Im energie:labor erarbeiten Schulklassen an experimentellen und modellbasierten Stationen grundlegende Aspekte des Energiekonzeptes

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Fragestellungen aus dem Alltag rund um das Thema Energie

Das Energiekonzept spielt insbesondere in der Physik eine herausragende Rolle. Auch in unserem Alltag begleitet es uns, da sich an diesem grundlegenden Konzept zahlreiche Phänome erklären lassen. Im energie:labor beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler daher mit spannenden Fragen aus ihrer Lebenswelt. So entdecken die Jungen und Mädchen die hohe Wichtigkeit des Energiekonzepts im alltäglichen Leben und lernen gleichzeitig, verschiedene Bereiche der Physik besser miteinander zu vernetzen.

Die Angebote im energie:labor richten sich an ganze Schulklassen der Jahrgangsstufen 6 bis 9.


Angebote

An ihrem Besuchstag im energie:labor bearbeiten die Schulklassen mit Hilfe des Energiekonzeptes verschiedene alltägliche Fragestellungen. Die Jungen und Mädchen nutzen dabei unterschiedliche Lernaktivitäten zum Thema Energie. Unterstützung erhalten sie durch Experimente sowie digitale Simulationen.

Energie in unserem Alltag – Warum wird ein Laptop manchmal heiß? (Klasse 6 und 7)

Welche Umstände führen zur Laptop-Erhitzung und wie lässt sich diese verhindern?

Bei ihrem Besuchstag im energie:labor beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 und 7 mit dem Phänomens eines überhitzenden Laptops und entwickeln daraus die übergeordnete Fragestellung. Um diese zu beantworten, bauen wir gemeinsam ein Laptop auseinander und identifizieren zunächst den Ort der Erhitzung. Anschließend untersuchen die Jungen und Mädchen, unter welchen Umständen ein Laptop heiß wird. Zudem beschäftigen sie sich außerdem mit der Frage, wie sich ein Heißwerden des Gerätes verhindern lässt.

Erforderliche Vorkenntnisse

Erste Vorkenntnisse zur thermischen und zur elektrischen Energie als Energieformen sollten für den Laborbesuch bei den Teilnehmenden vorhanden sein. Idealerweise haben die Schülerinnen und Schüler bereits in den Wochen vor dem Besuch die elektrische Energie in einem einfachen Stromkreis behandelt. Am Besuchtstag liegt ein Schwerpunkt auch auf der Energieentwertung bei Energieumwandlungs- und Energietransferprozessen in einer rein qualitativen Form.

Energie in unserem Alltag – Wie funktioniert eine Achterbahn? (Klasse 9)
Wie funktioniert eine Achterbahn?

Warum fährt eine Achterbahn auch ohne eigenen Antrieb rasend schnell?

Die Schülerinnen und Schüler lernen zu Beginn ihres Labortages John Ivers kennen. Der Ameikaner hat sich in seinem Garten eine eigene Achterbahn mit Looping gebaut. Anhand eines darstellenden Videos entwicklen sie die Fragestellung und identifizieren anschließend die vorkommenden Energieformen. Zur Verdeutlichung bauen die Jungen und Mädchen außerdem eine Achterbahn mit Murmeln nach. Diese Murmelbahn vergleichen sie abschließend mit einer Computersimulation und betrachten die Umwandlung von thermischer Energie während einer Achterbahnfahrt.

Erforderliche Vorkenntnisse

Für den Besuchstag sollten erste Vorkenntnisse zur kinetischen und zur Lageenergie als Energieformen bei den Teilnehmenden vorhanden sein. Idealerweise haben die Schülerinnen und Schüler bereits in den Wochen zuvor die Abhängigkeit der Lageenergie von der Höhe, der Masse und des Ortsfaktors behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt des Angebotes liegt außerdem auf der Energieentwertung bei Umwandlungsprozessen.

Energie in unserem Alltag – Wie funktioniert ein Mikrofon? (Klasse 9)
Wie funktioniert eigentlich ein Mikrofon?

Warum kann man nicht nur mit einem Mikrofon, sondern auch mit einem Kopfhörer Töne aufnehmen?

Am Anfang des Besuchstages zeigen wir, dass man mithilfe eines Kopfhörers genau wie mit einem Mikrofon Töne aufnehmen kann. Aus diesem Anfangsexperiment leiten wir dann gemeinsam mit der Schulklasse die Fragestellung ab. An verschiedenen Stationen identifizieren die Schülerinnen und Schüler anschließend in welchen vorkommenden Energieformen Schall- als kinetische Energie aufgefasst wird. Auch stellen sie den Aufbau eines Mikrofons nach. An diesem untersuchen die Jungen und Mäschen die Abhängigkeit von Tonhöhe und Lautstärke sowie vom Aufbau des Mikrofons selbst. Abschließend widmen wir uns der Frage, wofür ein Mikrofon im Alltag überhaupt genutzt wird.

