografischen Unterricht integriert werden. Es warten spannende Informationen, Versuche sowie Bewertungs- und Gestaltungsaufgaben auf Ihre Lerngruppen.

Als Projektzeitraum sind die Monate April bis Juli angesetzt. Nach einer Präsentationsphase, in der die Lerngruppen sich ihren Tandempartnern vorstellen, findet eine Einarbeitung in die Thematik sowie eine Datenerhebung am Strand statt. Die in Deutschland und Chile gewonnenen Daten werden dann auf der gemeinsamen Webseite www.save-ocean.org (siehe Abb. 2) hochgeladen und miteinander verglichen. Das Projekt endet mit einer von den Schulklassen durchgeführten Präsentation für die Öffentlichkeit. Hierbei wird das Erlernte von den Schülerinnen und Schülern weitergegeben und so das Thema noch stärker in die Öffentlichkeit getragen. Der Austausch mit chilenischen Schulen über die erhobenen Ergebnisse sowie der Vergleich von regionalen Gegebenheiten erfolgt dabei über die Projektwebseite, die den Schülerinnen und Schülern als Kommunikationsplattform dient und neben dem wissenschaftlichen auch den kulturellen Austausch fördern soll.

Als Vorbereitung für das Projekt wird es Ende März eine Lehrerfortbildung angeboten, auf der das Material und die Arbeitsphasen genauer vorgestellt wird. Der genaue Termin und Ort wird noch bekannt gegeben.

Haben Sie Interesse, gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern an deutschen Küsten auf Spurensuche nach Plastikmüll zu gehen und sich mit chilenischen Partnern an einem internationalen Forschungsprojekt zu beteiligen, dann melden Sie sich per Mail unter mail@save-ocean.org für das Citizen Science-Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ an.

 

Das Wichtigste in Kürze:

Projektzeitraum:                                            April bis Juli 2016

Teilnehmer:                                                     Schulklassen, Wahlpflichtkurse, Arbeitsgemeinschaften, Forschergruppen der Sekundarstufe I

Anmeldung:                                                     mail@save-ocean.org

Bei Rückfrage stehen wir Ihnen telefonisch immer mittwochs und donnerstags unter 0431/880-5914 zur Verfügung. Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen.

Das Team der Kieler Forschungswerkstatt

Finanzielle und materielle Unterstützung für das Projekt „Dem Plastikmüll auf der Spur“ kommt von der Lighthouse Foundation, dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), der Kieler Forschungswerkstatt sowie dem Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein. Von chilenischer Seite wird das Projekt von der Universidad Catolica del Norte, dem Center for Advanced Studies in Arid Systems (CEAZA) und der chilenischen Wissenschaftsgemeinschaft (Explora-Conicyt) gefördert.

Coastal Cleanup am Freitag, dem 16.9.2016 an der Kieler Förde

Im ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt können sich Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 13. Klasse mit verschiedenen Aspekten des Themas Ozean beschäftigen. Dabei ist auch das Thema „Müll im Meer“ ein wichtiger Baustein. Aber wir wollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch etwas tun – vor allem an den Küsten direkt vor unserer Haustür!

Deshalb beteiligen wir uns am jährlich stattfindenden Coastal Cleanup Day, der weltweit jeweils am drittan Samstag im September stattfindet.

Um die Beteiligung von Schulklassen an der Aktion zu erleichtern, findet die Aktion an der Kieler Förde dieses Jahr bereits am FREITAG, dem 16. September statt.

Der Costal Cleanup Day wurde von der Ocean Conservancy in Leben gerufen, um auf die Vermüllung der Meere aufmerksam zu machen. eltweit wird von freiwilligen Helfern Müll an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren gesammelt, nach einem international einheitlichen Schema sortiert, gezählt und gewogen. Die Ergebnisse werden an die Ocean Conservancy in Washington, USA, gemeldet und international ausgewertet.

Bereits 2013 traf sich eine Gruppe von etwa 100 Freiwilligen, um den Falckensteiner Strand zu reinigen. 2014 und 2015 konnte die Säuberungsaktion auf fast alle Strände der gesamten Kieler Förde ausgeweitet werden. Berichte zu den Aktionen finden Sie hier: 2013 2014 2015

Auch 2016 werden die Kieler Strände wieder gereinigt. Diese Aktion wird von der Kieler Forschungswerkstatt koordiniert.

