Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im geo:labor mit dem Lebensraum Erde

Im geo:labor beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Lebensraum Erde

geolabor

Der Lebensraum Erde

Im geo:labor geht es um den „Lebensraum Erde“. Schülerinnen und Schüler der 5. bis 13. Klasse beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen rund um die Themen Boden, Nutzpflanzen, Klimazonen und Standortanpassungen von Pflanzen. Zudem betrachten sie die die Veränderung von Lebensräumen durch den Menschen. Dabei behandeln die Schulklassen fächerübergreifend sowohl geographische und ökologische als auch physikalische, biologische und chemische Aspekte. Entsprechend der jeweiligen Lernniveaus erhalten die Lerngruppen Einblicke in das Thema sowie in die Arbeitsmethoden der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Durch die fachliche Anbindung an die Fachanforderungen für die Naturwissenschaften sowie für das Fach Geographie stellen unsere Programme eine thematische Ergänzung zum Unterricht dar.


Angebote

Unsere Angebote richten sich an ganze Schulklassen. Je nach Klassenstärke wird die Lerngruppe in Kleingruppen aufgeteilt.

In 80 Tagen um die Welt – Eine Reise durch die Klimazonen der Erde (5. – 7. Klasse)
5. - 7. Klasse Auf ihrer Reise durch die verschiedenen Klimazonen der Erde entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass es nicht überall auf der Welt gleich aussieht. Angelehnt an das Buch von Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“ erforschen sie verschiedene Klimazonen und untersuchen die daran angepasste Vegetation. Sie erleben, wie warme und kalte Temperaturen, Trockenheit und Nässe das Aussehen der Pflanzen beeinflussen. Der Botanische Garten mit seinen Gewächshäusern bildet den Rahmen für diese Reise. In einer Rallye durch den Garten und die Gewächshäuser erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die Vegetation und die klimatischen Bedingungen der tropischen und subtropischen Wüsten und Halbwüsten, der winterfeuchten und immerfeuchten Subtropen, der immerfeuchten Tropen sowie der Hochgebirge und der gemäßigten Mittelbreiten.
  • Was sind Vegetationszonen?
  • Unter welchen Bedingungen leben Pflanzen und Tiere am Äquator?
  • Wie überleben Pflanzen in der Wüste?
  • Wie sind Pflanzen an das Leben im tropischen Regenwald angepasst?
Licht und Schattenseiten von Nutzpflanzen (9. – 13. Klasse)
9. - 13. Klasse Pflanzen werden vom Menschen seit jeher auf unterschiedliche Weise genutzt. Sie kleiden und ernähren uns, dienen als Baumaterial, zur Energiegewinnung und als Medikamente oder auch als Droge. Durch den globalen Handel ist es inzwischen selbstverständlich geworden, dass wir auch tropische Pflanzen nutzen, und einige von ihnen sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. So ist in Deutschland mittlerweile Kaffee (noch vor Bier!) das beliebteste Getränk, die Banane ist nach dem Apfel das am häufigsten gekaufte Obst, und Palmöl findet man in jedem zweiten Supermarktprodukt. In diesem Programm nehmen Schülerinnen und Schüler die drei Nutzpflanzen Banane, Kaffee und Ölpalme genauer unter die Lupe.
  • Worin liegt der Nutzen dieser Pflanzen für den Menschen und was macht sie für uns so attraktiv?
  • Woher kommen die Nutzpflanzen und unter welchen Bedingungen werden sie angebaut?
  • Welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen haben Anbau und globaler Handel mit Palmöl, Bananen und Kaffee?
Bei Stationsarbeit in der Forschungswerkstatt, im Labor und im Tropengewächshaus des Botanischen Gartens lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Facetten dieser Nutzpflanzen kennen. Dabei geht es sowohl um die Biologie der Pflanzen als auch um ihre Inhaltsstoffe und ihre Nutzung. Außerdem setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten des Nutzpflanzenanbaus und des globalen Handels kritisch auseinander.  
Das Ökosystem „Boden“ und die anthropogenen Einflüsse (9. – 13. Klasse)
9. - 13. Klasse Boden ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen (Agenda 21, Rio de Janeiro, 1992). Im Rahmen dieses interdisziplinären Angebots untersuchen Schülerinnen und Schüler sowohl die biotischen als auch die abiotischen Faktoren des “Lebensraums Boden“ und setzt sich außerdem mit dem Thema Landnutzung auseinander. Dabei beschäftigen sie sich u.a. mit folgenden Fragen:
  • Wie entstehen Böden und woraus bestehen sie?
  • Was macht einen fruchtbaren und was einen unfruchtbaren Boden aus?
  • Welchen Einfluss haben unterschiedliche Nutzungen auf die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Böden und die Bodenlebewesen?
  • Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen biotischen und abiotischen Faktoren?
Um sich diesem Thema praktisch zu nähern, begeben sich die Schülerinnen und Schüler zunächst auf eine virtuelle Reise durch die Landschaftsräume Schleswig-Holsteins und beschäftigen sich mit ihrer Entstehungsgeschichte. Im experimentellen Teil untersuchen sie in Kleingruppen Bodenproben aus den naturräumlichen Einheiten Schleswig Holsteins. Sie ermitteln physikalische, chemische und biologische Bodenparameter wie z.B. die Bodenart oder den Phosphatgehalt, bestimmen Bodenorganismen und führen Pollenanalysen durch. Schließlich präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse, ordnen die Bodenproben den Landschaftsräumen Schleswig-Holsteins zu und ziehen Schlüsse über die jeweilige Bodenqualität und Bodennutzung. In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule auswählt und individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.
Expeditionslernen an der Ostseeküste – Küstenschutz, ökologische Veränderungen und Landnutzung an der Ostseeküste (Klassenstufe 10 bis 13)
Schülerinnen und Schüler beim Expeditionslernen an der Ostseeküste