Erforderliche Vorkenntnisse

Bei den Teilnehmenden sollten bereits erste Vorkenntnisse zur kinetischen und zur elektrischen Energie als Energieformen vorhanden sein. Idealerweise haben die Schülerinnen und Schüler bereits in den Wochen zuvor die elektrische Energie mit einem Fokus auf die Induktion behandelt. Am Besuchstag im energie:labor liegt ein Schwerpunkt auch auf dem Thema Energietransfer zur Informationsweitergabe.

Energie in unserem Alltag – Mit dem Fahrrad das Smartphone laden? (Klasse 9)
Mit dem Fahrrad das Smartphone laden

Wie lange muss ich Fahrrad fahren, um ein Smartphone zu laden?

Zum Start in ihrem Besuchstag im energie:labor lernen die Schülerinnen und Schüler Frederika Ek kennen. Die junge Schwedin ist mit dem Fahrrad einmal um die Welt gefahren und hat dabei ihr Smartphone mithilfe ihres Fortbewegungsmittels aufgeladen. Nach diesem Einstieg in das Thema identifizieren die Jugendlichen zunächst mögliche Energieformen, die man zur Smartphone-Ladung nutzen kann. Anschließend stellen sie mithilfe von Experimenten einen Dynamo nach. Bei ihrer Berechnung berücksichtigen sie die Umwandlung in thermische Energie mit. Zum Abschluss ihres Labortages beantworten die Schülerinnen und Schüler die Fragestellung quantitativ am Beispiel verschiedener Geräte.

Erforderliche Vorkenntnisse

Erste Vorkenntnisse zur kinetischen und zur elektrischen Energie als Energieformen sollten bei den Schülerinnen und Schülern vorab bereits vorhanden sein. Idealerweise haben die Jugendlichen in den Wochen vor dem Laborbesuch die elektrische Energie so behandelt, dass sie die Abhängigkeit von der Leistung und der Zeit bestimmen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt außerdem auf der Energieentwertung bei Energieumwandlungs- und Energietransferprozessen in quantitativer Form.

Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt
Im Schülerforschungszentrum besuchen Kinder und Jugendliche tolle Nachmittags- und Ferienangebote

Nachmittagsangebote im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt

In den kostenlosen Nachmittagsangeboten im Schülerforschungszentrum (SFZ) Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse selbständig forschen und eigene Projekte bearbeiten. Bei uns im Schülerlabor finden die Mädchen und Jungen dafür nicht nur die optimale Ausstattung, sondern auch immer den richtigen Ansprechpartner oder die richtige Ansprechpartnerin für ihre Fragen.

Das Schülerforschungszentrum steht allen Interessierten immer mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr offen. Neben dem freien Forschen bieten wir hier auch Workshops und Kurse an.

Science Research Club für Jungen und Mädchen ab der 3. Klasse
ab 26. Oktober 2018 immer freitags von 15 bis 18 Uhr

Wer findet das Gelbe vom Ei? Wie macht man eigentlich Honig oder stellt eigene Klebestifte her? Und wer ist der beste Lampendetektiv? Im Science Research Club treffen wir uns immer freitags von 15 bis 18 Uhr, um zusammen zu tüfteln und zu forschen. Wir bearbeiten verschiedene Forschungsfragen und wollen dabei auch mit dir zusammen dein eigenes Forschungsprojekt finden.

Hinweis: Nach vorheriger Absprache ist es im Science Research Club prinzipiell möglich zu einer späteren Uhrzeit dazu zu stoßen oder auch früher zu gehen. Bei unserem ersten Treffen am 26. Oktober möchten wir jedoch mit allen gemeinsam die Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr nutzen. Bitte plant an diesem Tag ein, in jedem Fall in der angegebenen Zeit bei uns zu sein!

Freies Forschen für Mädchen und Jungen ab der 8. Klasse
nach Vereinbarung im Rahmen der Öffnungszeiten

Du hast schon eine eigene Idee oder ein eigenes Forschungsprojekt, an dem du bei uns frei forschen möchtest? Dann melde dich unter sfz@forschungs-werkstatt.de an und wir besprechen mit dir dein Forschungsvorhaben. Dieses kannst du dann während der Öffnungszeiten des SFZ selbstständig bearbeiten.

Feinstaub und Luftkeime: Wie sauber ist unsere Luft? (Alle Klassenstufen)
Einzeltermin am 24. Oktober 2018 von 15 bis 18 Uhr

An diesem Nachmittag wollen wir mit euch zusammen unsere Luft untersuchen. Wir erforschen wie sauber eigentlich die uns umgebenden Luft ist, die wir immerzu einatmen. Außerdem schauen wir beispielsweise, wie hoch die Belastung an Feinstaub ist oder welche Keime sich in unserer Luft finden. Neben der Bearbeitung verschiedener Forschungsfragen, wollen wir dich auch dabei unterstützen, dein eigenes Forschungsprojekt zu finden.