Entscheidend für den Erfolg der Aktion ist die Zusammenarbeit mit Schulen, die jeweils die Verantwortung für einen oder zwei Strandabschnitteunterschiedlicher Länge übernehmen - idealerweise in räumlicher Nähe zur Schule. Viele Schulen, die sich in den letzten Jahren beteiligt haben, sind auch 2016 wieder dabei. Einige Strandabschnitte sind aber noch frei und können bei Interesse vergeben werden.

Wenn Sie sich mit Ihrer Schule am Coastal Cleanup beteiligen wollen, Ihre Schule aber nicht in der Nähe von Kiel ist, nehmen Sie gerne trotzdem Kontakt auf. Gemeinsam können wir überlegen, ob es in Ihrer Nähe ein Gewässer gibt, um das Sie sich kümmern können und wie wir Ihre Aktion einbinden können.

Am 7. September von 15:30 - 17:30 Uhr findet in der Kieler Forschungswerkstatt ein Vorbereitungstreffen statt. Hier erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur ganz konkreten Organisation und Umsetzung der Sammel- und Sortieraktion vor Ort. Außerdem erhalten Sie Anregungen zur Vorbereitung des Coastal Cleanup im Schulunterricht sowie Hintergrundinformationen zum Thema "Müll im Ozean". An dieser Veranstaltung sollte von jeder Kooperationsschule mindestens eine Person teilnehmen. Es werden hier auch Materialien wie Eimer, Waagen, Sortierplanen und Greifer vergeben.
Die Anmeldung erfolgt über Veranstaltungsnummer BNE0135 über “formix”.

Wenn Sie sich mit Ihrer Klasse oder Schule an der Aktion beteiligen wollen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:

Henrike Bratz
Kieler Forschungswerkstatt
0431 880-5916
info@forschungs-werkstatt.de

Für den Coastal Cleanup 2016 haben bereits folgende Schulen und Organisationen Ihre Mitarbeit zugesagt:

AG Ostsee des BUND
AWO Strandkindergarten Falckenstein
Bundesverband Meeresmüll
Caterpillar Motoren GmbH & Co. KG
Ernst-Barlach-Gymnasium, Kiel
FÖJ, ein Team des Freiwilligen Ökologischen Jahres
Freie Waldorfschule Kiel
Friedrich-Junge Grundschule
Friedrich-Schiller-Gymnasium, Preetz
Gymnasium Altenholz
Gymnasium Kronshagen
IGF (Gemeinschaftsschule mit Oberstufe Friedrichsort)
Jernved Danske Skole, Dänischenhagen
Kieler Gelehrtenschule
KMTV
Lernwerft, Club of Rome Schule
NABU-Gruppe Kiel
One Earth - One Ocean e.V.
Richard Hallmann Gemeinschaftsschule, Trappenkamp
Toni Jensen Gemeinschaftsschule

Die Aktion wird von folgenden Partnern und Sponsoren unterstützt:

ABK Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel

Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde mbH

Amt für Abfallwirtschaft Kreis Plön

 

 

 

 

 

 


Voller Erfolg: Der Coastal Cleanup Day 2016 in Kiel

775 Helferinnen und Helfer sammelten rund 600 kg Müll rund um die Kieler Förde

Anlässlich des internationalen Coastal Cleanup Days befreiten am 16. September Schulklassen, Vereine und andere Organisationen die Strände an der Kieler Förde von Müll.

775 Helferinnen und Helfer sammelten am Kieler Coastal Cleanup Day auf einer Strecke von 17,5 km rund um die Kieler Förde 608 kg Müll. Darunter sind 5.353 kleine Müllteile aus Plastik, Styropor und Glas (Durchmesser kleiner 2,5 cm), 5.686 Lebensmittelverpackungen und andere Verpackungen aus Styropor und Plastik sowie 1.623 Flaschendeckel aus Plastik. Außerdem wurden 34.465 Zigarettenkippen gezählt – leider ein neuer Rekord. Auch ein Fahrrad wurde gefunden. Besonders kurios: unter den Fundstücken befindet sich auch ein halbes Sofa.