Die Ostseeküste bietet eine Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen. Eingriffe wie intensive Flächennutzung und Verschmutzung, aber auch der Klimawandel wirken sich auf diese verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Bei dem mehrtägigen Angebot nehmen Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 Gebiete an der Ostsee genauer unter die Lupe. Das Expeditionslernen schafft bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für ihre Umwelt, fördert ihr Systemverständnis und vermittelt einen realistischen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten.

Themen Expeditionslernen

Im Rahmen des Programms „Expeditionslernen an der Ostseeküste“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss

    Hierbei stehen die Lebewesen der Ostsee sowie die menschlichen Einflüsse durch Plastik- und Lärmverschmutzung sowie invasive Arten im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Organismen in der Ostsee sowie am Strand und nehmen Plankton- und Benthosproben. Außerdem führen sie meereschemische und -physikalische Untersuchungen durch und analysieren die Verschmutzung der Ostsee. Ergänzend interviewen die Jugendlichen Akteurinnen und Akteuren vor Ort wie Kioskbesitzende, die Hafenmeisterei, die Wasserwacht oder Fischerinnen und Fischer. Dabei erfragen Sie beispielsweise, welche Fischarten gerade gefangen wurden oder wie die Fangquoten generell aussehen.

  • Küstenschutz – Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste

    Beim diesem Thema beschäftigen sich die Jugendlichen zum Beispiel mit den Ursachen von Küstendynamik. Auch die Auswirkungen sich wandelnder Küsten auf Pflanzen, Tiere und Menschen werden thematisiert. Darüber hinaus lernen sie Küstenschutzmaßnahmen und ihre Funktionen kennen. All diese Fragestellungen werden auch vor den Hintergrund des Meeresspiegelanstiegs betrachtet. Dazu befragen die Schülerinnen und Schüler neben Akteurinnen und Akteuren vor Ort auch politische Entscheidungsträgerinnen und -träger.