Der Treibhauseffekt - Fluch, Segen oder ein bisschen von beidem? (ab der 8. Klasse)
am 2. November, 7. November und 9. November von 15 bis 18 Uhr

Wie beeinflussen verschiedene Gase den natürlichen Treibhauseffekt? Und wie stark beeinflussen Menschen die Klimaerwärmung? Diesen und anderen Fragen wollen wir mithilfe von verschiedenen Experimenten auf den Grund gehen. Hierzu entwickeln wir mit euch gemeinsam physikalische Modelle. Auch untersuchen wir die Auswirkungen von verschiedenen Gasen auf unsere Atmosphäre experimentell.

Workshop Mikroplastik (ab der 7. Klasse)
vom 14. bis 28. November 2018 immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr

In diesem Workshop dreht sich alles um das Thema Mikroplastik: Welche Kosmetikprodukte enthalten Mikroplastik? Wie viel Mikroplastik finden wir an unseren Stränden? Kann man Mikroplastik wieder aus dem Meer heraus holen? Und welche Effekte hat Mikroplastik auf Lebewesen? All diesen Fragen widmen wir uns an den drei Terminen. Gleichzeitig helfen wir dir dabei, dein eigenes Forschungsprojekt finden, an dem du im Anschluss an den Workshop weiterarbeiten kannst.

Workshop Lebensmittelchemie (ab der 9. Klasse)
vom 4. Januar bis 25. Januar 2019 immer freitags von 15 bis 18 Uhr

Wie unterscheidet man verschiedene Lebensmittel voneinander? Ist Obst wirklich so gesund? Und mit welchen Methoden können Lebensmittel untersucht werden? Diese und weitere Fragestellungen möchten wir im Workshop Lebensmittelchemie mit dir gemeinsam untersuchen. Ein Fokus liegt dabei auf dem Erlernen von Methoden und Arbeitsweisen zur Untersuchung von Lebensmitteln. Ausgestattet mit dem richtigen Handwerkszeug, kannst du im Anschluss an den Workshop an deinem eigenen Forschungsprojekt weiterarbeiten.

ACHTUNG! Für alle Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Schicke hierzu einfach eine E-Mail an sfz@forschungs-werkstatt.de

Lage des Schülerforschungszentrums

Das Schülerforschungszentrum findet ihr in den neu errichteten Modulbauten im Botanischen Garten. Einen Lageplan gibt es hier.

Anreise mit dem Auto

Der Botanische Garten der Kieler Universität, wo sich das Schülerforschungszentrum und die Kieler Forschungswerkstatt befinden, ist mit dem Auto gut zu erreichen. Parkmöglichkeiten gibt es am Ende der Leibnizstraße. Die Schranke am Anfang der Leibnizstraße wird geöffnet, wenn Ihr Bescheid geben, dass Ihr zum Botanischen Garten möchtet.

Anreise mit Bus und Bahn

Mit den Buslinien 50, 81 und 60S (Schnellbus) bis zur Endhaltestelle „Botanischer Garten“. Von hier aus ist das Schülerforschungszentrum durch den Haupteingang des Botanischen Gartens bequem zu erreichen.

Die Buslinien 6 und 61/62 halten an den Haltestellen „Uni-Sportstätten“ bzw. „Leibnizstraße“, von denen aus der Botanische Garten zu Fuß ebenfalls gut zu erreichen ist. Der Fußweg von der Haltestelle „Leibnizstraße“ ist geringfügig kürzer.

Bis auf die Buslinie 6 fahren die genannten Linien alle über den Hauptbahnhof Kiel.

Netzwerk Schülerforschungszentren Schleswig-Holstein (SFZ-SH)

Das SFZ Kieler Forschungswerkstatt ist einer von insgesamt sechs Standorten des Netzwerkes Schülerforschungszentren Schleswig-Holstein. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der Joachim Herz Stiftung, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

Seit Beginn des Schuljahres 2017/18 wurden im Rahmen des Netzwerks an insgesamt sechs Standorten in Schleswig-Holstein Schülerforschungszentren aufgebaut.

An elf Stützpunktschulen sowie in der Kieler Forschungswerkstatt stehen den Mädchen und Jungen gut ausgestattete Räumlichkeiten und eine individuelle Betreuung durch Fachkräfte zur Verfügung. Auch Hochschulen, weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen sind regional in die Angebote der Zentren eingebunden. So erhalten die Jugendlichen Gelegenheit, die Arbeit in Forschungsverbünden kennenzulernen sowie gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Alle Infos unter www.sfz-sh.de

In der Kieler Forschungswerkstatt bieten wir nicht nur Programme für Schülerinnen und Schüler an. Auch Lehrerinnen und Lehrer können bei uns neue Anregungen und Impulse für ihren Unterricht erhalten.

Durch unsere Lehrerfortbildungen bekommen Sie die Möglichkeit sich über aktuelle Forschungsthemen zu informieren. Sie erhalten wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sie diese in den Unterricht integrieren und an Lehrplanthemen angliedern können.

Derzeit stehen im energie:labor leider keine Angebote für Lehrkräfte zur Verfügung.