Organisiert hatte die Aktion bereits zum vierten Mal das ozean:labor der Kieler Forschungswerkstatt unter der Leitung von Henrike Bratz. Mit dabei waren unter anderem die Kieler Gelehrtenschule, die Gymnasien Altenholz und Kronshagen, die Lernwerft und die Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule sowie der AWO Strandkindergarten Falckenstein, die AG Ostsee des BUND und die NABU-Gruppe Kiel.

Der Costal Cleanup Day wurde von der US-amerikanischen Naturschutzorganisation Ocean Conservancy ins Leben gerufen, um auf die Vermüllung der Meere aufmerksam zu machen. Er findet weltweit jeweils am dritten Samstag im September statt. Freiwillige Helferinnen und Helfer sammeln an diesem Tag Müll an Ufern und Stränden von Flüssen, Seen und Meeren und sortieren, zählen und wiegen sie nach einem international einheitlichen Schema. Die Ergebnisse werden an die Ocean Conservancy in Washington, USA, gemeldet und international ausgewertet. Um die Beteiligung von Schulklassen an der Aktion zu erleichtern, fand die Aktion an der Kieler Förde in diesem Jahr bereits am Freitag statt.

Ebenfalls am 16. September startete die bundesweite Citizen Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane, bei der Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren die Belastung durch Plastik in Flüssen messen, um die Öffentlichkeit stärker für das Problem zu sensibilisieren. Nähere Information gibt es hier.

Links:

Die Naturschutzorganisation Ocean Conservancy

Coastal Cleanup im Rahmen der Schulprogramme

 

Kontakt:

Henrike Bratz, bratz@ipn.uni-kiel.de, Tel. 0431 880-5916

Dr. Katrin Knickmeier, kknickmeier@uv.uni-kiel.de, Tel. 0431 880-5914

 

 

 

 

 


Kinderuni 2016/2017

Die Kinderuni 2016/2017 startet voraussichtlich am 9. November 2016. Noch stehen die einzelnen Termine und Themen nicht fest. Wenn Sie Interesse haben, nehmen wir Sie gerne in unseren Mailverteiler auf und informieren Sie rechtzeitig über das neue Programm und den Beginn des Vorverkaufes.

Schreiben Sie uns bitte einfach eine entsprechende Email.

 

 

Die Kieler Forschungswerkstatt bietet nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an, sondern ermöglicht auch Lehrerinnen und Lehrern neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht zu erhalten. Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren.

Sie erhalten Tipps und Anregungen, wie diese in den Unterricht zu integrieren und an Lehrplanthemen anzugliedern sind.

Expeditionskisten

Lehrerinnen und Lehrern bieten wir mit unseren Expeditionskisten vielfältige Möglichkeiten Projekttage und –arbeiten zu gestalten.

Diese Expeditionskisten können bei uns kostenfrei ausgeliehen werden:

  • Planktonkiste (Bestimmungsübungen von Phyto- und Zooplankton, Planktondichtemessung etc.)
  • Benthoskiste (zoologische Bestimmungsübungen, Experimente zum Filtrierverhalten von Miesmuscheln, Tarnverhalten von Ostseegarnelen, Experimente mit Seesternen etc.)
  • Meereschemiekiste (Messungen von Sauerstoff, Stickstoff, Nitrat, Phosphor , etc., Experimente zur Ozeanversauerung)
  • Hydrologiekiste (Osteemodell, Multimeter)
  • Akustikkiste (Hydrophon mit Verstärker, Laptop mit Akustik-Software, Boxen mit Subwoover, Kopfhörer)
  • Fischsektionskiste (Wachsschalen, Präparierbesteck, Kittel, Handschuhe)

Alle Kisten sind mit ausreichend Material für umfangreiche Schülerprojekte ausgestattet.

Zusätzlich können z.B. Bodengreifer für Bodenproben, Pfahlkratzer für das Sammeln von Benthosorganismen, Mikroskope oder Binokulare ausgeliehen werden. Zudem stellen wir verschiedene Skripte mit zahlreichen Experimentiervorschlägen und Versuchen zu den Themengebieten zur Verfügung.