  • Landnutzung an der Ostseeküste

    Wenn dieses Thema gewählt wird, führen die Jugendlichen unter anderem Boden- und Gewässeranalysen durch. Auch Vegetationsaufnahmen und die Untersuchung von Blütenbesuchern auf unterschiedlich genutzten Flächen sind Teil der Expedition. Die Expeditionsgebiete sind so ausgewählt, dass unterschiedliche Flächen entlang einiger in die Ostsee mündender Flüsse untersucht werden. So kann beispielsweise der Einfluss von intensiver Düngung sowohl auf den Boden als auch auf Gewässer untersucht werden.

Bei allen Themen findet ein Großteil der Arbeiten direkt im Untersuchungsgebiet statt. Hierdurch erhält das Projekt einen realistischen Expeditionscharakter. Für die ersten beiden Themen bietet ein Abschnitt der Westküste der Kieler Förde optimale Bedingungen. Dort findet man Bereiche mit unterschiedlicher Nutzung wie Kurstrand, Naturstrand oder Hafenbecken. Außerdem trifft man auf eine vielfältige Küstenmorphologie wie Steilküste, Sandstrand, Dünen oder Wald sowie zahlreiche Küstenschutzmaßnahmen. Expeditionen zum Thema Landnutzung wurden bisher an zwei kleinen Flüssen durchgeführt, die in die Ostsee münden.

Betreuung Expeditionslernen

Während des gesamten Projektes stehen den Schülerinnen und Schülern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kieler Forschungswerkstatt als wissenschaftliche Beratung zur Seite. Auch Lehramtsstudierende sind in die Betreuung eingebunden. Das benötigte Material für die Expedition wird von der Kieler Forschungswerkstatt bereitgestellt. Eventuelle Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Anreise sind von der Schule zu tragen.

Überblick Expeditionslernen

Themen:

  • Ökologische Veränderungen an der Ostseeküste und anthropogener Einfluss
  • Küstenschutz
  • Landnutzung

Klassenstufe: 10 bis 13, alle Schularten

Fachrichtungen: Biologie, Chemie, Physik, Geographie

Zeitaufwand: 3 bis 4 Tage

Didaktische Mittel:

  • Projektarbeit mit eigenen und angeleiteten Komponenten
  • Freies Arbeiten - Schülerinnen und Schüler können eigene Fragestellungen entwickeln und erforschen
  • Einblicke in die Berufswelt
  • Erstellung von Zukunftsvisionen
  • Erstellung eines Films

Kontakt:
Kieler Forschungswerkstatt
Dr. Katrin Schöps (geo:labor)
Dr. Katrin Knickmeier (ozean:labor)
Telefon: 0431-880 5916
E-Mail: info@forschungs-werkstatt.de

Detaillierte Informationen zum Download

Boden ist mehr als Dreck! Ein Angebot zum Lebensraum Boden (5.-8. Klasse)
Im geo:labor wird der Lebensraum Boden untersucht

Einblicke in einen unbekannten Lebensraum

Für die meisten Menschen ist der Boden ein unbekannter Lebensraum. Dabei ist er eine der wichtigsten Lebensgrundlagen des Menschen! An diesem Kurstag lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Boden nicht einfach Dreck ist. Vielmehr gibt es viele verschiedene Bodenarten, die sich teils gravierend voneinander unterscheiden.

Alles rund um das Thema Boden - Entstehung, Arten, Eigenschaften

Zunächst beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Bodenentstehung und machen dabei auch einen Abstecher in die Landschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins. Dann tauchen sie in das komplexe Ökosystem Boden ein. In Kleingruppen werden Gesteine und Bodenarten sowie Bodenparameter wie pH-Wert und Wasserleitfähigkeit bestimmt.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit der Fähigkeit von Böden, Wasser zu reinigen und untersuchen Bodenproben hinsichtlich ihres Aufwuchses und ihrer Lebewesen. Sie lernen, dass chemische und physikalische Eigenschaften die Grundlage dieses Lebensraumes bilden und miteinander, aber auch mit den Bodenlebewesen in Wechselwirkung stehen.