Mit diesen Schulen waren unsere Expeditionskisten schon unterwegs:

  • Freie Waldorfschule, Kiel
  • Hebbel-Schule, Kiel
  • IGS Friedrichsort, Kiel
  • Lernwerft, Kiel
  • Gymnasium Kronwerk, Rendsburg
  • Luisenlund, Schleswig
  • Thomas-Mann-Schule, Lübeck
Schulbuch

Wie verändern sich die Ozeane und welche Ursachen haben die Veränderungen? Was treibt die Meeresströmungen an? Warum ist das Meer der größte Kohlenstoffspeicher? – Das sind nur einige der Fragen, denen Meeresforscher und Lehrer gemeinsam auf den Grund gehen und zu diesen sie spannende Experimente und leicht verständliche Texte für den Unterricht entwickelt haben.
„Physikalische Gesetze lassen sich sehr anschaulich am Beispiel der Meeresströmungen erklären, das Nahrungsnetz gibt es auch im Meer. Es gibt so viele faszinierende Themen in den Meereswissenschaften, die wir im Schulbuch aufgreifen“, sagt Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und Initiatorin von Abenteuer Weltmeere. „Mit dem Schulbuch wollen wir die Ozeane in die Klassen bringen und Schülern einen neuen Blick auf die Naturwissenschaften bieten.“

Das Schulbuch behandelt die Themenbereiche Geografie und Geologie der Weltmeere, physikalische, chemische und biologische Ozeanografie sowie Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg und Küstenschutz. Es geht um Plattentektonik, den globalen Kohlenstoffkreislauf genauso wie um moderne Messmethoden in der Ozeanografie oder invasive Arten.

„Das Schulbuch füllt eine Lücke im naturwissenschaftlichen Unterricht“, sagt Dr. Reimert Neuhaus, Erdkunde- und Biologielehrer an der Integrierten Gesamtschule Friedrichsort (IGF) und Mitautor des Kapitels über Geografie und Geologie der Weltmeere. „Es liefert nicht nur fächerübergreifende Ansatzpunkte aus der aktuellen Forschung für die Schule, sondern wird sicher mehr Schüler als gewöhnlich für naturwissenschaftliche Fächer begeistern.“

Abenteuer Weltmeere, ein fächerübergreifendes Schulbuch für die 9. und 10. Klasse. Aus der Reihe Naturwissenschaften – Biologie, Chemie und Physik des Cornelsen Verlages. Der Vertrieb ist bundesweit. 64 Seiten, 11,75 Euro, im 10er Pack 95,00 Euro.

Die Autoren des Schulbuchs „Abenteuer Weltmeere“

  • Geographie und Geologie der Weltmeere
    Prof. Sebastian Krastel (GEOMAR), Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Lorenz Schwark (Institut für Geowissenschaften /CAU Kiel), Stefan Tiemann (Freie Waldorfschule Kiel)
  • Physikalische Ozeanographie
    Dr. Stefan Theisen (Freie Waldorfschule, Kiel), Prof. Martin Visbeck (GEOMAR)
  • Chemische Ozeanographie
    Bernd Blume (Isarnho Schule, Gettorf ), Professor Arne Körtzinger (GEOMAR)
  • Biologische Ozeanographie
    Dr. Katrin Knickmeier (Ozean der Zukunft), Charlotte Lohse (Heisenberg-Gymnasium, Hamburg ), Prof. Ulrich Sommer (GEOMAR)
  • Erderwärmung, Meeresspiegelanstieg, Küstenschutz
    Dr. Reimert Neuhaus (IGF Friedrichsort, Kiel), Prof. Horst Sterr (Geographisches Institut)
Hefte Kinderuni

Hat dir ein Thema bei der Kinderuni besonders gut gefallen oder möchtest du dich weiter informieren worüber an der Christian-Albrechts-Universität gerade geforscht wird?
Suchen Sie kindgerechte Informationen zu aktuellen Forschungsthemen?

Unter folgendem Link findet/finden ihr/Sie alle Begleithefte zu den Beiträgen der Kinderuni als PDF zum Herunterladen, Stöbern, Lesen, Staunen, Einsetzen im Unterricht usw.

http://www.futureocean.org/de/schulprogramme/materialien.php