Während des Kurstages gehen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise folgenden Fragen nach:

  • Wie entstehen Böden?
  • Wie gut können unterschiedliche Böden Wasser leiten?
  • Was lebt in den Böden?
  • Welchen Einfluss hat die Nutzung eines Bodens auf seine Eigenschaften?

In Absprache mit uns können unterschiedliche Themenmodule  auswählt und individuelle Schwerpunkte gesetzt werden.

Biologie und Kunst – Anpassung von Organismen an Lebensräume (Sekundarstufe I)

Für Schulklassen der Sekundarstufe I

Was macht denn Kunst in den Naturwissenschaften? Eine Antwort auf diese Frage gibt das neue Angebot „Biologie und Kunst“. Es nutzt die außergewöhnliche Fächerkombination, um Schulklassen Erkenntnisse darüber zu vermitteln, wie sich verschiedene Organismen an Lebensräume anpassen.

Begleitet von einer Wissenschaftlerin und Studierenden der Kieler Universität durchlaufen die Jugendlichen einen Vormittag lang verschiedene Stationen im geo:labor.

Mit naturwissenschaftlichen Methoden wie dem Mikroskopieren bestimmen die Schülerinnen und Schüler Bodenorganismen und wählen besonders schöne oder interessante Artengruppen aus. Diese stellen sie dann im Mini-Tiefdruckverfahren dar.

Im zweiten Teil des Angebotes rekapitulieren die Jugendlichen anhand von Pollenproben die Landschaftsgeschichte Schleswig-Holsteins und erstellen Fachzeichnungen der oft wunderschön sowie bizarr geformten Pollenkörner. Alle künstlerischen und naturwissenschaftlichen Ergebnisse sammeln sie in einem selbstgebundenem Skizzenheft.

Neu im geo:labor – Zauberreise durch den Botanischen Garten
Schülerinnen und Schüler begeben sich mit dem geo:labor auf eine Zauberreise durch den Botanischen Garten Kiel

In dem neuen Angebot des geo:labors begeben sich Schulklassen auf eine dreistündige Zauberreise durch den Botanischen Garten Kiel. Während ihres Besuchstages nehmen die Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klasse an einem Quiz durch die verschiedenen Gartenbereiche teil. Zudem setzen sie ihr theoretisches Wissen zu den Themen "Giftküche der Pflanzenwelt" und "Apotheke der Natur" praktisch um.

Begegnung mit bekannten und fremden Pflanzen

Auf ihrer Zauberreise begegnen den Jungen und Mädchen bekannte aber auch fremde Pflanzen. Sie lernen, welche Pflanzenteile was für Gifte oder Wirkstoffe enthalten. Darüberhinaus erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie man diese verwenden kann und welche Rolle die Dosierung spielt.

Jetzt anmelden und bei der Weiterentwicklung des Angebotes Zauberreise mithelfen!

Derzeit befindet sich das Angebot Zauberreise durch den Botanischen Garten noch in der Erprobungsphase. Die Schulklassen haben im Anschluss an ihren Besuch die Möglichkeit ihren Labortag zu bewerten. So können die Jungen und Mädchen mit ihrer konstruktiven Kritik dazu beitragen, das Angebot weiter zu entwickeln und dabei mithelfen, dass es künftig regelmäßig vom geo:labor durchgeführt werden kann.

Dieses Angebot findet ausschließlich freitags statt.

Anmeldungen und Anfragen per E-Mail an info@kieler-forschungswerkstatt.de oder telefonisch unter 0431-880 5916.

Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt
Im Schülerforschungszentrum besuchen Kinder und Jugendliche tolle Nachmittags- und Ferienangebote

Nachmittagsangebote im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt

In den kostenlosen Nachmittagsangeboten im Schülerforschungszentrum (SFZ) Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse selbständig forschen und eigene Projekte bearbeiten. Bei uns im Schülerlabor finden die Mädchen und Jungen dafür nicht nur die optimale Ausstattung, sondern auch immer den richtigen Ansprechpartner oder die richtige Ansprechpartnerin für ihre Fragen.

Das Schülerforschungszentrum steht allen Interessierten immer mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr offen. Neben dem freien Forschen bieten wir hier auch Workshops und Kurse an.

Vom 12. bis 28. September starten wir mit sechs Schnupperterminen. An diesen Tagen sind Schülerinnen und Schüler herzlich eingeladen die Kieler Forschungswerkstatt sowie ihr vielfältiges Programm kennenzulernen. Selbstverständlich können wir hierbei auch bereits erste Projektideen besprechen. Ergänzend zum Kennenlernangebot für alle Altersstufen finden im September auch erste thematische Angebote für bestimmte Klassenstufen statt (siehe unten).

Nach den Herbstferien beginnt dann ein Kursangebot, das die Mädchen und Jungen beim Finden und Ausformulieren eigener Forschungsfragen unterstützt. Hierbei handelt es sich beispielsweise um thematische Angebote aus den einzelnen Laboren, Vorträge zu aktueller Forschung oder Workshops zu wissenschaftlichen Methoden wie das Mikroskopieren. Einzelheiten zum Kursangebot folgen in Kürze.

Schnuppertermine des SFZ Kieler Forschungswerkstatt im September

immer Mittwoch- und Freitagnachmittag 15 bis 18 Uhr (während dieser Zeiten ist ein Besuch des SFZ flexibel möglich; es gibt keine festen Start- und Endzeiten für die einzelnen Angebote)
Ort: Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt, Am Botanischen Garten 16 i, 24118 Kiel

  • 12. September: Hydrophile und (super-)hydrophobe Oberflächen, ab Klasse 9
  • 14. September: Forschen für die Jüngsten, Klasse 3 bis 5
  • 19. September: Feinstaub und Luftkeime – Wie sauber ist unsere Luft?, ab Klasse 8
  • 21. September: Elektrische Kristalle, ab Klasse 9
  • 26. September: Feinstaub und Luftkeime – Wie sauber ist unsere Luft?, ab Klasse 8
  • 28. September: Was leuchtet denn da? Fluoreszierende Stoffe, ab Klasse 6

Keine Anmeldung erforderlich

Freies Forschen, Workshops und Kursangebote im SFZ Kieler Forschungswerkstatt

ab dem 24. Oktober immer Mittwoch- und Freitagnachmittag von 15 bis 18 Uhr
Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt, Am Botanischen Garten 16 i, 24118 Kiel

Das Programm wird in Kürze hier veröffentlicht.

Anmeldung erforderlich per E-Mail an info@forschungs-werkstatt.de

Lage des Schülerforschungszentrums

Das Schülerforschungszentrum liegt in den neu errichteten Modulbauten im Botanischen Garten. Ein Lageplan findet sich hier.

Anreise mit dem Auto

Das Schülerforschungszentrum und die Kieler Forschungswerkstatt befinden sich im Botanischen Garten der Kieler Universität. Parkmöglichkeiten gibt es am Ende der Leibnizstraße. Die Schranke am Anfang der Leibnizstraße wird geöffnet, wenn Sie Bescheid geben, dass Sie zum Botanischen Garten möchten.

Anreise mit Bus und Bahn

Buslinien 50, 81 und 60S (Schnellbus) zur Endhaltestelle „Botanischer Garten“, von der aus das Schülerforschungszentrum durch den Haupteingang des Botanischen Gartens bequem zu erreichen ist.

Buslinien 6 und 61/62 zu den Haltestellen „Uni-Sportstätten“ bzw. „Leibnizstraße“, von denen aus der Botanische Garten zu Fuß gut zu erreichen ist. Der Fußweg von der Haltestelle „Leibnizstraße“ ist geringfügig kürzer.

Bis auf die Buslinie 6 fahren die genannten Linien alle über den Hauptbahnhof Kiel.

Netzwerk Schülerforschungszentren Schleswig-Holstein (SFZ-SH)

Das SFZ Kieler Forschungswerkstatt ist einer von insgesamt sechs Standorten des Netzwerkes Schülerforschungszentren Schleswig-Holstein. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Joachim Herz Stiftung, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 wurden im Rahmen des Netzwerks an insgesamt sechs Standorten in Schleswig-Holstein Schülerforschungszentren aufgebaut.

An elf Stützpunktschulen sowie in der Kieler Forschungswerkstatt stehen den Mädchen und Jungen gut ausgestattete Räumlichkeiten und eine individuelle Betreuung durch Fachkräfte zur Verfügung. Auch Hochschulen, weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen sind regional in die Angebote der Zentren eingebunden. So erhalten die Jugendlichen Gelegenheit, die Arbeit in Forschungsverbünden kennenzulernen sowie gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Alle Infos unter www.sfz-sh.de

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

Fortbildung für Lehrkräfte zum Expeditionslernen
Lehrerinnen und Lehrer lernen bei der Fortbildung as ANgebot Expeditionslernen der Kieler Forschungswerkstatt kennen

Einblicke in das Angebot Expeditionslernen an der Küste

Am Montag, 1. Oktober, findet am Multimar Wattforum in Tönning eine eintägige Fortbildung für Lehrkräfte statt. Von 9:30 bis 16:30 Uhr erhalten Sie dabei Einblicke in unser Angebot Expeditionslernen an der Küste.

Expeditionslernen beleuchtet Auswirkungen auf den Lebensraum Küste sowie das Ökosystem

Nord- und Ostseeküste bieten eine Vielfalt an aquatischen, terrestrischen und marinen Lebensräumen. Menschliche Eingriffe wie beispielsweise intensive Flächennutzung oder Verschmutzung, aber auch der Klimawandel wirken sich auf diese verschiedenen Lebensräume und auf das Ökosystem aus. Mit diesen Problemen beschäftigen sich die verschiedenen Angebote zum Expeditionslernen. Dabei können Schulklassen der Jahrgangsstufen 10 bis 13 aus folgenden Themen wählen:

  • Ökologische Veränderungen an der Küste und anthropogener Einfluss
  • Küstenschutz – Naturgefahren und Anpassungsstrategien an der Küste
  • Landnutzung an der Küste

Inhalte der Fortbildung

Während der Fortbildung lernen Sie die einzelnen Angebote zum Expeditionslernen kennen. Nach einer Einführung in die drei Themenkomplexe gehen wir nach draußen, um praktisch zu arbeiten. Wir richten zu jedem Thema eine Untersuchungsstation ein, an der Sie sich mit den Materialien und Geräten vertraut machen. Hier führen Sie außerdem Messungen durch und nehmen Proben mit Wasserschöpfern, Bodenbohrern, Keschern, Nivellier- oder GPS-Geräten. Die Auswertungen erfolgen direkt vor Ort bzw. im Multimar Wattforum.

Ergänzend stellen wir Ihnen auch unsere Expeditionskisten vor. Diese können Sie kostenlos von der Kieler Forschungswerkstatt ausleihen. So haben Sie die Möglichkeit, die drei Angebote mit Ihrer Klasse jederzeit auch eigenständig durchzuführen.

Alle Informationen im Überblick

  • Fortbildung zum Thema Expeditionslernen für Lehrkräfte an Berufsbildenden Schulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Regionalschulen
  • Montag, 1. Oktober 2018, 9:30 bis 16:30 Uhr
  • Tagungsstätte: Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum
    Dithmarscher Straße 6a, 25832 Tönning
  • Referentinnen: Dr. Katrin Knickmeier (Leiterin der Kieler Forschungswerkstatt sowie Laborleiterin ozean:labor) und Dr. Katrin Schöps (Laborleiterin geo:labor)

Für die Fortbildung erheben wir einen Unkostenbeitrag von 20,00 Euro.

Eine Anmeldung ist ab sofort unter der Veranstaltungsnummer BNE0242 bei formix möglich. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.